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381 HARVARD COLLEGE

LIBRARY ^

^ Bought from the Fund for ^ X CuRRENT Modern Poetry

MORRIS GRAY

CLA8S OP 1877

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Bought from the Fund for ^ ^ CuRRENT Modern Poetry 3|E ^ ^/i;^« by

MORRIS GRAY

CLA88 OP 1877

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. PH1LOLOGU8.

ZEITSCHRIFT

FÜR

DAS KLASSISCHE ALTERTHUIVI

HERAUSGE<;£BEN

VON

ERNST yON LEUTSCH.

SB weiter ^upplemenlbanO,*.

QATTJUirciKiir,

TERI'AO BEE mETERlGHSCHEIl BVCHHAfIDLUNG«

^ MDCCCLXüi.

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^ i t /f". /.'■-' '!,

Inhalt.

üeber drei den Lokrer Aias betreffende stellen der fKaa. Ein beitrag lur kriiik des homeriicbep textet» Von Eugen Pap- penkeim p, \

Platonische fortchuDgen. 1. II. Von Fr. Susemihl m 75

De familiia quibuadam romanis Caeaarum aetate florentibag.

Scripait H. Lehmann 133

Platonische forachungen. III. Von Fr. Susemihl . . . , 217 Etjmologiscbe legenden bei den alten. Von A, Fr. PoU, . . 251 Die cntatebang des korinthiacben capitila. Von Fr. Osann, > 349

Mjthologiiche bemerkungen. Von K, Schwenck 376

Römiscbe baudenkmäler. Von Emil Braun 379

Zu den fragmcnten dea Eraloatbenet. Von !L StiekU 453

Die Hcrculanenaiacben rollen. Von L Spengel. S, 493

Intcbrifteo aua Griecbeoland. Von /jf. KeU. 549

pHcIlaa in Theaaalien. Von (?. F. (Inger 637

ludcK. Von W. TeU. 743

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PHILOLOGUS.

4

ZEITSCHRIFT

DAS KLASSISCHE ALTERTHUM.

aBRADMKGBBn TON

EBNST VW LBUTSCH«

ZW£IT£& SÜFPL£M£NTBAND.

H&FT L

ü«i«r 4f«i 4en Lokrer Aiat betraflbod« cttlleB d«r Iliai. Bin

beilrif lar krilik dM boRMritcben teitef. Von fWjyiwiriw. PlilMii^k« fon«luuif«r. I. O. Voa tr. 8mnM

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Ueber

«

drei den Lokrer Aias betreffeode stelleD

der Ilias.

Ein beitrag zur kritik des homerischen textes

Dr. Eogen Pappeahein«

^Up», SapfJ. B^. II. He£l 1.

1

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1.

Die drei und zwauzi^ste rhapsodie der llias erwähnt bei den dea Patrokios zu ehreo aogedteUteo kampfspieleu den Lokrer Ahm, d«s OiJeat aohiii swelmal» ond swar kan biotoraiDaDder, Mf eine weise, die in mehr alt eiaer beiiebung nftber betracbtet n werden verdient. IdomeDens lo lautet die tob v. 450 ab nmhlte epissde beobachtet von der warte aus den wogen- kaspf. Auf deai biawege snn siele hatte Eomeloa Minen ge* Übrten den vonproog abgewonnen. Idomeneof fragt nna daa ArinTerkeer, ob ee nur ibm lo Torkonme, daw jetst Dionedea lU vurderäter der kämpteuden heranfahre, während er Rumelos Tergebena mit dem blicke in der ebene suche. Aias verweist ihm Min Torscbnelles artheil und behauptet seinerseits, Kuaielos iioaime alt Sieger beran. Idonenens gibt andre sebeltworte surOck, sfKtftg^t eine wette vor, und Achill rätli , sicit ins niittel leg^end, den ausgaog des kampfes d. i. die ankunft der käuipter ruhig ahsawarten. Als sieger langt Dioned; als letster» in klag- liebem soatande Bnmelos an.

Im wettlauf (754 sq.) tritt Aiaa selbst kämpfend auf. Er ist aeioen genossen Odysseus und Antiiochos voraus. Da tcboa nicbt weit von den aufgestellten kampfpreisea lässt Atbcne» ¥0n ibrem frommen liebling nm beistand gebeten, Aias itraaeheln. Dabei gerfttb dieser mit nase und mnnd tn nichts Le»<>ere<( aiö rioderkoth, und erregt, indem er, ala zweiten kämpf- freia einen stier davonführend , den kotk ausspeit uad seinen ■afall beklagt, das geliebter der Argi?er.

II.

Fergegen wärt ige man sieb lebbaft die beiden Situationen

Ond uHin wird zunächst den drastisch komischen churakter der ieuterwäboten nicht veskeooeo. Dabei erscheint sie auf den ersten

1*

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4

Aias der Lokrer io der IHm.

blick zug^leicb von eioer gewissen barmlosigkeit: des Aias Un- fall wirft keioea flecken auf leine bekannte tttchtigkeit in laufen *); er ist vielmefar eine folge des nnnittalbariett eingreifena Atkenes» andrerseits aber vnn dieser auch nicht etwa als strafe fBr ein Torausgegaugcaes vergeben in wort^} oder tbat verbängt, son- dern lediglich ein mittel Odysaena nn liege sn verhelfen; an dasa das /silar des nnistebenden beeres hier nicht die bei* mischnng von sebadenfrende und spott bat» wie ß 270 bei der bandgreiflichen zmcclit Weisung des Thersites durch Odvsseus. Gleichwohl will mich dünken als würde der dichter sich begnügt bähen, Aias einfach auf den hoden und nicht grade anf dein Bv&og straucheln an lassen, geschweige sein gesiebt in so nahe berührung damit zu linni^tn . er nicht von einer ge-

wissen eiageoommenbeit gegen den beiden erfüllt wäre. Die ganae scene nncht den eindruck, der Honende, der sie nnerst sang, habe sein publicum auf kosten unsres beiden belustigen wollen.

Ferner kennzeichnet die erfindung wie die ausfitlirtiDg des Vorgangs ein cynismns, der der echten bonerischen mnse bia- laoglich fremd ist. Es scheint in allgemeinen gerechtfertigt au sagen, dass die differeozen griechischer nod besonders homerischer atiächauung von der unsrigen grösser sind in dem , was wir 5f//- kehkeiij als was wir gu4e $iUe und muiand nennen. Man frage sich xunichst, un sich des scbmutses der enäblung inne au wer den , wer von nnsem namhafteren neueren dichtem ' nasser den Blumauers, Bürgers und Ueines sie bereitwillig als die seinige adoptirte. Freilich wohl um von den geschlechtlichen bezie* hangen an schweigen, die Homer bekaantlicb trota des natiirlicb* sten freimuths mit bewundernswertber decena bebandelt hielt sogar derselbe liurger für nötliig seine unverblümte Übersetzung von Stellea wie II. c 66 mit den Worten zu entschuldigen **\ch gehe Homers, nicht meine Uiade"; allein, so wenig sich in den homerischen dicbtungen eine arwähnuog derjenigen fonktionen des menschlichen und thieriscben leibes findet, deren nonnung der gute geschmack in uosren tagen verbietet so wenig verietzcod

1) Vgl. sein siebendes epilhetoo myve.

2) Der scboÜsil sn 777 freilich findet dies in 474 and lallet ds«

her grade das üogemach ab, das dem munde des Aias widerfihrt.- Aber wc«halb wirrl r^orh ntifh die nnse dvs holden fffstrafl?

3j Die stelle tiom. hjrmo. io Mero. ^95 S4|. fJiUl hier wohl otchi

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Amt ivt Lokm ta der Uiai.

5

wtd ■■ngweiMB» ipeliweige gcfwaltoaai endieiiiea die anfuh*

ne^e» der MSngog in der als viehstall dieiiendeti höhle des Kyklo- ftti Od. i 339 oder ttls freiwilligen lugers des über die abweseo' litt Minea berro betrübten Jinodea ^ 297. 306 '^). Unsrer Mtte verwandter iit dei Prtaiaaa wilaea ia der uin^ ü. g 414 nddie, Tielleieht darek diese stelle henrorgpemfeaea wiederbo* luDgea der seltsamen schmerzesäusserung w 164 uml 64iO Scbea die aitea filbiten das uopasseade <iaria und erklarteu xongog wk ün^fti^ % yijg (aebol. x ^^^)« Hihtg^) aater aafab* mg voB ffS65 (scboi. 164), Arietarcb mtcjtoädg (ebeadas.)! wogegen freilich einige (uvig) sich nicht scheuten es gerade- iieraus durch xonQka wiedentugebea (ebend.). In der that würde HKb baeoaderi die aasfUhmag' dei gedaakeas voa ;f 414» di« mI aa daa eistoa baidaa stallea dee lelaftea bacbae findet» nonqoq Mrjv xf(paXf, u xai av^^^^ tolo yigovTog, i^y jtvkivö'ifisvog xaruf*^ Caio ;f£^aiy lea aicbt geriager geeebaiaddoaigkeit des säagers seagen, weaa ^ vaa daa altaa gawiblto aaiweg nasalÜMig wäre. Aber idbst daaa ist aoeb eia bedeateader eebritt bis la der indeeeat des dichters bei des Lokrers unglücklichem fall; wu übrigens die bedeiituüg von ovO^og durch den beisatz ßout¥ änoxiufiivuiv l^^mmnf 775, fi^ioi» 777, ja aaek dareb das aagefÜbrto geliebter der Aelutor 784 aasser alleai sweifel ist Je aat&rlicber es ^^t, tlass der angestreugt laufende, wenn er iiatli vorn fallt, was zofäJlig auf der erde liegt, in den des leichteren athmeas we- gen affeoaa aaad bekd'auat desto ekelbafter ist die tod dicb* ter getroffeae wabl der masse ^ wea verletst es aicbt aaeb voa

liMonders ias gewicht. Ohne allen istfacUscben anstoss oaiuriich ist 4n bloupeien II. { 437. all.

4) IL # 575. Od. M 411 stebt derselbe aesdniek lar ßo^ indMc« CL seboL II. 164.

5) Vgl. Fachmann, liptr. über din flias XXIX.

6) Vgl« dagegea Achills schuerzesäuiserung a

£( qfdvo' toy (Taj^to^ ufffektf Ixukv^t fAtlatya» afAff'OriQr^nt dt /^i>aiy ilujy xoytv alf^nloiaffay, J[iVatO xdx Xiffai^r^g^ jjfO^My ^^aj^vyi TlQuiUJnoy,

rtxiag(q> di j|f*nu»* jfiiXmy' d^i^opi riq q ^,

7) So auch die Paraphrase (o 164 und 640. Dagegen behält sie Mimgf bei, / 414. Vgl. sncb Hesyeb. ?• atongos*

8) Mdsss Si^^o( ßoXßaw* tümhn^ ^ n9y ßüßw Mangos, Vgl. sacb die perephrese sa 775. 777.

i) A. sebel, 777.

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e

Aiai der Lokrer in der IIim.

•iner grtediiselien reasbaka, ia aolcheai avstaade «a Maat

und Qüch mehr sein Terweilen bei der ^eiebttgriaiaMe , die Aiea, den kotb ausspeiend, aiebt; denn grade hierauf scheint das ge- liebter der snacbaacr an geba. War ea doch nach viel einfttcher vad aatarlicber, Aias in dea retebliehen ataab dar raaababa fal» len zu lasaen.

Sodann stört mich eben der komische ton der episode. Die fibrigaa kaaipfspielc ich lasse den bände 1 de^^helben Aias mit Idomeneaa aageablicklicb avr aeite verlaafea in eiaer attai» mnag*, die dieaer ausgelaaaeabeit aiebt alher atefat ala deoi aebaierac über den grossen gefallenen beiden. Es herrscht trotz des lachens Achills über die liebenswürdige Offenheit des Antileehet (555) ttberall ein mbiger eraat, dea die atreitigkaitaa aad fiberliatungen der kaaipfenden, da aia Im iateraaaa daa kaapfei geschehen, nicht unierbrechen.

Man konnte Tielieicht noch auf die harte gleichgühigkeit Achilla dem ohne aeiae aebald nai dea aratan praia koMaadea Aiaa gegeafiber anfaierkaaai aiaebea, wlAraad ar bei dea fibrigea aptelea eiae, in gefolge dea acbmenea wohl aiotivirte Weichheit aeigt, die ihn 584 sq. sogar hinreisst, dem ähnlich Teruaglückten Eumeloa den aweiten preis statt dea letzten gehen aa woUea. Will aiaa biergegea aagea» Achill aeba aich eben aaiaea aiana ao nad Aiaa Terdiene nicbta aaderea ao begebt nan eiae petitio principii, indpin man mir zugleich die behaiipteie eingenommenheit des dichtera gegen den beiden an dieser stelle zngiebt.

III.

In ungleich höherem maaae Terräth aich dieaa eiagaaommen- heit in dem oben eRählten maammeaatoM dea Aiaa «ad Idoma- aana. Hier iat Ton jener barmloaigkeit aad gutartigkeit nicht

die rede: die art und weise, wie Aias auftritt, zeigt ihn in schlechtem lichte und hätte uns der dichter erxählt, welchen an- theii die menge an den atreitenden Termntbnagea der beiden bei* dea geaommea, ao wSrdea wir aaeb der anknnft dea Bnmeloa (.^32j sicherlich vuu ailgemeinen äusseruugen des Spotts uud bohns gegen Aias gehört haben. £r verdiente sie wohl *^), da er auf den rnbig aad friedfertig anageaprocheaea sweifel dea

10) O. Emu p. 1428, 22 m|.

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Ah» der Lokfer in 4er Ilifts. t

MoBMcmi mit aebnnpfwoi*t«ii antwortet, dessen wie sieb spll>

ter zeigt richti^^e vermutluini::; zurück uefsf, dng-egen die sei- nige im bestimmtesteo to»e aufstellt. Idotoeneus verdient den tadel an weniger, ab er Dicht eben Meriooes, seinen nftch* itea frennd vnd genessea nnter den wettAibrern, den rordersten der k8mpfer nennt; wogegen auf Ains der von ihm selbst ^e. machte Vorwurf des sinnlosen, vorlauten scbwatzens noch mehr siriielifiiUt, wenn mn (wie Paesi) io «eine worie ai de t&piv^ &9W 414^9 den sinn legt, dies gespasn sei nocb viel w weil, •If dass man es erl^ennen ktonte, worauf er, mit demselben athenizuge, es duä dei^ Kiimelos nennt. Nachdem er cininul so charalLterisirt ist, überrascbt es nicht mehr, ihn 488 9 zu hitzi- ger fartsetzong des swistea geneigt xn sehen. Ich werde spüter tter Idonienens* avftreten sprechen; was Aias anlangt, so ist klar, dass das seinige misshilligung verdient und der dichter din- ier sceoe nngünstig von ihm denkt.

IV.

Der konttrische geist verlwignet, trots aller Objektivität, teine parteistellung nicht; bevor er episch ist, ist er griechisch. Denkt man nur immer daran, dass unser ethisciicr begrlÜ niclit der iemig0 ist, ao wird man, was die llias anlangt, vergehen Bad laster, ich mochte sagen, avsschliesslicb, auf njcA/griecbischer leite finden. Seine ^riwhUehen Charaktere nnd die motive ihrer liandlungen haben, ungeachtet ihrer grossen versclnedenheit, niclit ftur ihre psychologische , sondern auch ihre moralische berechti- gnng, nnd wenn diese in der wegnähme der Briseia nnd der fi^ng vermisst werden sollte, obwohl Aristoteles letztere uf/uXotptfj({u nennt , so siilint sie der dichter doch viillig darcb die nqtößüa uQog ^AxtlXkt einer-, und die umqi^riOiq andrer- seits. Ich weiss nur eine figor anf griechischer Seite, welcher der dichter unzweifelhaft das mal der schlecbtbeit aufgedrückt bat, Thersites. Man wird im hinblick mif Ilm an dem ebenso un- würdigen gebabreo des Aias dem Idumeueus gegenüber keinen aastoss aekmen. Aber, und das ist wichtig, Thersites iat gai^ answorf. Wie er leiblieh, man m$cbte sagen, naek dem werte ^fMk Kutojnqov y/v^^i, von köpf bis fuss als misigestalt er-

U) Anal. post. Ii, 13«

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I

AiM der Lokrar in der IKim*

■«lieiat» so hiaterli&Mt eein «iiflroton in ßg worauf ibn der dicbter, nicht ohne die verdieote ittebtigaBfr» för iniMr vefiehwiedea liwi,

einen ungeoiisclit nachtlicilicrcn eindruck; und nichts besseres, ja ttberiittU|>t DicLt mehr und nicbts anderes, bat So|)bokles oacii der Teräcbtlieliea erwäliiMiBg im PbilolUet sn Ertbeilett io üi* MM Hodier tod den nuglüekiicben gelesen« Ge» endere ver- hält es sich mit den fjokrer.

Zwar widmet ihm der dichter weder eine d^iGufu noch eine ^yo/»ttjfio; er stellt ahn mehr in die xweite beldenreibe und hat ihn nicht nit derselben plastik geieicbnet wie den AchiU, Agaeien* non n. a. Gleichwohl finde ich, die beiden stellen in tp augen- blicklich bei seite gesetzt, daüs jede erwähnung seiner ihn io toriheiihafiem^ ja im besten Uchte zeigt. Daiiin rechne ich, wie Aganennon ihn fi 406 unter den yii^mg uQHn^ (dOd) nit Nestor, Idonenens, den Uteren Aias, Dioned und Odyssens mm mahle ruft und S 286 sq. seinen kampfmuth für musterhaft er- klärt. Er ist unter den uf^tciotj die nach Andromache's wort 435 schon einen dreinaligen angrüF auf die Stadt genacht haben. Nester lÜsst ihn in der schlaflosen nacht der Joh^uik 110. 175 nit eben den besten in den rath rufen. M 843 will Menesthens lur abwchr der Lykier auch den f^okrcr herbeigerufen wissen; der Telamouier aber hält ihn an seinem platae für uneotbehrlich 366. Aehnlich kofft Poseidon v 46 ?on den ▼ereinten kräften beider Ainsse rettung der AehÜer. Ebenso erkennt, 313 in dem- selben {resancre , Idomeneus und rr 5.ö5 Patroklos des Lokrcrs tüchtigkeit an. Autumedon ruft ihn, nebst dem grossen Aias und Henelaos , gegen Hektor und Aeneas in hülfe q 507 sq. Höne- Ines fiberllisst ihn« ebenda 669, neben den Telamonier und Me- riones die Tertheidigung der leiche des Patroklos, indem er an das wohlwollen {Ivrittrij M^^^^X^i) gefallenen gegen sie erin* nert; nicht minder sieht er ihn 707 sur bemthnng in derselben nngelegenheit, worauf 715 Telanons söhn, des nanensbrndera kanpfmuth dem eignen gleichstellend, mit ihm die rilckendeckung des .Mcnclnos und iMeriones /u überneboKn sich erhietot.

Solche anerkennung erfährt Aias aus dem munde der beiden; Ton 'den dichter selbst die nnterscheidnng ist ni^t gleich- gültig — keine geringere. Ich lege besonderes gewicht weder auf sein stehendes prädikat der schnelltussigkeit noch auf seine, sumal an so verdächtiger stelle (i 530 gerühmte tüchtigkeit im

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Aiaa der Lokrer in der Iliuü.

9

speernurf. Was für una von p^TÖsserem Interesse ist, sein inutli, seine sabordioatioo, seine ausdauer im kämpfe, sein anscliea beim beere: wir mAem Ihm 6274 die pkalmiigen folgen; 9 164 Ut m bereit die hefwtsfofdeniiif HektoM eMnoehnett *- ein wBg* das 109 für Meoelaos zu ftcliwcr g'enannt wird; ^ 202 zieht er, AgamemnoDs wort ('^^28) folge leistend, mit den eriteo gegeo die feinde $ jr erbietet er eich den Dioned nuf der nieht* lieben «zpedition ins feindesinger war Begleitung. Br treibt mit TeJamoDs söhn die Achäer zum kämpfe ao t 519, 2B5. Um daäj»elbe lieldeupuar schaareo sich »'126 nach PocieidoD» auftreten die luieger; 197 nebnieB die Aieiee dem gefaHeeeo Imbrioe die rietnng^ nb> desien liaopt lodnnn der Oilinde den Hektor svrellt. Wiedernn treffen wir ikn dickt neben dem Teinmonier käninfend. Doch dazu nicht einmal unter dem schütze und der hülfe seiner mannen wie jener, v 701 In £ finden wir üin aU nolv

xiftm^top im J(n»pfe 442, nnd 530 rermdge eeiner achneUfiiafligw keit Ton nllen Acldlem, dnranter iet nncb der Telnmenier 511, die grösste ver\%iiätun^ unter den feinden anricliteii. n er- legt er deo KJeobttloa) ^ 25ü kommt er zuerst, nacJiiier Idome- nene, Meriones und nndere» nnf Menelnne' nnfferdemng sar Ter- Ikeidigung der leieiie herbei, von wo er 531 nuf Avtomedona ruf wegeilt. Au der rettung der leiche sodann , zu der er wieder zurückkehrt, hat er nicht geringeren antheil als sein namens- brnder^ acbloM ron ^, c 157. 163. Nneh dieeer thnt tritt er fem eehnnplntie nb, um bot noch in if nn den in rede itehenden Hellen sn erecheinen.

Voo aeinem solennen prädihate Vfqpi^ ß 527» a UO, 175. {520 ». w. »t achoB die rede gewesen. Andre ehrende epithetn sind fuyaXi^iwQ r 712, ßovQixXvi'g ^ 446. Mit dem Telamooier zusammen wird er ^ovQiv ImnfJkivot ähxr^v genHunt fl 164, ^ 262, a 157; ^iQoinovui ^'Agijog x 228; fUfkawu xal Am r 46; x^(^^ pt&6miP0$ 82; xoXiftw äxoff^m /i 325 f. IKerker gehört nneh des schöne gleichniss »708, worin das fifw ^ivfiiiv 1^01 Z€ (vgl. g 720) verfirleichuutcbpunkt ist. Auf sein© ausgezeichnete äussere Stellung gehen, ausser ß 527, 404 ebend. and M 195| wo er unter den yi^wng ä((tci^§g UapuxMw» und

12) B09 defiselben buches gehl offeubar auf den Telamonier. VgL die wiederaufoabme des kampfes l 402.

10

Aiw iw Lokrer in der iiias.

^yi(^yt(wv ßumXriig ist; S ?85 wird er himI der Telamonier fon Ag^ttRiemnon mit ^j4oyi(u)v rjyrjoQf j^uXxo)(^iiwvvjv ung-eredct.

Fassen wir diese eiozelzüge zusammea» so miisseo wir sagen: dl» %$U^ melektr die tnim dM timrikeih ummt üb« omgMrmj keimi d$n Lokrer Aku «Jk einen an «nU^ kempftüchfigkeit, gemek^" ff«fi, disciplin nicht nur tadellosen^ sondern gradeiu hervorragenden mann. Es kana dies urtheil nebea dem oben ausgesprocheneD, dm er nnr eia bald iweiten rangaa sei» gar wohl beateiiea. Nicht das yorhandeaaeia gewisser UDtugeoden, soadern der - stillschweigend erzählte luaiigfel an cinig-en vorzüg-en ist es, der Aias mehr und in grösseren zügen in den gang der dingte eiasagroifea und daher ia'den aftchstea ▼ordergraad sa treteo ferbiadert So keoat tha der dichter, ich mache daranf hesoa- deraaufinerfcsain, allem anschein nach nicht als einen redner: Aiasist eine der einsilbigsten iig-uren der opopoc, er redet nur zweimal, und zwar fk 269 gleichlautead mU dem Telamonier, da er die Aehäer sam kämpfe antreibt, das andre mal r 68 sa ebea diesem nach PosetdoBS anfkreten. feh branche aber aneh aicht ein* uia! zu verschweigen j dass ihm selbst an krieg-erischcr tuprcnd andere überlegen sind. Seine kampftüchtigkeit bleibt immer noch aaaagetastet, obgleich ^179 das Tolk aicht fiir das henrorgehen teimee looses aas dem helme betet , sondern des Telamoniers, Diomeds und Agamemnons; erleiden iloch auch Idomeneus, Thoas, Odjsseus u. 8. w. die Zurücksetzung! eine minder scharfe, ebenfalls gegen den andern Aias, erführt er 349, da gleichseitig seiae aaentbehrlichkeit aaf der andere seite des Schlachtfeldes anage* ßprochfn wird. Wiederum zieht Diuined x 2 '*2 den OUyMseus nicht ihm allein, sundern sogar dem Telamonier und Menelaos Tor. Ebenso läast sieh sein xurilckweichen im kämpf & 79 wo- gen der mitgeaosseaschaft von mSnnern wie Idomenens , Aga- memnon u. s. w. hält doch auch Nestor nur unfreiwillig stand nicht hart tadeln. Nicht o-eneigter bin ich eine wissentliche zu- riicksetsnng darin sa finden, daas Agamemaoa iha^o 145 nicht aeaat, wo wieder Diomed fehlt ; ebea diesea vermisst maa atiaaer Aias ia der teichoskopie , da weder Priamna nach ihnen firägt, noch Helena sie, wie 230 Idomeneus, vun selber nennt \ und auch wenn mir des scholiasteu bemerkung zu v 66 , wegen der eignen iekmd^ merke der Lokrer Poseidons hilfe schaeller als der Te- lamoaier, nicht eigeathämlick ratioaal istisch klänge, so wurde

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AU» Lokrer in d«r Ulis,

Mdi 4iM0 »teilt MT b«weiieih was leb g«» und mmtr sngil»«:

ninlicb da^s der Lükrer zurückstehe hinter dem

Mit 0in«B Worte: alle 4iwn und Slinliclie Mment« Teraidgen Ukbtlene die ansieht von seiDer sekundären stellungf sogar sehen im verlaufe der llias bis tp zu bekräftigen, nicht aber die, es nbe auf «ownü aiela der leiaeste sitUiche vorwarf, in «ncUtlMu

Hon wird na so dem oben angeregten vergleiehe nn*

rnckzukehren , wenn dieser Standpunkt der reflexion hei epen» wie die iionierischen sind, iiiterliaupt ricktig ist, über die poäti* Mke netiiwmidigkoit der oinfnlirong den durchweg aitlenUiaen Tieraitee in die Ilina, und «apecieil an jene stelle» vielleielit atrei» teo und zu den vou den scholiasten versuchten erklärung^en neue iutdeokea könoen: au der gehasiigen kennzeicbouag des Aias ia wird aian sieker ? ergebene ein poHtaaebea «otir aneben ^^), ae fein episodiacb und obno inneren nodiwendigen sneaaMnenbang i^t zumal die erste der beiden scenen sfehalten. Man wird ter« ner au der pajchologischeo Wahrheit der ckaraiUeristik aweifeln, üchde« man sieb den Aias der fräberen gnsünge der llias ver^ gegenwirtlgt bat; ein so kleinlicbes gebnbren will sieb niebt recht in das bild der durch und durch heldeniiiii^sigcu und in ih- ren speziell persönlicheo beziehung-en zurücktretenden natur fügen, wie es der diebter dort giobl. Man wird sieh Tielleieht wunden, 4m Uknt biar beide male ebne alle und jede besiebung anf den Telnnionier xu sehen, während er ihn in den früheren büehern wie sein schatten begleitet, mit ihm redet und handelt. Man wird andrerseits, wenn man meine ansiebt Ton Homers verliebe die Hellenen tbeilt, bedenken tragen, demselben diebter, der dem Otliadon, um gleieb das grosste zu nennen, den halben an- theii an der rettung der patrokleischen leiche aus teindeshand viadietrt, ao nrge Terungiimpfungen dea beiden soautranen. Maa wild aacb daran anstoss nehmen, dass diese so dicht neben ein-

13) Z. B. dass ^ 262 Sf. des Lekrers tbsten nieht so satfobiw Seh nnd mit dem inferesse ersiklt werden als sogar des Teukros; sitrdatser, soTiei ich mich erinnere, nfchl nyrü^tog, diof u. s. f. heissU

14) Der «choliasl in 474 freilich hal eines: aynoixiodtjc: u^y v Xo§^ doQia, alln uiufiTai rJtnS-iffttg S^tarioy didoxtat y<t^ nongrp

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tS AU» «ler Lokrar im der IHm.

«oder, innerlNilti dreiboodert verse», «Mh nicht dvrdi diu wwrl,

(ittü uus der früheren 8viii{)UtKie des dicliters für deo beiden flösse, gemildert, dostebeoi wäbrend die vielen tauseod verse der vor^ •vageheDden geiliige mir riliMlieliei ? ob Ihn m «riüh^ wisM.

i«b erwähote die ioeongnieBi ie der eharskteriitik dee Aiee le tp 448 sq. einer iind der übHgeo llias andrerseits. In der that passt es nicht zu der sonstigen «ehweigsaiDkeit des Atas, der niebi eiimel q 634. 712 dee Wort ergreift, wo er in wich- tiger angelegesheil oebee aar noeh eioeei soai epreeheo eifge* fordert wird, dass er tff 448 sq. in so gleichgültiger sedbe redet, zumal die frage an ihn mit unzähligen andern gerichtet ist; es passt zu eeioer eonstigen friedfertigkeit nicht '^), desa er hier den etreit von none abbricht; sv wmn» beeeheidenheit » eeiner frel- beit Ton eitelkeit gegenüber den mrücksettangen Ton a 14ft» X 242, t] 179 u. 8. w. nicht seine überbebung über Idomenens {fr 476 79); zu den verhältniss wechselseitiger achtung und anerkennnng, in den er heaondera nach p Sld an nrtheilen nit idonenene etebt, nicht der rnnbe, naaailoae te«, in den er diesen tadelt. Ks liegt ein gewisser roangel an einsieht darin, daaa Ains dem idomeneus widerspricht, der doch als vniqiazog ip m^»amr^ 461 die ▼orgünge in der ebene beeaer nie jeder andern nasa ilberachaaen können; anch darin, daan er den flbemna ror^

sichtigen, eher äniT;stlichen ton, in dem Idomeneus .seine ver- muthung hmstetit ^^), verkennt. Die vorwürfe 476 7 wird man albern finden, Aiaa aber eitel und anwnhr mgleich, wenn er nie in den ainne nncht» ala bitte er die eigenaehaften , die er Mo* meneos abspricht n. a.

Bei seinem tragikomischen Unfall tff 77.S sq. ist Aias fa«t nur paaaiv und gerith daran nicht in widerapmch nit aioh aekber,

V.

Solche bedenken ergeben sich mir, rergleicbe ich des Aiaa benehmen und reden in 44Ö sq. mit der in den irüiiereo rliapr

15) Der acboliasi tn 478 freilich kennt ihn von andrer seile, n ^d«

Mua§* d$o xal Ini lijg yXoiMiit «aldCiniai rif xai h i$ vavayi^.

IG) Vgl. be^^onden; nbcr lttßQivt09at Und Xaßifceyo^f die acholioiis anch Suid. und Hesychius u. d. w.

17) Ali ihatsache spricht dieaer nur aus, dass er Eumelos nir- seods sehe (463— 4); dass ihm ein Unfall paasirt, datsDioncd der vor— dersie aei, gibt er biolinflich ala nabjecliTe annahne an erkenaoa.

Ai«a der Lokrer in der Jlias.

IS

•odieeo Ton ihm gefireheoeu Zeichnung. Aber auch Idomenens weiteres miftretett iit wMkt •Koe MMtoMy verantgesetzt , dasa dmnh dt« aeb^Mten wart o 107 ^fjfn$ ^ 0mmw (fiqofiirri m dtr . rede eiMa feraig«« eicdit jedea ill^ naass und jede« abirren von der Wahrheit rechtfertigen will. So ttiüiirlicb ea. aämücii iai, dass Idumeneua nach den invectiveo dea Abs iberlMpe «i sern getitli ktZt se aehr atreilen ieiae werte eicht enr gegee eller aoedera eaeli aein eigeea beaaerwiaaen« ^cboo deo Aias, der, wie wir ^('e^elien liaLen, bisher keine spur von sanklust verraiben, viUn u^kfu ^^j zu neunen , iat viel: in- den a«eli Acbiii iat a 122 fÜMmmiw» mdvim eben ao iiei> gebig' mit de« ae|»erletir, wie er enoh glekli ela eigeoaebeft beilegt, waa strenggenommen nur auf eine einzige handlung ge- ben darf. Der Vorwurf xunotpqudlq wäre vollständig gerecht- fertigt, wenn daa wort dea bedentetei waa der acholiast, mid aarb ibai Baatetbina eed Doderleiei gloaa. 950| derio findeo, xa- ntikoy^, wuiMce, eamrieimior, Zo dieaer aenebaie verleitete da& voraUi»gegaiigene schelten des Aias, Doderlein auch noch seine mir fraglicb acbeioende erkiäruog dea §v^adiati Q4t 1 S52. Vielmehr apricbtt wie achoo Hejoe aegt, die eoelegie vee uqgudtjg, aQi^u^^ m^n} Qudrjg, qguSiSg und der damit n* barDmenhänfi^enden Substantive unii verbalfonneo fiir die zweite erküining des scholiasteo xaxä imioyiCfifktH, Rostes mala macU" mmu t Bod deee Itot Idemeoeiia aicb «ecb in dieacm werte ▼oa serae so weit binreiaaen. Aber euch jeder acbein von grond fehlt zu dem vorwurt (</.Au ndvia Sivtai^A^ytiiMt: kaum steht Aias üi}Xol ndiria dem Idomeneus, geschweige den Argivern ftberhnnpt nach ^^)^ oed ao gut wir und dieae dea wiaaen» weiaa er ea enefa eelbat in aeiner entwert en Blerionea r 812s

fo£oo^i77.

ef fup Hifimt, xai l<nnifMroy^ noUf^to,

▼fl. die fra^'L' die auflTorderung 469, Joxioom 469, i^dälUfM 460, mi yäii xiL 4tjU, doxm 470, 91 xtL 465, otm 4ö7.

18) Dia lesart tcheiat mir noch stärker als Ariitarehs , ytlxog Sftm (wia y 39 ifum)*

19} Fär das SXXa n ndmtt {Mim) bleibt, auch naeh dieser er- weiterten hr>deutoog des MtMOfQa&if, noeh raom geneg. Vgl. Bnat* in rfer folg. noCe,

20) tiutt. p. 1429 sieht auch io divta* st. Mofittn ein zeichen

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U AiM der Lokrwr m ihr IUm.

xffy cjy vix^auwu lUvog Mai x^^Q^ ädmovg anA« Bo4)ick finde ieb deo vorwarf n$ 9o6g im ^4

ongehörig. Die «teile Od. r S29 eicht ciiBgeoeeiflMD, elnpeU liier 332 ufivfiwv den ^eg^ensatz zu äniji'ijg bildet, verflacht sich der begriff dieses Wortes bei Homer oirgeods zu dem de« uuxoq ■ebleelitw^, eoDdeni tet der dee bartkenigeo» etreegeoi fdr vn* detflpfiieb onzugäogMelieQ , bdebeteiii iioeli des gewaltigee Am klarsten ist ciics 11. jt 35, \vu Patruklos, nachdem er den Achill dfirfXdPog 29 und pfiktr^g 33 geoannt hat, dessen abkunft TOD Peleui ond Thetif beetreitet , neer uod febi aeiee eltera eennt, und geoan nit den werten nnirer etelle fettHttirt Sn ro» voog iaüv amjv^g. Weder der sittlich schiechte uoch noch der leidenschaftliche sinn würde in solcher abstammuDg seine natür- liebe begründung finden» wobl aber der nbeteeeeadei finetere, trotsige» nnbeugsame Nicbt minder ist diese bedentnng die einzißf zutreffende o 94. 202. So also auch a 340 , trotz drs scholions BL. (ungenauer) erklärung, vo dl ujiriviog n^oatd^Mi iti ti)v ony^y, und, wie der saseninienfatküg' lebrt, Od. 1. 1. Diese mitbin stehende bedentnng des äjtffyfg lisst sieb aber an nnsrer stelle nicht annehmen, ohne Idomeneus, wie gesng-t, einen ebenso ungerechten als unzeitigen Vorwurf machen zu lassen ; denn Aias bat sich swar nnbedacbt, vorlaut, zänlLiscbi aber nicbt ''hart*' nad "raab" gezeigt.

▼00 Idomeneus zoro; Idomeneus ist nach ihmific^ ^/lov f**] 6^$d€ut tfQuaiy . . . das ntivra bodeulcl ihm rn n h ^Qyotc Tci 7f Iv loyotg , tüm^ d* Xttl la not' oU'ty xett xdru yfvog , womit Ireilirh die bemerkung zu affiyi'jff; tlnty ukXr}v ainay , r;Uyj(%^>i «*' v löoutvtvg . noXXcf yag

tl^iif o Aoiniii inaiyov a^*a, nicht recht stinjuien will. Uebri— geos erkennt euch er die bürle des Torwurfi an ond erblirt ihn für eine erwiederung aof des Aiat na^ yuQ arel ifuittovK ülUu 2t) Ueber das ai» s. weiter onten«

23) Was Hesjrch. freilicb neben axlv^oc^ cJ^oV ond/aJUTro^ als be-* dentung des wories anführt.

2:1) Richlig also erklärt es Suidas cxkuiföq, Steph. Thes. unmitis, incleniens, saevus, crudeiia. In diesem sinoe etfmoloeisin eeboK II. 0 94.

24J Schol. RL. n 34: i^ukaccu. J*« ih axvS^gcjnoy xai ii uyj^tovy -^al JtnagainjToy 9titXaa<n]^, xal /anlnna ly ^^titwat, und Schol. A. roCto di V9f» dtf( To 7^g Saldcoii^ lii%xMvP9¥ xtu tttniltif xai nur rut^ff tm cxXrjQoy. Cf. IMuiarcb. de solertia animalinm xai xaliag^OfufQ^f tintu

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Aias der Lokjrer in der Uuw.

VI.

Ich will indes» auf diese mängel in der antwort des Idome- Mii kdn besonderes gewicht legen. Der scbwerpnnkt meines ufrüi i^gen die beiden scenen in ^ bleibt Aias nnd was er

tkt yiid leidet. Wns iim also anlang^t, so g-Ktube ich nun schon aU resolut der bisherigen Untersuchung aussprechen zu dürfen: wir mIm Aier, ohjeetw^ mnm brmh m (far €horaklenei^mfm$ de$ kUem ein nurfiektreten setner ans den fräheren gesüngen be- kannten sjfiiten cig-enschaften , dagrg-en ein iiervortreten von feh- Inn, die er bisher nirgends gezeigt hat ; stibjeclic ausgedrückt, der (oder 4UJ diehUr der beiden siäeke in ^ hai «on dem helden niehi mhr dh aekimg mnd vertknmg gebieiende vonietkmgy dU li»^ der fHiheren rhapsodien^ das bild , das ihm von Aian vor- >ct]we6t f ist ein in petus verändertes , er scheint von ihm noch nieifs in wissen als frühere säoger und scheut sich darum lidt ihn anderes nnd unwürdiges thnn nnd leiden in lassen.

VII.

Von dem Tciairiotiler der Uias, deta Sgxog ^Aj(^u(,(Zv, bis zu . lu, der ai(fUJU) ^vfjkjfuyii^ ßovXivßug (fovov vvKjiaq imfft^änvifiVß mg Um dc^ (Soph.) welch gewaltiger schritt! von der hervor- fiftnden Stellung des Oiliaden in dem hanptstnck der Uias bis

lu dem Aias, von welchem Ljcophron sagt: itfdg di hüßm äwii, fAV(^(uiy rixvwv

irt der ahatand kaum minder gross. Die höhe» von welcher

der Lokrer im fortlauf der sage herabstürzte, ist zwar niedri- ger als von welcher der Salauiiuier ; aber der fall war desto tiefer. Wie, nach einer alten erzählnng, das bild Äthanes bei dir tpiteren missethat des Lokrers das antlitz abwandte : so suchte Ü€ homerische muie ihr gesiebt vor dem jihen ston der beiden von dir so gefeierten beiden zu veriiutlen. Den yiXug ififAuvijg, sei- len racbeplan nnd dessen Vereitelung kennt erst der Cjrclnsi

2^) Lange licbou hatte ich dies niedergeschrieben, als ich bei Btyae Vill , 451 auf die hemerkuDg tliess: Cklerum quod AUmA OiUi f. repente mores tantopere ajpcrof iribii poUa miraHonem facti. Minder uharf and richtig sah Hejrne in andern den Aias betrefTenden am- tlanden, die er dorl })«"«iprichl , z. b. was seine lrefflichkei( iin lan- crnsctileodcrn anlan^il; ^drul t'r ich w<Mli'r unten spre Iumi nerde. io der zneileo scetie iu ip scheint der unsterbliche i^ntiker Leiueo (üslosi f eoommen tu hffbcn.

10

AiM der Lokrer in der IliM.

imd sogar den eelbstnord dei beiden liest uns die Odjssee^^ BMhr erretiien, eis dess sie ihn dentlicb IlberttelerC; den fre^

?el des Lokrers im heiligtliuin Athenes berülirt sie mit keinem wort. Während iadess der hajw des Zeus ^egeu dea TelamoQier melir alt eine fiktion des Odyssens, die den grell jenes von ihm abwenden soll, denn als tbatsaehe miCgetbetlt wird ist, was den Lokrer anlangt, nicht nur Poseidons, sondern uucL Athenes zorn bcliuu der Odjssee ein fuktum *^)« Ja sogar die überhebung über die götter, die ihm den tod ans deo meergottes band lusiebt» keoat sie^^). Dagegen Atbenes feindschaft wie gegen Aias so niieb gegen das gesanimte Griechenlieer y Ki5. 145 ^lellt die Odyssee» da sie keine begründung dazu giebt^ wie ein rätbsel für den leser bim

Es liegt nicht zu fem, in der Zeichnung dei Aias in llias

tff den Übergang zur Odyssee zu sehen, üer früher immer maass- ?olle und anspruchlose beld vergeht sieb in der rede suerst ge- gen menschen (Idomenens)» um nachher mit dem vermessenen wort äinffn d'tuh ^vfhiv fjbiya hthfjta d-aXätrtrrjg in der Odyssee

sogar den gÖttcrn liolin zu spreciien. Ja schon in ilias i/? soll sich etwas vi>a dem mangel un res^iect gegen die götter iiudeo» wie der scholiast in ^ 788 w n6jto$, ^ |i' ißlaff^ &§ä nödag^ f timuQog mg, fi^iriQ cS$, Odw^t naffdfrtaatf will: nftmlich nuüd^^vov (Athene) tixaat (jltiiqi und hierauf wird soL;/tr (sehn!, ibid.) der spätere hass der Athene zurückgeführt. hJiue andere äbnlicbkeit ist eben dieser hass der gottin in der Odyssee und ihre feindschaft beim wettlanf. Vielleicht siebt man hieher auch den schon oben p. 1 1 crwälinten umstand, dass Aias in den bei- den lliasstellen von seinem namensbruder losgelöst erscheint, wie anch der Sagenkreis der Odyssee die Schicksale der beiden hei* den trennt.

Näher betraciitet iiidcss zerfällt dit-scr schein von verwandt« Schaft swischen den lliasscenen und der Odyssee. Das auftreten des Aias dem Idomenens gegenüber ist der überhebung von Od. i 6>04 nicht ühnlieher als der ernstesten, tragischesten vß^tg das gebahren des sinnlosesten lästermuudsj als dem vergehen dei

26) Od. k 543 sq. 37) Ibid. 1^53 f4|. 28) Od. if 505. 602. 29} Od. 503. 604. ibid.

«

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äuB «tat LtlMt m der Dkm.

17

Airty— iek koMBa hmm» wiad» dMranf wilek, du 4ea Thw- lift» Dmalbe ingMtMeiie itofai Mf die «igM Imft wolme ndb doB Telamonier ein, nicht nnr de« sopholtMaelian, floodem Mcb schon dem homerischea , vgl. II. ti 19t sq. und besonders f 634 Ofnj ovTo^ ttj^ (i. e. Zeti«) 9>^cxfaifM^a

df^mgri «h» famütalong jener ert swisdbco seiMie eeiiali* gee duvekter und diesen inge vemusat nienaad > ich ateiaer* aeits freue mich, daHs sie fehlt. Was das zwritc moiueal, Athe> De*5 feindschat't gegen den Lokrer, betrifft, so weiseu wir zu* aaahal die vegawlhnuy daa aahoUaaftett sa ^ als gaäade sich die der Odf aaee aaf Aiaa wett ^nfnf^ i8(> ehifedi darch hanifang arf Od. ^ tS5. 145 zurück: Athene hasst ta der Odyssee aieht blos den Atas, sondern daa ganze beer. Dass die Odyssee ein «i>tiv diesea hasses nicht aagiebt, dass sie ea aieht keant oder eicht IteDMo will, iat eiae merkwürdtge enckeiaaifp; eher well* laa wir aaeh dies rea der fihcvliefepBBg des spüeren alterthaaia Mtt eiu:)tiir.mi^keit an^ef^ebene motiv verwerfen, wir ivcrdni die fcrnd- ichaft der göttiu in der Odyssee mit Aias' auftreten in ^f auch danui sachi ia heaag aetaea» weil deai MV*?^ aDhefaagen he* mcktet» jade apur vea veiatesa g^ea die jnngfrialiekkeit der gottin ahffeht. Dexa kömmt, dass die beschädigung', wekhe Athene Aias im wcttlaut zufiigt, wie wir schon eingangs der untersa* chnng (p. 4) sagtea nad weiter aaten die yergleichung dea wetl- leafr mt deai wageakaaipf wmgim wird, eicht eigentUcb atta ah» oeignng gegen dea heUen geschieht» aoadera blos ao gnaatea des Odysseus. Mit einem worte : ich kann micli von dem innem zasaaimenbang der liebaadiung des Aias in «ien beiden iüassteilen mit der in der Odjasee nicht iihenEengeiL Wie jeae am deraaehe aack eicht die hritake ven den Mherea gesaagea der liies an <iie&€r itiUii'u, so glaube ich, daäs ihrer entstehung auch zcitliclj 4ic8e steile nicht aaiawetseQ sei. Vielmehr bin ich geneigt, sie Ha yiAfraa vraprunga an halten.

VIII.

Was die dar^tellung wie die, spräche der in rede stehenden parthiceB in aalaagt, so dürfen wir sie, zamai die erste» im eHgeeMiaen aa den aehwiehstm dea epee ai&hlea. Sie atieht aelhat vea anderen parthieen der n&la nnirortheilhafi ah, z. h. von dem

aafansre dus Luclih. Der daräidiiuig fehlt es ao gleiciiui«i£sigkeit :

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18

Aiaa der Loknr in dtr lUai.

üie ist bald ttbennässig breit, bald auiTaUeod kurz. TruU niaii- eher oeiemagw im anadnck mrätk dtr dicliter durch wiedo«- lmliiiig«ii denelhm woitei «iae gmrim» afutk Bioige Mal stoMea wir auf nmamdge iletorik. Die erfindnag ial hMr vad

da kleinlicb , nirflfendg besonders schon zu ncuoen. Im ttlliifeinei- uen steht der krci« der spräche wie der «aschauuigp der Odyne^ niher als der lliae»

leh behaadie snaielMt dia enite dar baidaa atdlea and be- ginne mit notirung- ihrer anal^ ItyofLtva, JJi^tifOXfff 455, cv-

474 (478), ka$^^ 470, iviffo 481» aiMwyfa% 488, ^(r»ir ala adjeetmia 454, würaid aa eaael {i 141, C 819, ^ 305 a. s. f.) labitaBtiv iet.

448. ^^Q/ttot ^ uywn xuB^ßtvo^ di^oQowvTo tnnou^. Das letste wort lässt sich (mit Faetii) leicht auf alle faaf kiai|ilar baatebea* „Die Atgitar waadtaa dea bliek aaeb dea laaaaa dar kiaipfeudeB bin." Nicht lo klar iet ee, waraaf htMovg gleieli im i'üi|(euden veric geht: jTQUJiug J' Idofitvivg , Ki^^iwr uyog^ ifQuCai^' ijmovg. EbentalU aut' alief gii^ä^tci^at bedeutet, wie aaeb laast, aad wie aaa XQwwgt aae 451 aad 453 deatlicb hm- vargabt, aiebt Maa "hiaiehaaea**, laDdam **aebaaea, baaierkaa, wabrnehmen." Nan aber sieht Ideneaeus <fes Eumeloa rosse trotz angestrengter bemühuag nicht (^402 463). Nach 452 un^ aaeb deatlieber nach 453, wa daa fpfokwiaro wieder aafg^eeiiaaa wird aad es deatlicb aaf eia rou vaa Diaawda gca^a gebt, achanit twwa^ 450, ebeaso 458, alte aar voa deaeen rossea, als dea zuerst ankommenden, zu gcltea. Es fehlt mithtn itn beiden atei- lea diese nähere bestiininung.

440. I^ora ya^ iwtdg ii/&9og M^savac h JCf^Mwag* bckan die altea liieltea für afithig die abaenderanf^ dea Idaaeaeas voa dea übrigen zu mutivireii. Scbol. ayuniä yu^ Std luv ^(hov (Meriu- ne») xai dtu jovio ilq xriv mgnanii^ uwiuv utg Ojwmlautv ü cvfA» ßoUPi^ leb geatebe, daaa ich keia aaderea aiatir aaaagebea weia^^> ; aber dies will nir aicbt recht gefallea. Bbeaao lebhaft aa dem kämpfe iatereeatrt iat Agamemnon um seines bradera Menelaoa', und sicherlich aaeb lebhafter Nestor um seines geliebten Anti- lochos' willens waraai thaa sie aiebt daaaeibel fürchtet er aber

30j Hejrne: Cur IdomencuA prae rcliqui.s omuiiiug has parles in caradae habest, ratio idout:a quaerilur. Ait Schol. sq.

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ähB der Lokm m der lins.

19

gMi leeemdew flr deii ^t^dm» iv;^ weil ßd(fiun»$ fth yd^ o

fatt^ mt21/7^ft;|r«g hnn$j fjxanog ^rjv avrog iXawffifv aqfi* iv dyüivt (530—1): waram hat er ihm nicht, um ersteren mangel wenig» itens zu beben, ein behendes getpaon gelieheD, wie AgemeoiDoe na tbeii eeieea bfvder (299. 5S9) «nd wie er aelbet den Ble. nmm p t46 sq. so bereitwillig wsffen enbietetf Unter so dop- pelt nng-iiuHtig-er aussieht auf den siecf, als schwächster (nach Bett«, lex. I, 19) wagenlenker zugleich und mit den langsam* itoe rsssoB «wgesletiet, bitte snch Merionee sieh besser deei kaapfe gsBs Ibrngelwilte»» wie wir ««cli sonst an den einxelnen kfenpfen immer nur die darin tüchtigen tlieilnebmen selicn. Aber auch so erscheint mir Idomeneus' unruhe um ihn melir weibisch, ati denen sonstiger herslutfligkeit entspreeiiend. Doch ich be- sweifle, wie geengt, dnss der dtebter Idoaenens nns interesse IKr ikrienes, nk iniQmwp h mtfmi^ sitsen ItssC. Andb dem», weil dann natürlich gewesen wäre, ihn entweder vor oder nach dem kämpfe mit dem freunde oder auch während des kam- plb son tb« reden sn lassen. Mindestens wilrde der diehter He- rienes bei der gnnien besebreibnng nrabr aufmerksamkeie gewid- met haben, als unsere ilias zeigt; denn keines hehlen theilnahme iim kämpfe wird in den Terschiedenen momenten kürzer abgefer- tigt and beilänfiger behandelt ais die seinige. Vgl« 351. 356. 9t3— 532. 614—615.

Kurz, der seltsame stand des Kreterfürsten auf der warte scheint durch nichts begründet zu werdrn nis durch die eigen- tbüttUcbe tendenn der ganxen seene. Wenn diese nämlieb keine sndere ist als die , Aias in gehässigen liebte darsnstellen , spe* ciell als einen vorlauten schwätzcr und streithold , so wird es durch die sache gefordert, ihm nicht blos einen sonst hochgeach- teten mann als gegner gegenübermsteUen» sondern diesen gegner endi so zn situiren, difss das reckt durchaus auf seiner seite sein kann. Es geschiebt dies, indem Idomeneos ein zur fernsieht vor> zaglicb geeigneter platz angewiesen wird. Nun überrascht es Dicht mehr, dass er 457 sq. den Vorgang in der ebene schneller und richtiger 9 >) als (spdeieU) Aias theils siebt tbeils enäth. ^ Man wird die notirlning kftnstlich nnd gesnekt nennen. Oleieb- woU scheint sie nur die einzig richtige, weil die saclic selbst

31) VfL unten p 25.

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80

Aifts der hokr^s iu der lliiu

eine künstelei iat. leb werde aat' aatiere kiinateloifia ia unaereo «t«U«D noch nehnial« aufMerJuMon Meh€D ktfase»«

Ja wit haben ninn anlehn Tiellnkbl schote in dam vatigmog

iy mqiuinfi vor uns. Hat oämUcli der scliolia^it mit seinem c2$ ttiv lUQtWTffjv uyttoiv Citiunjawv (Idomeneus) recht, ao sitst IdfNneoeua nicht " anf de« goriialB der tthtigan: xMchaner» aar aiiM«r 4«« eigttitlicfaen ringe» snoherat^* (Fnest^y aandeni gMa allein Ir M^tmng nnd ist also nur itniqiurog, wM er Ir m^wn f; ist. Duriii fühlt man sieh, trotz der ebeDfulIs von den \eneter- schoUeo gegebeneu ailgOMineo erklärung Tugtum^ 4ig 6dw im ndnais idfir f «n^ ifaiwr ofoi^«» M Tenkoht, akh

die jsc^jnf ala ehi natfirlioh aoa^ munmiupw emehtotea Lülzernes, mit einem hiUe versehenes, nuch über die sitze der Argiver an höhe hinausragendes gerast au denken. Dies gerüst ist die künstelei» die iah meine* Man entfernt sie frailieh» wann sinn sich die mf^unfti nieht nndeia denkt t «ie $ % und Od. « 416 rathen, nämlich als einen yon natur zur warte geeig- neleu , weil höber oder frei liegenden uri , aut deui Idomenaos den böohsten paukt iaae hat.

Mnnnigfaeben mtstoss emgen die verse 452 foia d* db<eti^4r Ürtoq OfAOxhjTrjgog ätwi0$ig

og 70 i^iv «iUo loisov ^o(vk^ ^v, iv df fASiw»^ .

Auf wen geht «olo? die Znsütze apev&t¥ Idm^j o/sosl^p^f«; he-

stimmen es nur scheinbar näher, der letztere führt geradezu irre ; denn nun bezieht mau i^a auf Meneluus, Von dem kurz vorher» 442, gesagt wird: üitwv bmota§i^ iK4xk§T0j ^mfiiv u; ode«> auf AntUachos nach vers 402: \Mhi^o% ^ Inmiaw iniu^Mta moifhQ io7o nnd 417 cS^ i^ad^» ol dl ^i^axro^ vm^6$Unm^ bftoxXi^v: über am allerwenigsten aufDii^medes. da er seit 40U nicht mehr erwähnt wird, und doch i&t grade er ohne frage meint» Statt upiv&kv iomog erfordert der homerische apracli- gehranch ävmfS-iM n$Q tovtog, wenn nnders ich mit recht £meal&*s

32) Die mgnun^^ wohin Nestor f 8 gehen will, um den kämpf ^herschauen, im der freie fdatz vor dem lager, 13: 919 d' ixrog *Am tfifj^y n'i)(a (T ngirhv l'ryyov an/ig ; und Od. I. 1. f«;l es ein sIimIit hä^ml oder fels am iiiet'rebuIcT. Kaonruijuvji: nufju rf;ös i i f/iov /r^^r-ioin^V . . "KffT^y di, axontr^v lg nmnakütooay upkk(hit)v, xm fiot^ iuGuto xanyoa dwmm

. ly ui^uo Google

AIm der l^okivr ii 4w lliM.

21

Mb NtlMMNig dM objMli M lüsit (ridi ertrage«; ««ek fa ttwM keUe Sn^&tp iovtog (sebel. fiax(fä¥ dm^iet;), wefllr

ich lieber t;r'0»Tog , dai/zroMoc, tÄüüaiTot; hiiKen würde, mag* Inn- gciicn; wiclitiger iftt das o/*ojcAj^i^^9^ <^xoi;(7cr^. Ks ist dies eine feedis pkvues, weleia oneti^epiMde dadordi ferdieiittgee,da«isie 4ni witi— C Mdi Mit «adeMD BteKen iiiMreiMtiaiiien , aber in

der bedeutung sich unter^iieideo. Grade so uaiiilicb scbliesst 1$ 273: (/iifii^ hvUscta)

Bwi redea die Ajaeee la dea Acfanrera: If^oiA^ftl^ geht alea , wai das aatreibea vaa wtmmehm, atcfct aber Toa Mrfa. In ji oer

bedeutung- finden sich aucb die damit verwandten wÖrter ofAOMliw, of^xhiw und oftQxA^ ß 199, s 439, £ 54, /u 413, o 3^4^^). 658^ a 147. 714, a 166» m 24%. 362. ftUenait übereiaetMaead beiait « ?aa Aebülae, der eeiae rofse aatteibt, t #09 aiebt Cnroiokr »fM^XfiGii sondern InnoLGw kx4xX(To. Auch Od. (»189, ^ 3Ö0. 367 9 itf 173 siod die objecte der ö/ÄOMkij meoscben uud nicht (bien. Letateres Mt der Ui i S& »^), ia der Uiaa dautlicb med leiatiifelheft entia M7, 863« 417 aad 446 auves bnehee. Der dkbter, mmm* ieb, eatlebale eeia iftmAtfwi^^ ihe^fhag aus f», ohae zu bemerken, dass dabei das erste wort in anderem sinne, als CS dait bat, uad awar in dem, wie es scheint, neuerea, sur tenveadnag kaai«e. iSr ilbenab daaa aeab ^ oder wollta ea aiibt sehea , dass das sabstaathraai «war deit, aiebt aber hier M der rechten stelle ist , wo vielmebr das purticipium cntspre. cbeadcr wäre es sei denn, dass er jenes als beaeichoilog einer ifshsadea eigeaacbafity wie tefilaffp» aabai,

Maaeaeos bat aia gales abr« aber aia aoeb beeseres aage. Oeaa an eben der seit, and sogar, was bei einem Wettrennen

Xi) Heyne uod N\ <4f tciireilien offt-nb^^r um diesen sinn anzudcu— it'ü, lüio *)',aytv&iy (vyio^: Aurh der zeitliche gegensatz, deu Faesi ta der stelle findet : "er erkannte ihu zuerst an der stimme schon voo Icfae, daaa aber aasb sa etasai piarde," bitte.. datsb dV (j^dyr) f. aasgedrackt werden massea.

341 Wem nimlicb an dieser stelle ol dS «vr avtf n4^r§t 6/^- Mi^^tam^, ¥xoy iQvcdQfiamg tnnavs , nxi •*^«<wm'p die inlraniiiiTe bedeutune "lirmeuJ" uicht gcmigi , der wird! mit mehr recht akk^- io««*y (nach ()5ä) als irrrTotc ergäuxcu. Aehnlich ist wühl s iiiii (oacb 373 «t^tdayoy Jayaotok xtktvuiif} i^wkipfaf SU behsodeio*

35) Auch hjrmn. Cer. 88*

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Aias ilei' Lokrei- ia lier ilitt«.

nicht gleichgültig ist, noch einige augeublickc später euthält sicli Achill 4d2 sq. jede» urtlieU« über deo Yoraussichtlicbeii «ieger, weil die kinpCer nocli ui £m leieD; Aiai sieht mt den gniadt oder iel er kowiehtigf INe«ed für BümIimi m: ld«M- ■eai aber erkeimt ihn fogar m dlsaiwtfifsen ßeek auf der 8iim^^) des rossesl Gleichwohl ist er nicht Steher, dass ea Diomeds rosae aind. Ich gestehe, idi bin ea auch oidii» Maeb 290—^ otelich führt Diooied out den geafMo» daa er, oder riehtigor Stheneloa in aeineei anftrage, dem Aeaeaa ahgoaoaaMii hat, 259—273. 319—327, & 10ft--lü8. Vgl. noch f 221 224. iiu merkwürdiges aber auch der dichter an deo geaannteB stellea ▼Ott der abitaMOog' nad tttchtigkeit dea roüapaaia wm ewäbten weiaa: waa daa anaaehea der raoM aalaagt, ao aeaot er aie» wie gewöhDlich , (jtwwx^g limoi t 236 und xaXXCiQix^g 323 ; daas da^t eine sich von dem andern durch die tarbuag uoteracbeide > and noeh dasB darch ao nagaiwÜhaUehe » aagt er airgeada mit eiaeai warte. Wire Chamäleona heaMckaag (aehol. 4ft4)» ladg «oiW- tovg tmeovi uQCtnovg drtn, wahr, ao mfiaaten wir gar anf die relatiTe untüchtio^keit deä atHiern rosses scbliessen, was nach deo citirteo stellen gleicbfalia in nicbta gerechtfertigt erscheint. * Branche ich ea noeh anaanapiechen, daia diee atiraaMl dea einan rouea eine spieleret iat, der maa, aaaaer denen im aehlaaae naaroa buches 850 si]. , nicht leicht andre erfindungen de6 dichtcrs wird an die seite stellen können? Wo läsat aicb Homer aonst in so kleialiche thiermalerei oial Giebt. Beleaa aaf der maoer ähnkoko kaaatpffoben ihre» gntaa angea anm beatant

Unter dieaen nmatänden kann wum dem dichter auch zu- trauen, dass er 454 ^oCvi^, wie Döderleio glossar. 2213, will, in dem gewähalicben sinne <*purpurrotb" gebraucht bat» Freilich dürfte ein '^pnr^rothea" pferd aaeh achoa ia joaea Seiten sa den aeltaeren dingen gehört habea und Homer keaat aoaat nnr gelbliche hnilol » 407. X 680, und weisse x 437. Soll g>o(ri^y wie die purapbrase, Hesjch. und l^atatbioa wollen ^ hier gloick mt^g aeia» ao iat diee weaigateaa gng^a den maaligea apmKk> gehraueh Homere. Bio Toratoaa letsterer art liegt nafrag'Üek 455 in or^/ju vor Das wort bedeutet hier einen (natürlichen) fleekeo lui teil, ein '^mal.** Binen äbniicbea gebrancb fiade ick

36) Findet sich fshemm^ hei Homer such soasl noch voo Ikie^ reo gesagt?

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AiM der Lokrer io der ilias

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beim dichter oirgenUs wieder, sondern überall ist es ein sri isnk fmMtaltmi der ^dtftr /S. Ii08. 353» J 3^1, ^ 171, r X 30 od<r der »moAm 843), 04 ^ 19:3, II. {

4t9 (gm^Ml), 7} 86, <^ 45, S^i, Od. /9 222, r 230 mm. htdeutungst olles zeichen. Mao darf diese Bedeutung io unsre stelle «dit so hiaeiBtnigt» wallen, daas omni sagt, ^der weisse fleck w für Wim— ows eb leielMii, wermi «r DfoMds tess erkianee"; tes UMe der. dleftter sIelierHek dftfut wIkH warn snbjeet des hauptnatzes gemacht , sondern entweder als apposition (Tielleicht out eioem epitheton wie ugtfQuäic) oder in einem relatirsatze •isgififtrl. Der fe^gleiek des vit dem »oade (^foi fiq'i^) feht Mlekst deaHiok evf des Ai«»^^ des eielit mir *<weise^, »sdern nacK J i85, 2tiH und Od. ^ i5 auch "glänzend'' tt bedeuten scheint ^^). Cxrade so wird, nod wieder in giSf ikfilicbeia waeeUiiss, t 373--**4

mhä^ iwOMi enfarep ftfym n cußm^^ n

der iBüüd io rüeksicht auf de» glänz, aber, and was viel sinni- ger ist, des Adbilleisebeo sckikies, aar fergleichuag herbeigezo- g«a. Ii%liah abevi daaa aiMk igt^kgogw tertiasi ceaipaiatiofiis ■t Dae wert iadet sieh bei Bewer aar hier, and, aieiees wis- fiens, ülnrhaupt sonst nirgends denn als h.sart neheri moCSQOfiov ■sd m^nkoxov in dem Orakel, das Iwaduius nach eotfübrung der Eu- lepa erhiek^}. Besjdmu erkürt es daick «i^0|7dAer, Bastotkias «d|iie patapkrasiaaa aasNr stelle doreh moKpsQig aad deaigeadlss öbersetien es die oeoereo mit *<rund" '^^), Krncsti : in fornte alba ttflfeate erol rotunda. Schreibt man nnn an aosrer stelle ir de pmimf Um^9 hinmm^ m^fw^^xw, so etfailt aiaa efae« «eiilaat, ta daai amli dae m^fr^^xor mgMehmifipvakt ist; ea irika die taadong des aollaiondes, dea die llkis (r 484 keaat. ^ ^leiteicbt indess ist (mit Wolf ond Heyne) itinxTO ntf^Cx^oj^Qv (ohne keaiaMi) aa schreiben und zu verstehen, = mqUdQUfUm 2a dicacr canslractiea dieate deai HoaMridea daaa s 720 nilf ^i^iu

37) ladest gab es | 1. 1. auch die lesarl Xa^nqoy, und \ft \. \. er- Uirt ff der sebollatt aad die fsraphrase derck lUMßov.

^) Offenbar durch diese stelle veraolaist fckreibeo twei kaod-

sehrineo (Heyne) auch in unterem Torte ft*ivfi(;.

39) Zu dpn (gleich zu nenneaden) stellen der llias, WO rnffid^fiOf Hthtt finde irh nfgir^o^og als Icsarl nicht angemerkt.

40) Homer hat iur 'rund" tooai xi/xlouQiig , II. d 124. Od. g 20^.

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AiM der Lokrer ia «1er llias.

6' u^yvoofi flai*^) n€Q(ä^üfLOi, ati(foi(ow^iP und 728 doMii dl TfiQid QO/AO i ävivfiq tlctv als vorbiid. üierdureh fiele die verglMchDog Üftr ibs m^flsi^ f«H. ^Der Aeck oder streif M«f Mf beiden eeiteii des ko^fes lienwi und mr weise (gliineed) wie der aoed, wfthreod der iÜMige klirper pn^parrelfc www''

Wer um nun von der schon langbesprochenen stelle zu scheiden sie mit oiir 8|»racUieli für iseneiyfsfh «affsUeod hält, der wiffd sieli »iekl »ehr wandeln dM tMMev fMi ^ B76 nnd des £Ua «stfor filv-Jl Ten % 822 hier 4nMh die en mki^ reiche adverbis der prose^') erinnernde hinzuiüguns: des artikels in zd (ji^v aJUa loasr-df verändert zu sehen; wer endlich die leimten beiden vene der steUe sschiicih so lellsnni findet wie iek, mid wie sie der oben asgefnhrte ClNunileon geAinden knhnn musa, da er nach einer erklärung für die merkwürdige Zeichnung des rosses sich umzusehen für näthig hält, der wird mir sugehen, was ich als gmnd far den 452 so noeswnitei statt des pluralis eintretenden singninr (450 jj^^ivstt^ hmäv^f 462 d* ttm^r «if&m^4u n^jov^o^tu, 9q) »ssninihet der Oeweridc |fo« traute sich seinen zuhörern g«|B;'enüber zwar einem , nicht aber MPci rossen eine so ungewöhniicbe iarbung anzudichten

Die rede des Idosraneas 427-^72 liUlft nkhl . wevger aaf in ihven nUgesieinen ehnmkter nie in den einnellMiInn. M

machte bchon oiieu in andrer riicksicht auf idomeneus' nachdriick- lichate andeutnng der Unsicherheit seiner vermuthuog auimork- sn»: hier enge ick, so nehichleni md nagknü nn fsisn ^Mt nur nieht recht in das hild enies howerissibev hdden, hdehstenn ~ eines solchen, der aus neugierde oder theil nähme für einen fireund thttt, was der särtlichste vater (^Nestor) und der liebevollste b rü- der (AgnwesNion) nntetlnssen (sieh rnn der menge nhsnsoodnv» nnd von dew höchsten plnlse sne dem knmpfis nmschnni). Schicklicher wäre liir Idomenens, samnl er kein eigenliiehes SMtiv so reden hat, wenn er nichts bestimmteres weiss, zu ücJjweisfeB, Nun aber spricht er, und, wahrlich, eher zu viel als zu weoi^. Seine rede serfallt nämlich in drei theile: 452 -21$ 11» 462—70

41) Der 5^choliast, der dirs gramnialiürhe verhftitniss von fiai nt-- QufQofAo* («gl. elteiii :il.s in i- , \. ^>7.! mXitBiH ^fiiif} verkeaat, IsMt tt^i "ftQos ahi^^kktf vnoXr>%!>tw^' aesagl sein.

42) Vgl Viger. tjJ. III. p. U,

43; Euilslhios fallt q^i^ium itmoH ^ eins imMQ9m»s ▼«« df^^sS- M^* CsiMo^. "difiol yoQ füi rovff diM« dUd ff»r IWe fiäh^M f ed«Me2a»'*.

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Ai(tö der Lokrer in der liias

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dtayiyvtiüxw^ III, Joxm 472. Die beiden letzten biiden aos* fHinHig md erweiterung dee «nten. So kehrt der gednke vom m wMer 469—70; 450—60 wlialten ihr» «rgtanmg doteb mmmn^ de« BMieiie in 470—2; die wmwmAnng vi ii odto« ti^AUfjiy ij ir(S(ü) 460 1 tüMt in erweiterter form iü.) 08 und zwar so, dess sie 463 4 begnuidet and 465 sq. detailiirt wird^ 462 mtMftUkt 461 tS ntM pi fi^n^ ijm»* Unter diesen wmf itlnilfn efcwktetiiirt die rede» neben eineni nmeitigen rlieteriielMft streben zu spannen (ü. j>. 26. 2b.; eine, von 471 2 abgesehen, mehr ■achtem e als epische breite ein zug, der auch innerhalb des iweiten theüs (nwn vgl« fir «vani d»yo|MU id<Mr mit mm} dSI |MM em T^nNÜidy mdifSpy aefuMifvioy ügo^mm nnd Mit ei fd^ fywyt tv iHtftyvuHfma ^) ; ferner ov^l Swatr^^ iv Cj^Mm ti(^fjtu und xal ovx «roj^fTfy iA^|«g) nicht fehlt.

Denuuieh eriiesse ich zunächst den Monenens gern den gan> •nitreni nißg ^ivr hatoms «^«Co^» (wamni niekt ^(f^fuu oder 4^?) 4^1 mil ^fiiTgj shhmiI die prahlerieeke frage er glaubt rosse und wat^^enfenker sogar zu erkennen und fräirt die Achäer, eh sie sie auch nur ieUen , wirklich des scholiasten entschul» d^pnng nöthig hat: xul ravra elei^oia (?) ir to%g äyü^k*

xajaXa^oyfvovTu§ jwunoXAuj}; i^liudestens aber eriiesse ich ihm deo überflüssigen und noch dazu sehr nüchternen schlussf^ xui vfx€tg. Uonier hat sonst schöne Wendungen mit oiog, «U oix oloc, ußu v^t ß 746 »Im-t dof ip ä&ttpäMunp a 308, eJbr dir' £Ui»F Od. » 192, el^^sr ^fag II. tj 69, oder er begnügt sieil •oeh es allein zn setzen wie J 403 olog yaq l^^tio lUaw JSnutd. Die nnehtoniheit der hier gewiMten phrase erbellt auch mm 4tT pnTopbraae, die fast niehte dann so Xndeni filr »Stkig 6ndett /»ove^ fyto hmovg ^tm^ f nut t^jnti^ Auch die, spX* ter freilich hauGg-e, nuslnssung der frage|jartikel in dem ersten ibeil der direkten frage ist bemerkenswerth ; fälle, wie thanlvti ¥ l^^ff Od. a 226 sind bei Homer nicht zablreiebi ^ UmQof^ UQQ* ÜB riinnificheii nonOy crz n^ougot Mai& rdr igofiopf oder neb Bnst. CM. 9 146 = tfiwQoa^iif ovteg, nQoiijtxovagt erhielt Aristarchs diple, vermuthlich weil er es vun itagog ableitete und diee «wb in stellen wie iL ^ 264 ieilfic4 nahm. Andre gras-

44) Vgl Eust. 2u 458.

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Aias der Lokrer io der llias.

matiker (s. die Scholien) heben die Schwierigkeit durch ableituug ▼on dem II. a 300, Od. 6 625 ohne zweitel ränmlicb gebraneb- ten Mo^fot^tP *^). Dasi es nur liier nod 490 steht» ist; seiiM gesagt. Die vefse 459 6 t Mdien Mhiwe enpplinttgw elitbig« Vs. 459 Wsst des wp f irä^ noeb desu a«s der blessee ortsbestimmunir /a(7$ 461 erglänzen utiii da^ scheint mir zicmficb hart. Zu xtia* selbst vemisst man eicht nur die nähere bestiai- mog dg mdfw oder tiQ§»a, soadeni aneh ^^apkoiicm eder •twee iihnliches» wofern oieht stolleo wie 11. r n Od. /i* 249 die ergänzungf eines dativä {jiool, dooficp mm.) zu {\vm nackten ^ququt empfehlen. Zu uUo^ d' ^vt^^og irda^Ucjo« 4&0 aiiiss ens 459 JMx^is^ec l/a|MMt» gedeeht werden.

460. dt 4i Sehen Bustethias fiel es an!» dnss der diehter die rosse des Bnmelos "Mos mit diesen swei siUien" beseiehaet. Daä»ti diese überhaupt auf andre rosse als die vorherbespracbeneD geben, merkt man leicht; dass sie aber grade die des Enmeloe bemttehnen, erhellt einsMl ans dem ol naM f% mk*, vergUeben mit S76. 377, dann ans der lemininform. Nllmlich, wie na« auch au der citirten stelle sielit, des Euoielus rosse sind Stu- ten ♦O ß 763—66:

rag Evfjkiß4fg fkamn, nodi&tmg^ Zif^t^^g iS(> oTQ$Xf*^t oiinag, Ctu^fsvXr} Ini ruiwp lUfag* tag iv IIr}Q{(u ^Qiiji' uQ/vQÖioiog 'AnoitJ^wv, ag$fu) d-tjXifagj g>6ßov ''Aq^og fpo^jUnC a g . ladess von diesen beiden kennseiehen dalttr« welehe rosse Idone- neos meine, konnte fttr die Argiver, also aneh Ar Aias» hlos dns genus in hetracht kommen ; die hinweisiiriir auf ihr» frühere Über- legenheit nicht wenigstens durfte derselbe Idoneneus , Uer jetit frigt» oh die andern die ndlsnd^ pferde sehen, nicht iPor> anisetien, dass sie den in der fmnu «tiitigeiiabten Torgang wahr»

45) Aber Od. q 294 wird von neneren mit unrecht hieber gesogen.

46) Beide formen nennt nis posiii? Bultm. ausf. spr. 1, 271, nuQog allein II, 347. Ueber Arislarchs bedtinkeu durfte sich Hejne nich^ mit der hiaweirang auf die bekannte ▼ertaaschnnf der seit- nnd ream« brseichnnngen hiowegnelzen. Wenn naqoi bei Homer fttAend leitlieli ist , 80 muts die plötzlich veränderte bedeutong im comparatir stier» diogs aufTalteo. Wie iSsst sich übrigens der compAr»(iv fibt^rhaupt rechtfertigen? «ugeablicklicb tchetni idomeneus nur iliomeds rosse so sehen.

47j Vgl. Aber des genus tou Issoi nnleo not. 55.

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AÜM der Loiurer in iler lUuk

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gen onnnen bäUeAi D«iwck ut 4m «linch aiebto «»livirte yer- lehweigM d«s Mieiia BiuittUs «od IdMeaeni erwifait Ihm ■Mbaopt aidit, MadM mt Aiaf 461 ^ mm kimlel«» die

ledigiicU ttut Uie spaDDuag' der %uliörer btTcchuet bckeiot.

fioen ibBlidieo »nflag maeitiger rlietorik, der in 462—3 tieft t|fM f a€ nQAm Hey «n^ fd^im /fotWtfMC» i>6r ^ «Sifif Sihoftat UiHv)j wenn Mn nt^ fKr ^ Tertteht denn weder

Hesse sich die voraussdiickuncf des relativsatzcs in der ruhifl^en fcde de« Idomeneus durcli o 494, ^ 229, i 167 sim. rechti'er- noch das 4i in der «fodMs dwcb den iknKclien gelmneb dir Partikel nach ht^i, §o§g wäu, endliek trSla nach in den ge- danken neuerdiog's eine unpassende Unbestimmtheit beseitigt nan, wenn man lag (mit der puraphrase und Eust.) far xavta^ ■MBBt. kwMrnkg bleibt die stelle aber aacb daaa aoeb darch He bedeatang dee ni^fffociUMr **fM vm etwas beramwerfen" (m^ likoq tf»gi|yayilisiic parapbr«, inl» tiq/Auiog imivxovffug Eost.) gegen den gebraoch mit doppeltem sachobjecte 11. <r 479, Od. A211. Gr erinnert nothwendt^ an die spätere bedeutang des <*umse- fSä^\ ««nsiscbifens'': Ueved* 6, 44 v^^'A&m «i^il/^aUer and Tbae. 8, W ei rtfig TfaganAtioMe» mU ntQtßaXffSmu JWnor^).

Für den dnai namatvuov {o<Sßt) las Aristarch zu äng'stlich waattohuta§, wlbiend er om Xafotic&tjp o 608 (% 366) nnd oM St9^a^ij9 (( 680 ttidt aagefocblea an babea scheint Im ■insriilar freilfefa findet sieb das prädieat fk 466; aber aacb der piurai felilt nlrht. a 2ü0, v 61 T. Eine unnütze künstele! des ge- iaakeas ist es wiederum, die den vcrs auflalüg macht: /ao* Sm mgma(mop flgn^danm* leb finde nioilieb im ganien Hemer keine stelle, die das manatptw den angea beilegt, son* lern immer dem menschen selber *5) , wie 6 200. 497 , & 269, |i 223, £ 507, y 5dl. 64», q 603, Od. ^ 232 (lxa/M»r di (AOt Stftff Mong mtmafmtvt^ ai^^S ^i^oiiMi nli^rj woia, soviel ich

48) Die präposiiioQ zu rigfia zn sieben nnd das siiuplex in re-^ flnirem tiuoe im nehmen findet in k 722 nnufiog . « . &la ßdllup Ifiae stJürkere empfehlang«

49) Bbento Torbilt es sich wohl mit ogay, fifogaiß sim. and so sebeini 11. $ 286 mit dem MhoL otfim «Is objekt und nicht als inb- jekt genommen werden sn mteen. So findet sieb auch zu unserer stelle dir Ipfart flgügnMvif nur in einem mscr. und (? 681 fand das ^o»7o SC. subj. 6cci der ArisUrcbischen schule, statt ido$o sc. Miyelat, keioe aufnahroe.

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Amm der Lokrer iu der Utas.

aelic, keio« vwiMite jramahoyii existirtj; attdi nirgends die varbiadiiog dei momfirfir nnd f2$#^*

m fo%end6 TMiiillMgr «her Bm^Iim' lUtliiolLMil 4d5 . 68 trifft in den beiden letUtn wmut mnuh» noMente wifk-

liehen Vorgangs 391 sq. Es entspricht 467 ik^a ^tv IniuGhw

ikMil ^) I 468 «1 lt^4««r, Iml

^u^udV 392 ul 6i ol trnioL a^qpi? odov SgufjLiitpf. In den heideo ent«a yeraen lässt Idweneut den Eumelus die zügel v^imn, wofon fraiUiing $Kkmm^\ im wirklichen v«ff^ gang direkt widmprecbendee dagegen Mti siek m h^mmtm? iiorten uirlit. Und doch ist hei Idonenene alles nw immiiitkM^! Dietie allgemeine Übereinstimmung^*) beider stücke» vermuthung und endUilang» jpMpt gar woU cn der oben ausgesprockenen aa- sickt ?ott der dem Aina fieMUcken geaiommg den diektem «aanr partlites da Aiaa den kiimren aieken aolUe» Meale IdeM* ueuä mö«j^lichst in allem recht haben.

In bezug aut die spraclie machen die verse aicht geringere ackwierigkeil ab die firiikem. ftek könnle mickat die Wieder- holung desselben wertes in rivCoxov-ijvCa nrgiren» wenn der dick- ter getriehcu wurde , da er den namen Enmdea nicht beraus** sprechen will: einen noch grösseren mangel an ge&chwack ähn- licher arl xeigt er weiter nnten iniUij^ca* 474, XaßQtvmt 478, laß^rm* ^7^- BedenkUcker iat das {d. lat ea diajnncti? oder interrogativ? von der ersteren nonaknie anagekend anckt Bentley den fehlenden zweiten theil der disjunction durch die correclur fr^ $ ovdl einznIiUuren» Hejoe ergänzt einfach: hu aliud malum H aeciüi. Bnatatkina meint, Idomenena wttte nngenbliekUck nichts weiter an sagen, Tielleicht wolle er niehts iageo, Um oddi six^ dvafriin^Xv xcau lou Evfn\Xov xal Svütvx^ug avwv Ao-

f^HtC^at als ob er nodi leicht was schlimmeres sagen küiiote als er schon sagt. Soviel ateht xnnäehat fest, dass, wenn $ disjanktiv an faasan ist, dieaer gedenke den «min tkeU der disjunktion und nicht etwa als gegensatc an «tl #f JW «lÄ. 460, den zweiten bildet: was aber aia dieser ergänzt werden suil, Hude

50, Xu}, auch 53 i. 545.

51) Auch Eustathius erkennt sie an, da er %oii der fermulbung des tdoiueneus sagt: « diy nävia oviu» Gwißti oi^tHuf, xMod ««a4 ifcii^pÄr«

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Ith Biekl. llwiMdb wthniU BekiMr mit dwi seh^liMteA iui4 mM gtgm BUwUmMi 4«r MMh 4im crkUrnaf ffi^t^

- So^aBB Melle itk maf fmmw Mbwltf^ mid ct^^-

^kHv autmerksam. Beide BÜmlich linden Mich , nieinps wisseos, oor Dock einmal im Homer ynd zwar oi> durch zii£all i wMar 4itAt bm «Manier ond. wiete mit iw aegation, <M. i 519^20 s

'fiagyni »il 4«m j^arÜMp (466), ki sinaa <lea apitaa «rtv/q^e' (pM^kk), "iMtta glick'S ""teaf (die ynm^^y ateaeii «elir aa dea spätaro «fiaaelif ^braadi '^yo^l»>' ähnaiw aiaib ; in Tar>

btoduDgen wie Od» J 334 ivpfffe /uq igiofitivri vffiq herrscht, wie •aut dort, wo tv^ump allein steht, q 748, Od. ,u 1U6

na.) die daa '<iafaUigaa'% wIbrMid cleUea wie IK i06, a INi. 97ih »82. 856 dia daa «•ftraffeaa'* im eigairtiiciiea aiaae habaa.

\^r^ 'i71 war, ;iU mehr iu deu inund des dichlers deun eines i^miMQi' Xffögtjujsoif gebörig*, und iiberhaupit ^Qivdiigß schon den allaa vaadichtig; ^fiaatalhitta aMiat, idMaaeoa waUa daröb 4aa (aar aabaiabar anaitiga) lab daa Diaaadea aaia . fraaadaohaftli* fbaa Terbiltaiaa sa dieaem bekunden, leb mememetlB wfiaaeba oocIi «lio Iteieicbnung" ^rmXoc ytytrjv durch den ^uiiälig^en sprach* gabcaacb üoaMia garechtfertigt xu sehen, da OioBMd nicbt selbst, nadM aar aaia vator Tjdaaa ain Aatalar *^won gabort'* mL Oiaaar ataliab, AktiUog, wie ar d 899 Waat, lab aaeli eiaam verw undteiintorde nach Argus, heirathete dort Deipyle , Adrasts lackier, und aeagle mit ikr den i>tomed: rgl. $ 114 a^. mit athaliaa aad Baatatbiaa aa ß INaarad iat aba aär «4

dfdwiJir jämAüQ (Baat I. I.) aad wie nacb aaiaar afallaag er fiibrt die Argi?er , während die Aeloler Tkoas balabUgt . ß sq. HO auch nach gehurt Argiver.

Ich aMcbta aben (p. 27) daraof aofmerksaa^ wie der diebter IdaaiaaaBa daa aaaaa Baawlaa varaohwcigan laaaa, aa «bas inr iba erat aaa Aiaa maada 481 ailUiraa. Niebt aafibalieb Ter-

fahrt er mit dem des Diointni. Zn 452 müssen wir ihn erru* kbea; aa 460 auiaaeo ea die Argiver , an die Idomeneua seine waita neblet. Za aakh rbatariaeber maaiar» aber aacb aar aa diaaei, paaat aa, daaa aaa plataKeb 470, naebdeai laswiaebco aaa

Kamelos die rede gewe«eu, mii emem hpruuge wieder %um fi^O'

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Aiat der Lokrar lo der Uias.

j[og voD 460 zuriickgekelirt und dieser in so pomphafter weite, wie Dicht eiiiaal in sciMr dS^tMAi^ sack etniMleDd» itelhnif, geschieht md UMeii bentiMMt wird* Wen» , fng* atidk kh, wird ein so alter hekaonter mit aoleher aDiftbrlieUieit heseidl- net ? wenn unter anderem die genauigkeit , mit der in Ä Aga- memnons rüstuag geschildert wird, quasi antea mom eompmwmtf (Wolf» proi. CXXVl not.) die kritik ia der ?enmilbmg ke* stirkt kat, daas dieaar geaaag araprüsfliek eio aelksÜBdig^s ganze gebildet habe, su erreg^t auch uut»tührlichkeit verdacht.

Ich werde, um onsre stelle weiter spraekliek zu bctrachtea, miim didiler nickt aiekr die vnfoni Mft^tm wat Inat legen, naekdaa ikn BnttaMan (teil. I, 2$t) dnven kefireit kat; erwUi* ■ea ainaa tck jedoch die Yerbindung aiit aicxQV^» Die IHas näm- lich braucht das verbum sonst ohrte xusatz oder mit x^'katotWf Ivtldmvy dvuätfotaw, 38, £ uad lu 238 mit ai^^ i. e. mit weiten» die den, an den aie gmriclM wardSan, keaekimpfen, ^MtdlMTnaaf^ H l«n» fnml koyot, iSkxfg äp^mA0¥ itaXu fnrj xul utc flnuy evuSrj ju lyxuüfiUiCuxa Eust. zu l. c, and nickt etwa mit solchen, die dem, der sie führt, schlecht an- ateken; wie ja «nck daa ackeiten in den atcHen ven f nndl { nnadrfiekliek am* nfottt^ vad niekt Mp tSvu» geaekiekt AlMn entschieden vmo alcav sind die scheltworte. die Od. e 327 Me* lantho an Odysseos richtet. Wie sehr der dichter sie misäbiiiig^i, erkellt anek nua der nnaaobma dbarakteristik » die er 822 aq. ven der redenden gikt. Wiewekl alao der gedenke von 821 zdr (T alüxiii^Q hhmm {Mikm^^ ntäXmd^^i.oi) in 826 anfg«- nommeo wird mif den Worten Ivivimtv uvttSffüig inittftnv und Ko- stuthius beides ausdrücklich fiir identisch erklärt, so scheint es mir, nU dnifte nun dna täc^^ nickt mit pnbrom» vmrkky aendem mit tttf^ i. e. ^r die redende aelket ackiHiptiek'% iiberaetnen. Dasselbe gilt von u\GxQiu^ in 473 warum sollte nicht der dichter, der Aias so unwürdige reden in den mund legt, ia deai oJqfpcag anek aein urtkeil darüber apraeken dittel

F, 474. 5. {Xaßgtffim) «"mn vamna, nn Mke, nlao

nnck verackaell.'' Paesi. An den nndara ateilea, die ira^o^ als aeitadverb haben, ist der zu ergänzende terminus ante quem id ww an suchen: 6 73. 264 ä)X o^fftv noMfiOPÖ*, olog nd^og Xßm ifttti. X Itl, 669. ir886 dim, 0in wamnmk^ ^dMig^fBi"

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I

Am 4«r Lokier in der IUm.

Sl

105, ^ M RMrau «iitpriiigl die bedevtaBf^ <<Bo«t.**

Ad iiDsrer stelle dagegen bedeutet ndgog nicht 'früher als jetzt'% foodera **&#ber als die rosse io der nähe sind*', also ^*£rüher ■Ii ck mmtk in der inkeaft liegender ieilfii»kt." DeviiMh iet dir eeekle fefcfeiidi tob Uer oiclit eo eine aneteee wie

in Jeneü tstelleu Ebcuso vereiDzelt steht das 6U*tu$ hier in der bedeataog^ '*jagen, laufen" ^^), Denn selbst 304 liegt bmIi dae die AmU geadilegett wefdee'' derin. ^ Wie aber «ed die werte: m . , Ü r* Stmt^

'/mrof ai(fölnoäig nMf luifHo dCtnat, la yerstehea i Um sie auffassen in können ''(was schw atzest du vor- btr I) Die veeae (eUeaaaieU) jagen je aodi ia weiter ferne durckdie ebene i e. ae daae aian aie aodi «cke «ateraelieidea kaaa" wüide ich etoCt ol di Tiela^kr of ^9 wie dd9 yoI di: Smv^ aker durch iik oder soust wie als liauptbegriff hervorijehoben zu sehen wüasehcB* Kbea diese punkte stellen der Interpretation: "jene (Mdea aoerst aakaawaendea) rafae» d. k die da, JdeaMaeus, für die laaee IKeaMde kittet, jagen «. a. f.'* ^ aatgegea. Ick bin ibir die atnHe also anderer ansieiit. Nämlidi : das wA Si geht aof keine anderen rosse als die des Eumelos, wie ja der dichter anck ecken 4tt0 aeiae bekaontschaft mit dem uautende» daee £a- ■elee* raaae ainlea abd» waki anaabringen wneate* Aina ba- iritfcaal aie »it deraelben kirae, nnd anf die dert ansgesproekene rennutbuog des Idomeneus erwiedernd, durch al d4 nnd legt dar- auf den ton, nicht aut upttf^i* Kr sagt: **eben jene rosse (des SaMlea, die da an ackaden gekenen nnd dnrcbgegangen «ihna^ 1*8*' ^ ^""^ dnrek die ebene (an nne) keran.'' Kooate es oan den anschein haben, als obtrdürte ich dem dich- ter diesen gedanken, um ihn nachher duiiir desto mehr anzukla- denn nun muss icli hervorkeben» wie aieh denn aack kier tfcaeibe kieifte aad wiederkelaag aeigt, wie b Idenenene rede, da ASO 1 nnr eine enafftbrung mit nennnng des Torker ver- schwiegenen iiamen» zu al 6i % ävev&tv sq. bilden , so rette ick dndnrck dea dickter deck vor dem rerwnrfe» Aina einnlea

52) Die tadelnde beJeiitang "zu fräbe'* bekftmmt das wert ae«

torlich erst im Zusammenhang drr stelle.

53) S. Bultm. aosf. sprachl. il, 145.

M) So u. a. irielleicht auch Heyne; weoigsteos erwaiuit er Vlll, bei keapeeckani der gloste Mitüf htof^pn tu dkitn» (ans den kleinen eekelicn) der -nnt IHemeds«** ^

Aia» dftt Lftkier io der IÜm

reden zu Iammb. Denn nun tadelt er dieses an Idoneaeo« nur» daw er migeg r«defc {mmi diMitf aa/gjfn^eii)» im «r weder der jüngste, nodi der acherflilickeMlete eei, eieht Anm aanie-f

dafifeffeti gesteht er nicht, dass die rosse sicli wegen zu weiter euLtcrouug noch nicht erkennen iiessen , widera|iridit aich also aaeh wißbt durch die gleiek felgeede beheeptaeg^« sie aete die dea BaaMloa. Aber frelMeli wird die kecfcMt deteelbea and ^ ilir »othwendig folgende beschämuog, sobald sie sich als falach herausstellt, dadurch nur gesteigert. Und dass icii damit der in- tentioo des dichten »i aabe trete» glaabe ich se weaig, daea icli ihr viehaebr eiaea dieaat la erweieea veraeiBe.

¥• 476 Tenaiiat bnib laAbat^ MinKek wie bei mlgog, ^ dem tacoviov correspondirende nähere bcstimmung. Heynes Kr- Jdirang: vißop, oviwg viog, w^tt Siqmß^a^ o^vUqm jwv aXXwy gebt wegea dea gieiebfeigeaden om lef d{amor m^f^^ da di^tttt$ nicht mn; Aias wMe daan eegea: weder lirtet du schärfer uls wir, noch siehst du am schärfsten." Etwa an verstehen *^du bist nicht so sehr der jüngste, wie du nieinst*' acheint darun aicbt richtig, weil idoHieaeaa vea aeleher laeinaag aiehte hat verlaaten laaiea. leb bia daher veraaehti mit aahever henelMiBg auf die ftbrigea werte dea Ales die stelle ae mtifwm^ fassen: "weder bist du so sehr der jüngste unter uns, das« ea dir XU verzeihea wäre, wenn du im voraus redest und darum irrsf^^ abo 185» ndQog XaßgmkitSut ^S^gams dasa bildete daaa dar 9«- danke: "noch dailet da dich dea aehiffiitea blielMe liMuaea, m im voraus reden zu können'^ einen wenigstens erträglichen gff»> genaatz- Die ateliung dea toüovjov nm schluss des satz^iie- dea atatt ver n^mng maaa ala aaffalieod beaeichaet werdletn; vielieicht aneb der gebraach dea wortee* Die Odjaaee hmt mm ^ 203, 9 260. 402, aber aicMb bei eieeai ad{ec«iT, aaeh i«w«r nur in der form wiscoviop} in der llias acheiat ea nicht hmt- lig zu sein.

V. 477 habe ich, da die verbiadaag 6igmm$ 5ea» oadi ^ 466 graaaaatiadi aaladelig iat (a. dagegen Heyne), JndK^Mcanta

aber schon von Wolf in ix StQ/.nai corrigirl isL ^ neuere hehiilteti das compositum beij, nur zu bemerken, dass ähnlich wie 4ü3 daa Siguif^m den augea, and aichft dem »eniehen Mg^eg^ wird* Sdiwieriger dagegea aiad:

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Hannlos f^€mug bezieht ein scholion ufUivo¥§q auf 4«a graraiiia> tiich Mliflii aiiihatii6g»a4— heg^ luß^u^M, ««Aber da

iäT Aber i^ **7iugu yaq ml äfHfpwtg aXXo$/* ^ Mrmg Im-*

Xiynm' ov yug o fi( iv oyui v igyQv in Xuß{^{V tdt^ut* saspt schon tu anderes. Will man 4as nmQU xil. Mtea» so muss man

«Mi Im, «Mf^ «MfoWtofr pMmtmi, oder beeeer ew Xußgm-

yogqv ergänzen: itg j6 uyoQuo^ai ( «/0(>f J^iv), Denn der V er- biadang': ovn ro* dl^iatQw xfjpcUf^ ^ d^adru* o<roi' ssa^a ;'a^ Mi mitttiwtg, wie. gleiebfidk eioife der eltee wollteo» etebl die Melhwy dei letiieree letigliedee e^gegen» Ueter ae ecbwieR« g«a ewaWadee leliee licb wdere ▼emnleaet t. 479 für ooeebt zu erklären. Schol. V. ovd4 tl cre XQ^' xoivov i6 ht-

ß^ta&af 0 /ii) rof^cag ng nffootö^n I^Qg mi^, und schol. A.: tömitm Su ed« ^|ri^ml»(* «fdinim fi^ 9^ *«^' olil fi»99ig Xaßi^$&u^ aml fjmi^iS «»L oben), und eaeb J. Bekker, ed.

IbüH;. Es idt walir, der vers mi oicht aotliic^, uiilI das Xa^gtiaad-n^ dem Idonmeiia eiebi blo« mit v. 478| aonderu schon mit 474 hin- Heytirb ▼argeworfeo» Aber aacb ia der rede des Idoameae bringt» «ie vir gaeebea babea, aaeer rbapande demelbea gedenken gern mabrere mal, in ferschiedener form vor; wemm kann er nicht znmel den Ains, da er ihn zweimal dasselbe schimpfen lasst, es auch ein dritte«« mal thnn Wasen f Und so tmne ich ihm das mt^a i^d^ xih ■I, in dem einen «der nndem von mir gebilligten einae» Bs «im noeb nallbilend , wean der des sebol. V. aar ergänzung des Qydl li öi XQ^t dem, soviel ich sehe, in (icr g-arizen lit-

Isratar nicht mehr vorkommenden Xaßquyoqriv gegriffen hatte, da m Ja wobl mit luß(ft»9^a$ fortfnbrea konnte; wftbrend ein imt Itffo^Mper mebr dem diebter selbst snsatmnen niebts gegen lieb bat. Mit einem Worte: der vers ist so eebt, wie die an- dern — und 80 plump und ungeschiciit, wie die meisten davon.

T. 480-^1. Bis auf das scbon erwäbnte wlnQ» ^H^ten die Verne niebts nnffnllendes ^^).

55) Emetti nahm zuerst 710^0*»^* för na(H»$nQo§ auf. Oass er vnsbl deren ibsf« sfMIl sns dem oben sn 460 gesagten* Was dage- fen des von ibm vorgebrachten grnnd anlangt: naQoiv^ forte prao- ^Mindnm, sagt er» qnia da oqnm libentins femioino gensro ntnnlnr

nikk^H. e^-M. 11. ■•fli 1. 3

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Aias 4er Lokrer in 49r iüAs,

V. 462. iiiOBBt ist die bezeiehnunfi^ ^limfU9$&%i K(^iitmv äyoq, wAM «r Mdblid «iüsMM winl, Um%. Vf 1. 9 221. 259. %7^.

Die erwiedernng des Idoraeoeiis habe ich in rüekticbt auf 4«s äidi 4«riB «uMpradMode Mticf iw vott keÜkigksit tclioii ok«i btspmlMNi. Bier bt nodi «iiiig«s> wnigvmiM gpunhliekM» nadmfltivfeB. Um crtt« ist, 4im ick 4m MUgU«! ^ tm ¥^ imh anrjt^^ Alf eine gedankenlose interpofation nach n 35 halte. Dort ist «8 logisch wie sachliek uotadelig uad aegar trefflich «n der itelle. ««DM Mi|rtcii,** Mgt PMrekiM st Aekill» «"hMü MeM «N Tkeda , aeidbrn neer ib4 feie , 9t» te» teec I^Ui

d7ir]»'tjg d. h. das vermuthe ich , weil ich deinen sinn so hart sehe.'' "On fuhrt in dieser Terhiodung nicht sowohl die causa moiäii 9h ffieleiekr die mm eofneieiiidi eia^); gera4e m wie 04. t 8k9-^4e JTi^jee^^ lAm ie* Mb iRmirfw ip»* el^air HMi^ iwndyluKf ^t* to$ xiotä «oUil ^rtviv k. «Hek frHge dich dies . weil ich ans dem Tielen Unglück , das er dir bereitet, schliesse, dass er dir zitrat;'' und x ^ xtjvwf,,

9^ fk £r' ifdftmd^ isf^oM •Imd' UMm J^ftm 4»^ Tfa»M|^ /uoft irtfTfietf^m ober 4. k. ^dma fikr Meine riekMr nickt «r- witrtot^t, schliesse icli daraus, dass ihr mein haus aufiehrtct.'' Das mit 6n eingeführte Satzglied enthält eine vom redenden 4eut- Kek wftkrgeaeBinieiie tkatsecke; dM dadorck begiladele eine uiehl wekrgeiioniMeiie» erat arfttelkar erkaante «ad (hi «r eegar HUflob- lich) ersckloflsene. Kehren wir zu unsrer stelle zvrilek. Wie wenig- gerechtfertigt anriiTi^ ist, habe ich schon früher gesagt. Aber daaseihe gilt von der einfUhmng des satiea darek Iii. BtnMal ttiailick iat der inkalt 4es aataj^liedea AXm¥ p^m^ cf^ififj naaayi^ai äig, £Ua Ii mtnu dli^m!i%ili«r (io1lekk<ih*ed. lS4t ua4

oeue, so bemerke ich, daii dies too Homer nichl gilt. Ba kaoQ i(<r refbstTcrülindtich nar Ton solchen stellen die rede sein, wo der plnral tnnot ohne nihere bezeichnuog des gentis gebraacht oder wo da^ genu« dem dichtei unbekannt oder gleich^niliig igt; «Ito nicbt voa ß 763 sq. (Tgl. 767}, l 680 (Tgl 68ijsiro. Der plural fn^ro» geu. mase. lladM M ß 888. «381 sq., 82t. » 886. 486-7. r 83 sf . ^ 810. 1 1. 448. 459n TOn Achills pferden ß 770, m 3i2— « t48 i^.» ^ 27G «q. In apllerer leit frailiek ist al fimo» geiröbnKck.

56) Neaere grMMMliker dieseai iekraneb der com-

jtjoktion ein« ellipse anztjnehmfn , weil "ich sage, bebsnple*' cr^H^^I werden niiisge: oder i^ie uL*'r'>pL/c'n es durch ^'denn," weicshas ja uns «beoso lur angäbe des logischen wie des realen grund^t dienC«

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J^kuk 4ti^ liNokMP' in dü*- Hihi*

9M iüvfMipift: Miin!iltfgi> -te Ml, 4m er «Mi ftls 4i» riciteiiMi» diatMelw in dM eb«D dargwtelltett logiishe» MßliMMi ihtilaupt gar sieht verwcadm iätst. Mm Mdie ikli das wi-

dersinQi^, das in dieser bezieLung durch on hiDi^iu^eLru^eQ wird» iank die iiheraelioag kUr; *^l>u nieititer im itiMiy wihffilirtiftM^ 4m umk ia Mm iMgw Unler dt« dMgmm tarildutabti diai» dais da cb mMw bfift, adbliwe iak wis deioMi lia«tB«

sinn." Eber konnte noch uuig^ekehrt ge^i^igt werden : "Du ItasL ttoea harten «um» das i^yhitwe ich daraua, daa» da neiater im

ümt Mal» bdaa» MiftetiMd ü. a*f/' ^ Atan vm ktak im aigi— afcallaa hat» daa aniaaao aaah wir mgibaa^)» üaa

■aadcatens die atreiUnclt variier aozweifelliaft an daa tag ge*

leirt, so dass Idomeneus von ihr auf aadre eigeui^cbaften jenes m acbliettsea das recht, nicht aher von andern auf me zn sehliaa-

am in jenem acUaaa besagte eigenaebaften an Aiaa grade aus

dessen voog anj^trjg erkennen will. Dentii weiiu ditfjyrg hier iiichU aaderea bedeuten soll wi^ a 35 uod aaoat eine vorttuiisetzung, gegM dia der dichter aoarar atalla am waaigataa alwaa wntda iiairaadaa woUea i aa aulaato alcb ela äbniiaher achlnaa vaai poog unrjvrj^ aaf ao gründlieh acblechta eigeaacbaftea nicht Our Dach n 35 auch auf Achill und nach u 340 auf AgamcnmuD, saad^n nach o 94 sogar auf den Kroniden raachen lassen. Ana cbea dieaeai gmade vorbietet aa aicb aueh an naarer atelle» was bei ihrer Xhnliebkeit mit Sii ohnediea nagerechtfertigt wäre, ou anders als dort . nämlich als die partikel der causa essendi 20 nehmen; ru yag uvio xul wgaviwg ^ov ad jd avto ni- fw jrowTr^ aagt Ariatotelea. ^ Und dach läaat aicb daa tu, iei aa ia dieaeai oder jeaeo aiane baltea: weaa maa aagt, wie Idomenena iiacMieh an unarer stelle nicht mit völliger beaon- npnbeit rede , so vergreife er sich auch in der Verknüpfung der ged uiken , Jia \h^fiu¥ fi^ oqd^wGaq jriv (pqd0$v . xatvwg xai «smmUyAiag ^wtäfag Bembige aicb dabei» wer will: ich ■eiaaneita eatachlieaae auch wegen des nnpaaaeaden gebrancha

TOD uTTTivrjg und des ganz uügereiniten von iJn in unsreni verso lieher dazu^ dieäeu für das machwerk eine« geitiUoaan naclialimers «wi w 36 ala fdr daa eigeiithaai dea dieblan jeaer alalle la bal-

57) S. oben p. 13. 58) Vgl. oben p. 14.

59) EusUlhb worU in huzug auf das ditlico hi. ötvofuyt.

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AiM «Ur Lokr«r in der Uim.

ten. Eioen äboiiekeo nisabnuieb fM rwiamgingm ukeo wir U2 «Ml 4ft4.

stützt anf die yersebiedeBlieit der qoantitit und demgemim 4es •cceots, zwischen fvv uod ytfy auch in der hedeutuog und stellen witeres mit pv zosamineai Varglekkt man dagegen i. b. Od. t 146 ^Sm 9VP Mmimt^ Mg imatäfi» plfim «der k %10 dXkii fiip vvr uf$* tjoX qia§vofAtvfj^$p^^)f w% die fMm

zeitliche bedeutuo^ des yvv nicht vorliegt, so scheint jetiü uoter- BcheiduDg weDigsteas für Uomer fraglich und vielnebr über die welil dieaar oder jener fem niobti nie dea mim n entiefcet den. So reditÜBitigt naeli neben der aebolinnt dna i>Sr in 4M. er To vvp l^aiAiv limfveffd'Ut naqu iw notr^jf^, li ftr^ p,(iqov xaiXuoi : und andrerseits das vvv an uusrer stelle durch iMSiaXiiov d*a re fÄM^iu Jn dieaen ainne redet er denn nneb nn der ateile» die wo»

gen den ipvr nie die einzige andre» wie ea aebeint» von nltnn wie

neueren mit der un^rigcu verg'lichen wird, ich meine II. » 105:

eS ^ipf 'Ekwo^ itdvra roif^aam luplna Ze^ UuXiM^ß $9» »ed iihma$m iUXo pu^ tMm

Hier bedentet dna rvr offenbnr dna Teile tjetst^ iai gegennnts nnr nnknnfit» weahaib nlao die erklimng: uft ver ipdaSt eMtoX-

liov d*a TO fiijQOVj wonso xui inl xov j,6iVQu vv¥ rj jqtnodog.'^ ßivp alaOt verwendbar sowohl in der strengen bedeutung »jetxt^^

nie nneb för »,nnn| nlao» deMnneh»^' lat die regelj tor die dnidM

laetrun gebotene lieens. leb kSnnte niieb nnn niiC der bin Wei- sung l^egnügen , wie der dichter unsrer stelle auch hier wieder den seltenen nachgeht. Aber ich darf den tadel erbärten. £n war näniUeb niebta leiebter nie ninen apmcUicb wie Mtriaeb tndellgen Teraeingang m finden» nnmnl dna erate f beaaer fort* bleibt $ also etwa 6iv(^' ujfi'') pttv oder wenigstens, wie die atelie

60) Vigpr. ed. III. p. 425. MaUbise, Gramm. 607. BuUin. ausf. j$r. spr. I. 62 not. u. s. w.

61) SchoL TO yvr dvn toi Jjg. Indettt wird 11. i 362 mit unreolü damit Tafgliehen.

82) Denn aneb das allein gehrsncbte dbv^ bommt bei Homer our aellen vor.

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Aiü LoImt fai liki»

»7

(■Mb Oi^) Ui PMm iütft wM» f I 4' <9« mmIw g«l Ai^tf ff yfip, M^o miT 6').

UiQ^ujfAid^op. Das verbi/m steht bei Homer nor noeh Od. f 78, ebenlsllg nit eloM mf^t abhängige« genid?» aviä^

iMlng der pliraee eM, ee wenig bieten

flochstena gehört hiehcr die ableitutig- des dui^tdov von S(ui ,,ich binde," welchen fenucb auch Eust&thius macht: &wfjLiv Ml-

^M|»tF €999^wm^ Die venmiig darin erhellt iehon mm der

(Mysseeatelle nd HeTne greift daher, unter bernfnog anf Od. t 305 ifjLjtTig di 16* o^x^a SiicWy zur erklämng docd^at oquov m^^l i|laodo( 9 Xißfijog. Ich weise nicht » ob der Tersnch glücklicher kL Dean, nhgesehen dernn» dnss dea Honm der niisdmek ff« dievMw noeh lange nieht sogelSnfig ist, dass Ihm die ainiaB* suüs; von ogxm zu vencihen wäre, so wäre es doch woM aach natürlicher, in dieser verhioduog mit ntQl den gegenständ sn yeiWnden, über deSf weil er streitig ist» iheriianpt gewettet wird| (also B(^xia Sw/Ai9m mpl Urmmw »al ^vtoxov, oir^f$ffü$ nffo^ 6^ §lff(v), all über den preis, den der unterliegende zaliien soll. Dazu kömmt, dass Hejne nicht leicht ein mQt nach oQxta lafittv, ^fies ifäd^at oder einer ähnlichen Torhindnng hei Hosmt hiUte nsdkweiflca können^). Und so bleibt denn die redensart In ihrer seltsamkMt nnerkiftrt stehen

486. Km^a gebjirt gleichfalls zu den Seltenheiten des ho- inehen efwichsebatiee, Bs findet sinh nar noch IL « ftOl and kjmm, Uu. (XXXII), 2. Od. 91 26 steht das compositaa bra^

63) Ich fiude, wir cetagt nur dicm beiden stellen m\i yvy, Bc-> okl man nun, ^ie die Doloneia, welcher die eine gehört, seit jeher, so tu Bsgeo, für uohomcrisch galij und gelingt es mir auch gegen die van mir behandeile parlle in ^ ainigeo Tardacbi wach sn rofeu, so nirc icb geneigt, die form »^i» der Ilteren homeriichen spräche •chlecht'- vtg absnspreehen. Ob sie sich in der ipiteren sos swr oder ▼ielleiebt ihw ans i4 enlwiekelt hat, würde dann Weiter sn notersucben sein«

C4) in späterer seil Andel es sich. So s. bei Foljb» iS^SM

65) IJeher die Sache selbst hier nnten eine frage. WetlLämpre, Mgar im gesange (Od. 75 sq.)« sind eine dem Homer binUogUcb be- Lysate sitle. Auch di« eigeaUicbe wette kennt er. Od. { 493 sq. Fin- del sich aber auch schon diese (heule Tonugsweise eagliscbe) art» das wctlra der Boschaner bei ksnipupleltn nber deren susgsog, im friheren skenknme? Oder dcnlet aneh ale anf einen anit**"! nrspmng nn* maieUeT

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88

Aia» d«r Lokrer in der IUm«

(Tro^tt^^j. Auf deo» tm ▼•tgleicli mit uemer untwlierheit io 457 fq. Mffallend lUfenicbtlicben tm 4m Mmmm im m Mie leb mIim obM bb^ftwiMM ^>

V. 480. XuUnotfftv HinCxpaa^ak hdMw* Aehnlich, wie ■choo eioige nale (s. p. IB;, wiederholt sich der dichter aucli bier gleieb wMcr m wadnifik: 492jtfluUji»S0»y ift^tftc^ inimtm

66) Ob t&tw^ »nohtenr «der »teuge« bedtate» Itami hier tu ge~ iweifelt werden wie io er. Ich kann mieh trota der Scholien und Lehrt eotscheidung , ^ttidia Arisl. p. 116, twt Yerwerfung der er§t'pM»nannlcn bedeotnng nicbi en^chlieesen, Öie tcheiet Tielmelir diwoh die nach- folgeoden worle Achills:

Mdd' lil<tf0OKm#' rdr« ywijee^t bem^

gol)oter}. Nämlich, aus der mahnung Achills, dir anktinft der kSmpfer abzuwarien, am zu sehen, wer ersi^r uod wer xweiUr «vi, gehl bei- Tor, dass Idomeueus den Agamemnoa oicbl als zeugea des welUerlra- get» Modern snr enlieAeiAiiif « eA er edinr Aja» rcdU ViSe, berbeimfen, eleo ea eein orlbeil alt richter effMillireo will. Wollte er ibo blee als zeuge des Vertrags , so bliebe die entscheiJung doch irnmer bis lUT ankuoft awf;?ohoben, uod man sieht Dicht recht rin, w<irum dann Achill zum abwarten zu ermahoen DÖthig hfitltü. In dem ToaroirTer— iheidtgtea sinoe ist also imooa onnöuaa^ ngooi^^ innot zu rerbiodeo, nnd nach Xißnnx kann, wie Wdlf und Ernesli tbca, ein aenibolon ge- lelet werden ; in jenem gebdren 465 rad deedwgt» it^M^ finm tamnien, und 486 ist parenthese, eko na^ Ußn^t nur komme xu le- tzc»n '80 B«*kl<(»r . Ich gchp weiter: ich wage dir bcdentung ^leuge« dem Worte auch c fiOl abzuepreeheo, afAffto d" Ua^r^t/ ^tji lorogt n§lga^ iiia!^at. Denn das« der üerkla^te einen »zeogen« für das nccri' diso- doffroi (499) itellen will, hat sinn ; nicht so, wenn der Uägmi' feine aas- eage ^M^dSr lAMo* (500) dnreb einen »tengen« eifUrlen will 4ett» welcher leuge kdnnle dee bekondeat Und geielat aie stellten nun boftip , jeder HSr seine aussage, einen zcugm, ?o sind sie erst recht nicht am 7fftQf<(j {hO\) de^ Streites. Ferner, warum heiasl es, »sie c«r- langttn mi( hülfe des zeugen zu ende zu kommen« {Ue^y)l Nein, icmg heisst auch hier wrichter« und mit recht heisst es von den par» leion» aie «arlnifisn bei einen sdieben den atreil ende sn bringen. Die Schwierigkeit, die der dichter 506 sq. dem nrtbeile beixnlegen scheint, swingt nicht xur annähme, dass die parleieo sich auf teugen burufco; denn dnn tirtheil bleibt auch dann noch schwer, weil nimlirh die aussagen (icr parleieo sich widerstreiten. Warum die alten lieher xur eriiläruag uÜQivfi, cvy^ijxoq'vlai (scbol. xu np) ais x^gur^g, dtcur^v^i

(sehoL sn EnsW tn ^) griffen, ist unter diesen nmstinden fireilicb f ebwer einxusehen. VieHeiebt weil Homer lenst d^eiidlor fir »rieW ter« sagt; aber für »leuge« hat er Je ein anderes wort, futffnfftm

Vielleicht «Iso aus einem andern gründe. Namlirh nicht n«r Od. 7 26, sondere noch Hymn. Inn. XXXIi, 2 und noch spater (s. b. Soph. Eleetr. 840) hat imm^ die. da doch die sbleituog von ttdim feststeht, m^HmgUekt bedeutiiag ^»kundig, wissend«). Man nehm nun, mein' ieb, enaleat, in Jene eteilen der Miee eine nijilliiiiii (riebt«) binelMls liegen und wihNe die ursprünglichen) (xenge)»

67) Nach dem pag. 33 (note) ober das gerus ron tnnoi gesagten »ehe ich 487, da nun nicht mehr von Ftimelos' reaaan geredet wird» onnoMtQiu fär onnonito* zu lesen, keinen grand.

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«M mU dM oM«? fil JKhiw ühwftlMig m4 MII mhIi

WirkM^ in mehreren liaiidschrifteii ^^). Ich mag' niclit soweit ge- kea, sa Mgea, dem rbaf»Mdeii liiU>e das etirtiirctiUToile fiMfikev^ «Mf vwg«Mk(V«k| MflMi ^Mf icli Ihm wdU dm Torwmf mmkm^ iam «mIi hier wi«dtr dk tebt iiwk MtMgC: Unit wire fp«it«r ^^^«dMeo , w«m althl AHbiH MÜir m^mNwi 4«o war«**; also er uod keia nndtfer war iia itMde dUs iiitxe dM atreitca »i däupfen.

ReTne Teraehtifift den zweiten vers. Auffalleud ist Alar mit lan> ger «odsiibe in dar tbeiiia, gegea 9 §8. 824; das kraftlos aacll- tiiiif|Badi jMdMflp (i* mmSc)» mmI HoBer di« f<ri>wd— y tmd (ff. AJ. 1302) iaMt iiidit m kMM»

seHeint ^*'). Alleia, icli mifchte die anrede Alav^lSofj^vtv u oicbt gera veraitsea »od bin darum für die actitlieit auch dieses ver> aet. Mit den aeliliMe hui avS§ lourtr Tgl. fi 212 ittd ilH Ammt. IMrigeM kt AMI aailst dei oUi Hm m atrei- tm min wiiU aMt baeaadar» aiagfsdaak.

Der vertsehluss vou 494 Toi«t;m ^fCot tindet sich 4er OdjTseee a 47, ;|f 315; in der llioe scheiot er zu fehlen. Naeli Mkr: Od. C ^ Mff* NaaMkaa aa OdjiaCM$ aai #* «uül/7 M^caiw, ifng laiflfircc ^Cm* kth aMt» ao gaMlk aidi ?.494 ZQ den p. S4. S6 aniz^fBhrten , ung-eschtckten entlelinungen oder aaciiabiBODgen. Mäoiiicb: ^tfA^iStUi üd. 1. 1. ist durt ganz patzend: ji^aadk aiaaa aadara faratg' Maa» dia daa aad daa tbaa aaUta»^^ dkaaa kana Naaeikaa arit batCiaaailak ala ibra aigaaa aiasiaia waM «vsspreebaa. Vgl. Maaalaaa reda o OB TnXifm£ , od» «r* «ywy« iroAt/f jf^^o^ar iv^ad' k{jv'^w, Ufjfvov v6€toko' vefn<fauif»uti U aai oXXm MqI IwraddjMp , x* ito^» ipi!htu0w xiL II. #410 (Diaaiad^s trait) •B fä^ ^ vtfiit&a Ulrufaftrcn ^ 407 (Zam ipriebt) d^ aOi» xoaar nf^t^^ofta^ Mi ;roAov/K<fr

68) Waf lie dafär babea, lagt mein gewibrimaon, Ernesli, nicht.

69) II. (f 701 bedcDlet Morw^ Aiv •nngläcksbotschah«» woför Soph. Aatig. 2T7 den plaral setzt. Auch dem Kcholia^ten missßel schon dii x€nol(: a^nvov a¥t nvjot vQaffnv nva^ (au«; handschriltcn?)* n(^Hnt yuQ yukknola^tf. In der tnal klingt auch die aured« Ai€t¥ 'iJb- /Mfiv n sieomcb nackt.

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AiM dir Lokrer in d«r IUm*

«. w. Ueberall Btebt hier der indicativ : der redende spfkiiC •einer eigeoeo muxime und iiie»c darf er oatürlich mit der be- stiBiEiitliek dM. iodicativs als eio factum hinstellen. An unsrer •tolle dagegen lal dieat beatiMlMt aeUeetoidwgi «WHiglMb« ich k«M «OMglieii da aui fakia« MaatoUaa, 4aa8 jamuid eiaaa andern das unrecht verarge, welclieser belljcr im uu^euUUcke tliut * sanal der griechischen vorsieht des uusdrucks entsprüche in die* MM falle aor die b/|potbetM€ka redeweiae (ofL^ wfj^ Mkm Uegt a«ch ia daa beidM aüaaa OMrea venee eiaa taeaaciaatlit des gedankena, die aian aieli doreh die iberaetoaag leiekl klar macht : ,,auch eioeui andern verdenkt ihr es , wer sulcheü ihum wölke (^e*)/' Ernesti gab, was der gedanke fordert: Qmm §i mh$ neeetmreiii^ pricrnfm Mm fmemwi, Offeabar» wail er aick glekskfalla aa deaiadicaftiv atieia, beararkt Baatotb.i teir dl üaiow ipixov TO itfAica mit unrecht freilich; denn Achill seheint den streitenden beiden nicht sowohl eine yorschrift geben, als aa ihr eigeaea nrtkeil Uber daa streiten appelliren an voUea« Kna» ick halte naaeni fni lilr eiaa m virfekitar lEena aaagalttrto ■ackakmung tob Od. C

495 lautet mit 448, den anfung au&gcooinuien, gleich; aber auch hier wieder vergreift steh der dickter: die Worte aiad mir 448 aa der reckten atelle. flier paiiaa aia nicht, weil ideaieaai fiketkaapt akkl ifwm, «oadera aa^ 451 ha^ di^dbü^ aitat^

496. Aviol innyofAivo^ nti^ vtMtjg eriaaert an 4S6* 7 wmi

Ick bezeichne nun acken den umfang der ioterpolatio^ 8ia beginnt t. 449 hinter tmmg. Dia anafültaag dieaaa vevaM m- gab aick leiekt aaa S72« Die ackto fartNtauog begana daaa

mit Ty6iCät]i 499 also dass vers 449 (4ÜÜ; ursprünglich biess: Imiovg' l\t6Mig &i fid/jx ax*^^*' fjl^M .4mtmv, fcipiso- diaak wie der gaaae kaadel de» Aiaa aut idaawaeaa aat» wird dttrck adaa aatferanng dar tacaniniaaha^g niiganda gealirti noch findet sich später ahra vidtbealehaag aaf ika. Ten 44i dagegen scheint unentbehrlich , weil er die Verlegung der sceiie aaa der ebeae ia den ausgaagapaakt der bahn, wo die kkai^fer aakaauaea» foikareitat.

ix.

Während der soeben naher untersuchte streit des Aiaa mit IdaaMaena ia der eraiklang der kampfapiele rallaHndig den ck**

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4t

MÜlM ui liiM: er mMkk mfidl alt wilClMliMider. Bt

lieirt auf der band, dasa der umstand dem versiiehe einer atlietese an dieser stelle doppelte Tonicht gebietet. Wir »chiiitteD ins le* btadig« fleisd^ Terieitete um der msImi, den wir m der enililaag jcaee «aMs uebHeny 4eo genM weltlevf für interpotirt lu bei- teil. Demi} wie ja iberiiaupt keine kampfesilbiiiig^ Mtflriicler tat als der Sgofjiog: so sehen wir ihn nicht nur bei späteren, sondern auch bei Homer, wo immer die Itampfspiele mehr oder minder f ellaÜAÜg MfgeriiMt werden, niifends feMen. Je mm wird bei OdyiMB* Mdrerderang* Od. & 205:

{ ^1 nuXff ^ xal TTOfflv, ovit fifyüUQWj

fewdht, eine idon \m seitalter der Odjrgeee aptiehwSrtllch £• xirt« swaMMBetdlung der drei ItaaipDutea den vnbewaffneten

leibes anzunehmen, wenn man bald darauf, 230, siebt, wie der beld mtclw im kämpfen nicht den rechten muth hat: ebfOkr dUdotm wtch pui 7§g fu nu^X&q

xv^aüiv iv nolXolg' imt ov xo/uuSfl xaiä vlja ^ iyrfftiulog' ^(la yvTa Xlkvviat.

er TerBprieht an der ersten stelle gleichsam uewillkühriich nviel. INeMlbe dieinahl wM 24« m Alkiaoaet

e^ yocQ TTv/fidf^^ flf»lr äftvftoveg, odA mUeMnafß

äXkä nocl xQutJik'Ljg ^iofitVj xal v^^vclv uoKnotj beapmchen. !□ deraelben reihenfolge werden die drei spiele von ll«alar II« ^ aq. genaoat ond reo Achill nach dem wagen- kftapfe 651» 70t» 740 aageerdaet^ Vm die aaeatMirilclilKeit des S^ofiog an nnsrer stelle xn xeigen und anf diese kommt aa uns annüchst an bedarf es also kaum noch der berofongp mf die (darek die dMOPwnvg ohnedies in ihrer antorität aickt Michittert daatekeade) aaadriekljcke aakiadigaag aoa dem ■nnde Aekilti ^ 021 «|.!

Tjj pvvj xat <ro$ TovTo, yiQoy (Nestor), MUftijhop i^iu»,

70) in seiner anrede an Nestor 921 sq. beginnt Aehill mit ni^ und jtdXjßg schiebt aber vor nodtwnf die aitornffTvc ein. Eine andre ord<« mumg iat Od. ^ 126: ni4tmt¥, n^lmoftocvt^ , ul^tm, diasft, nvi»

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42

AiM dev L»krer in der IInui.

dfdwfit öi 104 TOif ' at^Xoif

dbvMMR^ lülltow> «MI »44§094W

«

nie UQparteitseli6 betraelitavgf det textet twiogt um sogar is weiterem zugestand niss. Die wnhl der kämpfe koantc nicht leicht auf geeignetere persönlichkeiteD faileii a^i^ova flfjUiu^va, Antiloeboe' theiineheie wird nidit «iiglMibwwdig^ dateli i fo^ «VIS r#ovc ^reel nemugiiftna 756 notifirt; weBigtteiui eniebl ibe Q 652 nach Patroklus' fall der Telamonier nh den aus, welcher (oach 640) unayyilUu luxK^tu IlqlilSr,; in diesem vertrauen eetaDdel ibn Meneleot 691; «iU^ itif oKi^^ W/i^j ^iutv ini yjoc ji^tuw, ihnSfp, oV x$ wogufm y^rvv Int i^« ^tttang yv§$pw^^); Aatiloeboe* brnder weies sogar Od. 201 mQ^ ^ S^Xurw ftuA /ivicd^ut^Ay^lkoxoVf ni^i fiir ^iinp ra^i»y ^di fiaxr}jr,v. Was Odjssens aolengt, so scheiot die Uiu »QWi für die tiicUtigkeU veiner filtee weeiger deutlicb sn levgeii. Au dieien gründe Mgt wobl Sebol. A. 772 : ffftvdum M^^wg X)fAijQOi * ad yui^ iS^a/j(\' 6 ^(J6vo6iiJi^. Indess , niclit blos daas die Odyssee ^ an der oiiea erwähnten stelle den beiden von seinen tiisseo in einer weiee reden läset» not der nen aiebt, wie er Uwen eenet ver- treaea pflegt die llies beiengt wenigstens ibre nudniiernde kraft, im ringkampfe ^710 sq. (vgl. Od. d 342). An gewandt- heit im laufe freilich mag er wobl dem jugendlichen Antilochos nacbsteben, an sebiieUigkeit wie besonders «ns 768 sq. er- bellt «ad Buetntb« p. 1328» 2 bervorbebt de» OSijof jifag» Jedecb wird man niebt nnibin können, Odysaean' tbeiU nähme aro wettlaufe für viel gereclitiertigter zu halten als die des Meriones am wageokam^f ^''^). Aias' berecbtfgttng erhellt war genig» e«e aeioem eben erwibnten epitbeton. Sodiion fehlt ea dem Sqofjtos niebt an treffliebea etellea: man beaehta das schöne gleichniss 760 sq., die überaus anscliaulicbc bezeichnung der Schnelligkeit des Odysseus 764, der (pa^ Ernefiti^i feiner beaeiluing) aacb das darebweg daktjrMacbe vaaia ia 7%^. 4. 9. dieat. Peraer wird die bebaantachafit den dichten «it deai

7a) ^ gl p. 19»

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IWfiiB« 4mrA f 4M «m4 «it taM» loikairfnig hj/kumn teeh y 4t g*6PilMfllrt^(C»

dräogen sicli auf, um die überseuf^ung- von der cfhtlicft der par- tm m ätr form, me sie mu torUegt, mu enichüttero. Im vorbei' gA%m orwIliM ich LadiMMM «ffTWirikD gcgm M mi 'an» Umh fWM bwiihMdMi «irtte » wie 758 md 778. Wm AmS 31»- yofÄiva mit recht den Ferdackt eines dem aoostig^D aprachschatxe leraer atebendeo autora enregeo , so gpeacbleht dies besonders da, W9 Are einfthrnng nicbl dnrcb Mogel jenes sprachadialiet » jft ■icbt «iMui fw aalvaM g^botov wini» wd «ocb neliri wena aie dM 4iclrtiir d«r steNe g«iiUifig> «ein MAeittM. M sage dies mit be-xng anf ov&og 775, 777, 781, gegenüber dem suust ho- merischen xojr^o^ ^^), Dnrch die neukeit der sacLe entsrbnldigt iiiiA die umaS i^ri^^•«« von 762» mipfap «nd fUio^ dnrch Aoitf^e; VW 588 Terbereilet Xef«9ifi«r tod 791 «iid 765* Doppelt «if* fallend ist wfioyiquüiv 791 , da es etymologisch auf da« h wfjim yii(fai von üd. o 357 hinweist, in der bedentnng aber sich damit ttkht vereinen lisat^^). Endlich gehört hieher die fom 2Mwf^ 748 mit hmmm $ mmi naeb der 8. deol. gfcgcn Sidm^imw C 28a» Od. 118, TiiopUvg Od. S 84, JSTi^oy/i^f ibid. p 385 und 27dLÜ»og o 425^*). Nur in der Odyssee, iiicbt in der llias, finde ich wieder m^vTi^g 740 (Od. q 315), cttjaut in derbedeu- «ng «ftfce^iH^ 745 (Od. r 188) ^% 4^^^^^ «In heiwert 4m whwg 744 ^ (Od. /f 888, r 785 (Oi.

f 289), wofür die lUa» foaat in derselben uad andern bedea- tm^B tt«r/*if bat.

Dach ich eile aa wichtigarea y«nk(aa« Ole eiwIUuHwg Si*

78) Vgl. die oben It. angefülirten «leiten^ auch Od. o 299 »oTif*«- «trvf. Od. m 411 and II. ir 572.

74) Vgl. die 8eiMiiieB, Uziea oad beaeaden Baat ea Od« I. 1.

75) BasMh ist auf den pwki aafaerhiamir «)• die allen. Br

5emarkt an noter tlelie die dirergenz der qaantitfit der ersten RÜbe ▼oaa BOOfügen homerischen aprach^ebrauch ; zu ^290 und Od. tf 85 ■ennt er die qaanlität der allbL'u - die homerische, dagegen die m « die nacbbomeriacbü (o* (jui O^^^oy aydmtXuf j^ütuyra*), die am«»

aar aeii (nag' iifihf). Der ibergang ron jener honenteliea nnr s^ laran aun getcaldit im besag anf die erste nibe hs deai JA#Imc a»* arar alelle, in bctng auf die sweite in Od« e 425.

75) Zur erldtag itf lünaateUa aeboa der aeboliaal Od, #

552 beibai.

77) Andera aiebl daa wort Ii. t 770.

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doniaclier kuMtfertigkeit an uosrer steile fällt oacb C 290 nklA •nf, woU aller dia dar laafahraiidaD PMiaiiiafw IMa lUaa aavit» Mnar 4am giaiM ffanda Milla« nadi t $M toi gimrate MiBOft' and RadaaHMttijfl' (daa valar dar Barape) Mit daai aaaN»

Wolvi^} das vulk (und Innd) dieses namens kennt sie äonst nicht. Diaia plÖtzlkk erweiterte bakanatediaft mit dem Orient mahnt abar wiadanm an dia Odjuaa» wakba laad aad valk wiadaiMt arwlliat, d 88. p 272, t 288, a 418. 417. Makr aadi. Ba iai

dieselbe scheidung' von 8idon und Pböoiziea , die auek Od. d 88. 4 in Meaelaoti' erzabüin^^

araebaiat, ja tagar diaealba aatgagpaneatamig ta dar baiebiftiyiiay

beider vulker : die 0QUiaiti »iod ia der Odyssee nur saefakrer und

7S) Da ich gleich die Termuthuog der Dachbildao| des &qomö^ nach der harmalodromie auR<.prechen werde» eo komme ich hier (iem aiowaede entgegen, den man möglicherweiae aua der enlgegenaet^ung der Sideoer and PbMfcar aa der stellt Baekea kAaala. ia •allerer« bifftariacher teil, ist bekannllieb Sidoa blas aama der sladt; daa laad baiitt Phöniziea. In dieaer also, wird man tagen, konnte aich der gegensrili J^iJJvff 4»oipixig nicht bilden. Jenes rerhaltoiss scheint auch Homer schon xu kennen, da Od. o 425 die yvy^ ^Poiytaca tod 417 sagt: iit fAif StdtayosnoioyoXxovtvyo/jtaulf^at; man müsate denn Sidon uad Phöatzien an dies«r stelle gleicnsetsen (a. Mo?ers Pböntsier II, t p. 94), and iwar milmabr reekl, als es der aeballait xa Od. r 285 caift dea wortea Xtdopi^i^ ayi' r^^ ZMyo^ jfo^pa*'* ^ 4*ottfixiiy ; denn ea ist nicht abaaaeben , warum die ^oiytxt^ i'^'^'^) ▼on Kreta aas (256) nicht nach J^tdoyitj fahren könnten, wenn man diesem auch einen too ^ot^ yixfi Terschiedenca geographischen begriff gibt; blos wenn dyaßdyiit 385 »tunickkehren« beisaen rousate (rgl. Lehra, atud. Ar. p. 119), wire aaa geadtbigl JkfoWiy = i^oirlxy an setien (alsa JMMf fiir dia mm»

dar dhsiMKir ta halten, wie acbol. H. Q aar stelle thua). Dia oa- terscheidnng Ton Sidon und Phöniiien liegt also Tiolleicht euch aa dieser stelle (Od. y 272. 285) Tor; deutlich und unsweifetbaft d 83. 4 und in unitrer lli^aitplle. Wo nun dien der fall ist, muss in der that eine beziebuug auf die alleren pboui^iscbea zustande angenommen wordea, da Sidoa aoeb dia badaeteadsta aladt daa laadea war, aa daaa unter den Pbftniiiern die bawabaar dar Abfigaa tbaile desaelbea, Tiel* leteht Tyrua miteingeschlossen, gemeint wiren. Bitten die Homeriden ihre erwRhniing pböniti^rher zustlnde auf deren beschafTeoheit in ih- rer seil basirt, so würden nicht bloss die späteren, sondern auch srhon die frühesten , einerseits das damala grade blühende und Torsugsweiae aioklige Tjrrua alaki aaarwibal gelaaaea, aadraftaila da» (seil 1209) vetCalleaea 8idoa (Movara p. 245. 258. 818» 11,2, 146) ackwerliab dieaa badaalaag eingeriaaat bakaa. Wia ana alaa Od. d 1. 1. fn. r L

I.) angenommen werden mwff. die sage stamme aas frnhesler Sidoni- acher seit, während die abfasaung später fällt (Movem II, 1, 324): so kann auch die Iliaaatelle eiae relstiT apite bearbeitung einer fiel il» leren sage ealksllea.

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V

äkm «HP Ukvir Hto. 45

I 284, & 41^; äidonische kunstarbeit dagegen ist der mischke^- sei, deo Meaeiaos dem Teletnacfa nebeokt o 115 (d tilH) nnd ttlMi Ml mMgahm «M. 4;» ytiMli M en<< oder, di« alten

lMtr«iteB, vifHttdit „nU m msrbeit'« '^). Die tkMt keü «bar Moeh weiter. Wie 9«L ^ 6t!^ sq. (e IIS aq.), ifit es auch io ansrer steüe ein xQrjirjg Ttxvyfiivo^ , der als sido- aiidkee kaeilyreitoet angefiUirt wird; iiier wie dort ist er aif/v» fieg Md ve« augeMMbeeter eeliteheit {mikkm itdm n&mof ht mboF «eU^r^742; wXkmw irttl n^tqliMveip M ^ 914 (e II4> Erregt diese plötzliclie bekanntsehaft der llias mit Pbönizien and «einen verbäitniasen, suniil eine so specieile, gegenüber ibrer MkeM «ekeaeloiae keiaea feidacktl Weaet lie aiekt daiaaf Ua» daea der dMtor aaaerer «teile deM ttbngea liageikreiee der Uiaa laraer atektl

Ein zweites und nicht i^erin^es verdachtsmomefit ^eg^en die Ünrm de« d^o/^a; finde ich in «einer ähnlichkeil mU der harmaio^ änm0. Sie bcgiant mt de« veree 757» der «ich dort ^58 be- fiadet. Die M»a»«Toa S32 wird eneb bier Taraaegecetat. Sewail bemerkte die Verwandtschaft «cbon Heyne, übrigen« was die yvaca aniang'iy in einer von mir nicht gebilligten weise, worüber spü* taff« Aber jeae gebl weiter, und «war, wae wiebtig i«t, aneb ia ■■waaaalliebea Maieatea, Wie in der banaatodrome ealfaltet «ek der kaeipf roa der rSwa ab anck bier* Hier wie dort folgt dem den vuräprung abgewioueuJen käinpfer der zweite Dio- med d«m fiiimelo«, Odysaeus dem Aias so nnke, dass der •deai kier de« keldea «eibiti dort «einer ro««e ^ jeaea triff! 765, IM. Hier wie dart greifea die götter ia die eatacke»» dnog de« kämpfe« ein; ein gleiches geseiiieht onter den übrigen kämpfen nur noch im bogeokampf 8t>3 sq. und zwar in einer wei«e^ die sa der «onstigeo geschmackiosigkett dieser partie so iberaaa paest, da«« aicbt leicbt jenMnd an« der «teile eiaen beleg far die aothweadigkeit de« güttlicken eiagreiiea« an nnsrer «teile

wLrtl eotnelinien wollen. Beide mule terner ist es Athene, welche den «nsachlag gibt^ beide male greift sie ein ön Öq jrvftaiov tilsov |^|iori beide aiale «legt durch ikre külfe nicht der dareb die ei- geaa tiektigkeit Meiaten daaa bereektagte, «aadera ikm aaek*

79J Vgl. Morers, Phönizier U, 1. p. 249.

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iteli€iitle; in b«ideo kämpfen Legougt die göttin sidi nicht mk förderuDg und luitmtülzuDg de« um ibt hawMgta»» nnailM W

iit dieHer purallelismus urä^rüugltch f Erregt er nicht vief» •ebr den verdacht der nachbitdiiiig der einen partie nach dem mmKtm der aMkn, wie «ii ibtliolMe feiMlIwe die Jifilik «Mk gigea die hrnkMumg 4et TnJ— ertiein (iiaeb der dee Mleeiiehee) sdiiffaltetelo^ «nd gegen die Iwwduefceitewi dee Dolon (gegenüber der des Odjiseus und Dioned) in der Delooeie ergwühaisch genwclit lieti

Idi meine, ier ii(6ft0^ Ist der Ikmetodremle iieeb|rebl1det,

nicht umgekehrt. Letztere zeichnet sich durch mhige ahmodang und gieichmässigc nustuhrung nach allen seiten hio aus ; jener dagegen behandelt ebenso wie den aafraf der kinpfer 799, aiidi ihre ordDimg mm kämpfe und den lauf aeibeft «it hast nnd tin- rohe. IKeser xug rerrlth deh aneh weiter in dem doppelten an- satz, welchen der dichter vor der entscheid ime: nimmt: uÄ)? oii 6^ Ttvfiatov riXtoy dqofiov 76B und uXk^ ou dq zd^ fyt)lov inut^a- er^i Segler 778. Die eretere formel entlehnte er dabei, wie ea aifteiat« ans der harmated^omle 87S und gab Ihr eine engere hm* deutung; denn sie bezeichnet, nm des idioliasten worte zu brau- sen, nur den ö{)6ixog nQog aviu tu ligfiaia , wahrend sie dort auf den ganzen rilelüauf von der meta zur schranke zu geliea •ebeiiit. Man erwartet mm, nachdem Atime fbrea Hebliog er» Mrt bat, so leeea, wie dieier dem Aiae den TOnpmog abge* winnt; der dichter lässt sich hierzu jedoch keine zeit, sondern eilt mit jenem zweiten akk' Sit 6^ zu dem momente, da die kimpfer schoo dicht bei den kampfpreiaen alod; daea Odysaeaa alegt, holt die enXlilaBg dann 77$. t aack.

Ich bezweifle, sag' ich, die authcaticitat dir überUetertea form des d^df*og nad gründe den sweifel auf ihre äholicbkeit sut der liarmatodromie. Die bekanntsehaft mit Phltaisien nnd seinea cuUurverliältnissen , die in der llias sonst fehlt, kommt sodann der annähme einer relativ spaten bildung der partie entgegen. Ferner acbeint eine fortbildnog gegen die früheren geaHnge dar llias in 746 aod 47:

vtag Si flqidfjLOko yivxuovoq wvor idanav

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Mm 4m Ulum ii 4m IM.

40

m liigM. Hier wmhmllk BrnrnMim 4m. gtifufiiiifc m Wnmm§

kmkhmt <iM 21. JmA wmM, 4m A«UM m tet« (ae» 4mi I^kaoo) 4* äff i§mXmm m*6r $b^« iio^

Mtl lo» fi4ff |My .i^igl^i' Ivxx^i^r iM^aCM,

77 i^mü» i^kmm m AdbNl) In it imniUvn

km mmmt »tiie ab* siteial AMrakba 4m hatM IttAeUllff auf- ta|f SB ktMrgen. fai glaichar wttiae ifiJiBiB wir Iwcr battiam-

teres als dort übtr das ]<)SCLi:eld : 41 wird IjIos layeg gesagt,

^•M «• fiui g^ipjii lad «iNir dar aa gaaan haiairhaala ist. fii faaal; fimaa « amnar kfpothaaa» dau dar aiffnji^ wia aa

von aliaa anafraaetaten preiaao, waaa ar

Ixuiofißoiog Ist in deu versen t^i 2.")'.) sq. nicht iiesonders er- Tfihnt wifd. Sadaan dia diSw^nz zwiachen der iiiieraus sorgiäi-

%aA wiafifcrMig ihflr dan a«watb dawailiaa aoüaaa AcUUa cfaaa- aaka «ad 4ar kilna aadraraaita mk dar. aanat dia |»aiaa bahai^

delt werden, nnter denen nicbi einmal die frauen 7Ü4 eiaer aatia» wer und woher me seiea, gewürdigt sind.

Voft aptaiililiclMa aaallteaaii ia laatar atalk arwühaka iab^iuir wmk aiaigaa. Dar Lolirar wM 779 yiifd^ag jßtits gm/mnt hk §m4m mmt maht» daaa üiai diaa afitkataa gagabaa wird. 0oU^*f$og u^ug bezeiclioet sonüt immer den Telamonzer, f Hl 7, f 187, o 41i» aim. Zu xa^Xu hfm 742 bemerkt ü:iiaatjk; «ttl äp^^timm imum^ <&im iu^mtk Uk glaiiba ihai dl«a iai UMdL aaf i 180 (272) A%cßi6a%

aadaaa aaf daa noistand, daaa ia liaiaitiictieD stelleo Homers, dia aar aar Jiaad aiad» mUlqg mmm. aar vaa dar adidnhait aai aa aiaaa ■aaaehliebao oder götttieben laibes gebraucht wird (IL

f 392, V 235, Od. J 18, o 25i, <j 192, 156. hjnn. \cri. 77, 175, 204], eadiich darauf« daaa nach vmow bei Hitaier zumeoit vaa lahandaa weanH aaüaaar afcatralUapi (iU ^ 6id rio^ « 576 xigrfanv » 46 M«^ /Mif) t vav aaehan« aaival ich

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Alis der Lokrer in der Utas.

•etoy liri^ods gesagt ist so sehr, dass m\eh das xu)j^* ivtMu 49m m^njf fcefiwdet. Usgekolwt T«riilll sieli «it dea MMt mm fM MehoB gdwMChtaa «pitlMtoft SMsmt, «üW^

^ dEB^Attlo* 749. Mm findet es rom ^kv^ijS gesagt y 858 vad af- ter; Ton «em-rc Ä 32, xXifffiog w 597, ^äXajuog Od. ? 15, j^^uffo'c y 11, ogfiiog G 295. Hiermit stimmt der gebrauch von da*JciA«o(; II. C 416 (Mia)^ ^ 195 (^0^)» 187 arm Xd(), ^ 448 (a^/uara), 9 370 (oScrra iflSvod^), t 380 (Bdsrng) Od. X 815 (^Q^vog) und a 18t (/ÜTCf)^ wie der ¥011 SaiöaXog II. c 60, $ 179, <r 482, Od. j 227, durchweg überein. Dem ge- gwiiber steht nnr 11. a ö9Z daÜaXog als Banen d«a küMÜars.

Brinam wmm aieh 4m aygiyifclia 4imm matatiieh— §. Wir hmmm ohm die erfiadmg t«o Aiu' feil in 4mi rMerketh als für die liooierisciic miise indeceot bezeichnet; wir hatten so« dann darauf hisgewiesen, wie die Temaglimpfung, die dem Lo- ki«r dadiireli ngeHigt wird» m der wnmtügm hiiehachtMg mm w dna helden sieht wM ytmiL fateeUieiie mmt Meh «aeh des ehen geaaehtea betraehhiBgett in itm S(f6fkog, wie er uns vorliegt, nicht die ursprüngliche, sondern eine spätere, an die atelle jener getretene dichtung zu sehen. Jener ältere« mag die wehl der aftieilendeB heldee «iigebdreB, wiewohl Leehwem (UUX) wenigstens gegen Odyeaene e«lbeiee eteee einweed het, Tielleielit auch die schönen, obwohl zum theil schwierigen verse 7GÜ— (34, eedjich auch Antilocfaos rede 787 92; denn der aonst so lie* heeiwifaNlige jtteglieg gedenkt dea imfiUla, den Aiea eriitteot sit keieeei wette» je er epricht» so ehee eile ireiie» im veUe« err- ate, von der ehrendee bererengung aeefc dea Aiee eb iltifee ■anoes seitens der götter 787:

EidotSiy If^' i^iw uäatPß fikot, mg iu aal 9W

jitag §tip jräQ ifHi* ilUyw itQaymfi&n^ li»r» dass, zumal Aiaa selbst laut eiagestttudeo hat:

Tj fjk* ißkuipi xtiu noöag 782 , i^ Attttlochoa' werte dea diehter dee fmOm lieht gere hellegee aiöchte«

Wer indeaa die Bnaiathung, dee dffOfAog im der Sehtheit 4er

forlipp^eniien form anzuzweifeln, für zu kühn hält, und lieher aor •thetese blos der anstössigeo versc greift, der verbinde: 771 die lyot' t^djetret* io5 4' Mm üeiüLc^ W»^*

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49

772 yvla t^fjxiw Üut^u, nodag, xai lilqaq vff^^itfm

779 Ag ^dfuifog* 4 di ßüw £U faC6$f*og JU$^

786 'AvitXoioq 3* aga 3fj xrX, Hat doch eioe interpoltrende liantl auch anderwärts, wie es scheint, umrt parthie gemaiiterti Wm nänlicii ?• 757. BDlangl, der« 4a er «««Jb iu dar JuMMtodronie 358 itdbt, dea nachbildDogen det 3gofAOQ nacli jener geraelwet werden kenn, ao filllt indeaa dabei auf, warum sich die nac hiiildung* nicia auch tiui den akt dea iowteuM eialreckt hat. Deuo mag fitjuaiotx^ heissen „in ei- ner telke kmitr einander/* wie die alten (aehoL au S58 und 757) weUen, «der mW einer reihe n^bm einander/* wie Heyne will» ein und die«»elbc Ltdeiit un^c Fuiisä duä wort ofTeiibur in beiden stel* iea hahen, und dann lehrt der wagenkampf, dass zur nutsteiluug fmmtfmtj^ daa lenaen Uwüngung iaL Wird alao daa fehlen die- lea «ktnn in anarer aftalle nm einwand gegen die vemthnng dir nnehbildnag erhoben, ao erhebt sich die schon ron den alten vergebrachte vemuthung, der vera sei einfach aus der hariuatü- daewe Toa einen nnbeaonnaaen interpolator hieher getragen Wör- des. Sehel. V. Mai ie^tmog* Jtäg fikq ßkitfitt»' laf tawn&it fitmatoixh (AtT^mxu evv oarh toS UfnadQOfjmam fyw^ vo<; 6 ci^xog (ind ahnlich Schol. A. Becker fed. 184«^) htiit den fers unter den text, Wolf fasst ihn in kiuuiinern.

ftine inlerpelation iahen die alten femer in 772. Mfi^Kw d3i4 vä» ^^ya^fkmg (aiehe 122), heiaat es in den einen •cholion; Ini /^wfu^^ovg o^^cug Irimxio , in dem andern. Vergl. auch schol. v bl. (xemeinschattiicb hegründen sie die atheteae darch die benerkvng, daaa ((djsaeus' stürkung nahen dea Aiaa fall nnnMiy nnd nberflSaaig , aeL Schwächar aind die andern einwinde, wie der dea ereten aebol. : intw&a di hUya^ Utmmk ^OSvöCHfq lol AHurioq, und der des zweiten: ov ßißaqfifiha r^v «a?^ ta lUkq» Was jeaen erstg^naooten anlangt, ao iat er durch hinw«i*nng harpiatodroaiie an widerlegen, wo Athene

S91 den Btaeiea zn achaden bringt und ansierdem noeh Diomeda

täclit iirkL-il steigert 399, obwohl er von den initkämpfern ausser Eamelos, wie es scheifit, nicht viel zu fürchten hat. Die beste begrindnng für die atheteae wäre vielleicht noch ana der atär^ lang der binde (^Fci f$ifKt ika^^, n6&ag aoi tntff^ &iv) zn entnehmen, da man derea xweck beim laufenden nicht rkkuup». s«ni. ad. II. H*ri l. 4

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t

Aias der Lokrer in der Uiiift.

absiebt; denn daie die büade telg n^t^vai SixT^v TmQmp »ind, wie scbol. V. meint , glrabe icb debiegeatellt leMeo nieeeik

Dagegen erregt nir ein biff jetit von den interprefeen ohne aostoss biogeooiDOiener vers bedenken, ich meine 7 15:

mSicap d' iv huivtcatj Boavu di Swqov idtMxuv. Sidoner, beimt es 743, hatten den niscblLemel gearbeitet, Pb#- niker ihn übe« meer gefnbrt 744? „iie landeten in bifen'* vermutlilicb , weil sie mit einer gioüseren anzahl sebiffe gekoM* men waren: aber wo i To £)i, iy XtfAivtCGty meint Euslath , m äk^wg noXvkSfUVOP vig Aiii»POV digilof. Daaa l^mnoa bafenplätse hatte, werden wir ichen an« dem Terkebr, in dem dat Grieckea- lieer im Homer mit der insel steht, zugeben mfleeen. Indens, ilass mit den warten kifiiMüt Lemuos schon hinlänglich be- zeichnet sei, mnaa ich meinerseits wenigstens in abrede stellen; snmal die Pbdniker bei Homer ihre fahrten seist nicht bieker dirigiren. „Sie gaben (den becker) Theas nnm gesebenk/« Wer ist Thouö, der hier so ohne jeden zusatz wie ein alter bekannt ter eingeführt wird i Und wofür erhält er ein so kostbares stück (man erinnere sich des iKat6f^oiO¥ von f 70) t Ist es Thoaa, Aifdrftmotts sehn, der Aeteler 688), der etwa nach gnt aetoli» scher sitte ohne g^eyejileistuiig geschenke nimmt? ®^). Man Ter* zeihe den scherz: aber sicherlich denkt jeder bei der steile eher an den oftgenannten Aetolerfnrsten als an den i 230 flüchtig erwllhnten kdnig ron Lemnos: ji^ift^ d* ilgaftttmi (sc. Bere) nuuv &((oio 0JarTog; noch kommt man bald daranf, wofür die Phönizier ihm das geschenk machen. t^ustaib bat auch hie- für die antwort hei der band: duigoy (fc 06avu ixthui diSoiuh h tf^^q dtä ti^ h hfthiM «rrairir. Wir mttssen Ihm dies, da der text, wie er uns Torliegt, anf nichts anderen «nd*besseres

führt , schlechtweg ziiircben. Dagegen ist zu seiner briiierkuug |). 1327; 33; &6uvu, lif Arifiviw dr^kad^, zu sagen, wie die ge. wissbeit, dass wir es hier mit Lemnos nnd daher auek mit dsstmi Theas an tbnn haben, erst ans den Tersen 746. 7, verglicken mit 1} 467—9 und ^ 85—41, 77—80, entspringt. Die dunkel- heit des vcrses ist desto auffallender, weil der dichter im übri« gen kier hinlänglich sorgfältig und mittheiisam ist. Vielleicht

80) Tcv fÄky /««^' Ir JifwXols, 0 dt yovg iy KkvmM^, ist ein altes iprichworl mit dem !»iiHU<: 6 dhiva xul dio (ynifoxitta* xai ^adiovgytl . . ioMt yvQ 6 Aiiukos dnit ro» ululy mtf^uj^&^ym: £ual. zu fi 6«tb«

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Atta 4er-fJ«kr4fK 'llUk'-

eitMclt dtr vers DnpHlli||rlie1i für Xt,uiyHnriv den namen der tnsel. Oder es ist vorher ein vers, der den l;intiiinirs|il;itz nannte, aus- gefallen. Oder endlich , der vers selber liut sich hieher von ir- gcndwober eingcacblicfaen and steht am anfechten orte. Wendet ■an gtgtat di« letale venaothnng ein, daaa Merdnreh «in glied ras der kefte des praf^atitnni entfernt würde, mit dem der dichter die erescliiclite des XQTjjtjQ g-iebt, so ist doch dagegen zu bemerken, danH dieser pragroatismna ohnedies kein geschlossener ist; deoD bei dem Torliegenden texte mass noch erg&nst werden, dass Thons den «fiftif^ seinem töchtemnanne lason uiid dieser lüa beiueoi söhne Kuueos iiinterliess. Was endlich T. 75b: 757 Ofoy di fMgamwxt* it^iiapr^ 6i tiqfkat '^»XM^ 7ft8 foliffi d^ -dn^ vvamig iHaw d^dj^o;« iSka tnA,, anlangt, so hat das änu vvfforjg bedenken erregt. Die vvffffa steht, wie man aus der harmatodromie 332. 38. 58 weiss und sich Ton selber versteht, fem von Achill und den anschanem in der chcM« Geht nun der kämpf ixi it4üü^, so mate man an- nehmen, die kämpfenden gehen im sehritt von ihrem versamm- lunsrspurikt <i. i. aus der nähe Achills hin, um erst von dort ans den lauf zu Achill hin ^773 sq.) t\x beginnen. Hiervon wird ■ickts gesagt, sondern die ersähinng^ beginnt gleich ant dem ab* Imrf ?oa der rvowi. Die Scholien sur stelle erklüren, ohne an- stoss zn nehmen: ^ oe^ffi; änh tdv xafinrr^Qwv V. STdfo^ ^r'* 0 Cqofiog, iv&a fk^di xd/A^put ivr^v, inti ovv fir^ xdfijnova$v So aach i^ustathias. Dagegen scheint dem scholiaatea an Od. & 12% i * 9^ d4 to4 JtffmQV f$h imi^^üawro srddimRir* Tofff* 6' dtth rvoo^ tltttTO SQüftog' sei Cb der ablaof uno }i<a(7)Q oder das scliweli/en des dichter« äber den g'ang der kiüBpfenden dahin undenkbar gewesen zu sein; er sekrieh: dn6 ¥vc€fi%, imo äfttti^ug d. h. er verstand'' die fvmi nicht von der meto, dem napanfj^, sondern von der schranke. Zu nicht minder seltsamer auf)'ui>siing' liess i>icli Heyne tffibeo. Er meint p. 508, der lauf sei nicht äxufimoq, sondern gike am 4m meta, von Achill ans and ao ihm aorüek. Demoach ' bsMiehae aasar- von (nicht sowohl den aUhnf als vteimelir) den fIckUof von der aieta su Achill bin. Allein, abgesehen davon,

dl) V§i. Maller, Orchomeaot n. die Minder p. 302.

4*

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Aias der Itokf^r ia der llia«.

dass nun der dichter noch schweigfsnmpr wäre denn nun niUss- teQ wir Jiiiol<uif liad w«ndung um die meta uU xaxa

M60t«lW lieM« sieb die interpretatieo mit mcliteii anwende«;

denn dass hier in lotüt anu yvactif liio^^o Sf^ufiog nichts aoden als der aMauf geveint sei, ergiebt sich nicht blos aus l'iO und deo j(rüherea ??neO| «oodera miswelfeihftft ancb m dm gltkli folgendea werten:

et 4^' &fita wdpjtg

ÄagnalCpwg tjitjorw xavt'ovjig m6iüio xia., die« offenbar, wie in der barmatodromie 11. ^ 3ii2:

das in ^ioen noaent •tettfindende eiebinbewegungsetseo aller

kämpfer uu^d nicken. Demnach wird auch niemand der Hejue- •chea anoahmc durch den hinwei» aui %4iuio zu büU'e l^eaunea wolleo» aia läge aäailicb ia den werte eine grönerei geeteigcr- tere aaatrenguDg, wie eie »iebl bei beginn, eeodem erat am ende des laufe« von beaenneoeii iiäaipieni gemacht wurde eine In- terpretation, die scJioQ die alten (ov lufjUrfiiouaiv dg ro i0.og i6 ngsec sagen sie), natürlich mit unrecht (siehe Ernesti z. st.), ge- ben. £a bleibt aeniit» da ein» leiart l»! wccmr fiir Mrv<m|C niebt gebeten wird, eise interpretatien dea werten wie die ilna scholiasten zur Odysseestelle aber unzulässig ist, nichts übrig ala die eioweoduogeu gegen einen derartigen ausgangflpHai^t dea lanfa in unteidrüeken und aicb dieaen von der rvewn m Aebill bii|gfebend sn denken«

X.

Dai;f icb die Ten mir behanptete antipntbje dei dicblera oder der dicbter der verdücbtigtea itellea gegen den Lekrer Ciw bui-

länglicb begründet anaeben, um mit ihr auch einem vod den al- ten ausgesprochenen verdacht gegen eine andre sleüe uosrer llios an hülfe an komnienil Wenn icb also aiit jener aaaiihae nicbi im oarecbte bin» waa iat natttriicber» ala daai 4PttMlbe tentes aneb da sieh geltend «aebte, we der Lokrer In aeiner würde uud hiellung, als heerführer, cing-efUhrt wird? So schonuaga- und maassvoll natürlich, als es die sonstige Überlieferung einer* . aeita» die natnr jener atelle endreraeita gebot, Waa iat femer natürlicher« als daw aneb die entgegeogcsetate neigung^ ajmpa-

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AiM d«r Lokrer in der ItiM.

flie für ihn, wachgerufen und mit interpolirender hnnd tendenxiös In di« Immerbche dichtnog etnzngreifon angeregt wttrdef Ks ▼ersteht eidi Ten lelbst, diiss letztere rermnthung nur da pro- fücirt wird, wo die form dieser Sympathie eine aaffaileiide ist. Ich spreche vou der stelle im xaTaXoyoq:

520 fuftiip, etn totrog Smg T\lafttSp$üg Afag,

529 ciXXu TToXv fjifUoi" olCyog juh srjVj, Xtvo&WQtj^j '

530 iyx^Crj cT ixixu<tio UuviXXtivug xat 'Axuiovc.

Eoatath iil einer von den venigen, die in 528—930 keinen anstone finden. Der Lokrer sagt er p. 279. Sl, heiaet luUaw lum onterschiede von Aias fi^yug oder, wie ihn Sophokles nenne, fjif- (ftfy. Damit dies fjLt(ü)p richtig verstanden und der Lukrer nicht etwa klein gedacht werde jcard idr Tvdia, aetze der dichter hinan: avf» t69og /c Bifoi TVAafiafMi^ ATag* Run aber sei noch nicht gesagt, naiwieffel der Lokrer kleiner sei als der Tefamonier; darum heissc es weiter: nXXa noXv fK(wv. Rodlich umschreibe der dichter das fxsCwv durch : 6k(yog fih Irjv. Ferner sei der Lo- krer ^ro^of^S; weil er nSsincb fussgünger führe» bedftrfe 4tr Iceinea eiaemev panien (!). '^ßyxf^j'l aeichne er sich ans, d.h. er sei iyxftfmfXoq xai alj(fjrjir,g, wenn gleich seine mannen, wie der dichter zeigen werde Bustath meint offenbar v 7t2 nicht Inosenkiapfer, sondern hngenschtitaen und schlenderer waren. ntcHXhfPHf es p. 277» 6, sei $un& ro^c naXut^vg (welchol

ist mcht gesagt), nicht nach Zenodot, tn tnterpretiren nie ,,dre 'ßUiyi'fg Achills" und die Verbindung IlavüXiivaq xaX ^A^uiovg sei gleich BwoXwq MaVA(iyi(ovg. Ich habe Bustaths erkittrong ganz hofgenetat, elnaial weil sie eingehend ist, aodann weil andre vor* t^idiger der rerse sich daran lehnen, was sie aber neues ror- brinfi^en, nicht von belaniGr ist. Hierhin rechne ich des iibrig-ens zweifeloden Oarkes berufung zu hvod^wqt]^ uut v. während er die nof das aeholion^^): oi ro^dta* l*rov( ^luf^amg ^e^vtfir^ vMIcielif heaaer onterlassen' hitte*'); Fae$^$ hemerknng» „diese bekleidung sötte T?) als eine nngcwöbnliche erscheinen, da die Griechen sonst j^uAxoxdwrfg waren ; denn Aias kämpfte gewöhn- lieh (1!) als hogenschütze und war daher auch leicht gerüstet."

82} In der Bekkerscheu rct i ri^*ioii »ivUi dies nlchl; Ähnlich aber ii«iMt ti da zu 8J0: Ityo&uif^ii^ a^ty^oftiiiis ^ fa^otiiSa 83) & UDlcn p. 60. . ,

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AiiM .der Lakrer 10 d«r ilif^.

Diefien und aiiaikhen erklärungsversucbea der stelle gegen- über alao stehen die aogriflfe der mlten. Sie «iiui betooders eaf 1^29 30 üBcbdrii^klieh und to wbarf» diwi.fw pncttekweiMo wollen ' SQ to angeeuDder bemenentik' filbft» wie die doe Ei- statli znm grossen theil gerade liier ist.

528. Dietdioiia Veneta aed nioora bericUten von einer ?er> dftcbti|pwg^ d4Mi Tereee; entere nenoen dabei Zenodolf ietstero gebeo ale gmnd der atbetcae an (ei beaieht iicb diee «neb aaf 529), der Lokrcr sei, wie aus v 701 4 erbelle, nicht kleiner .aU der Telamouier. Die begriindang des einwurfs ist freilich ffpbwaeh: schon Clarke bemerkt» deei toi» ^f^v 7^4) widenftreite ea nicht» daae MSüAra fnerit alter altera aunar." Za* Qodot blieb aneb mit seinen widersfiraeh ebne beifall nnd Mawandte ihm ein, der vers sei ,,n(ithweiidig/' Dieser mache nämlich ioi voraus die vergleichende hemerkung (TrQodtaffvvfotrjiT^j; JEastatbi|ls Mffamtlas^ftt), dass der l^okrer kleiner sei als der» der grawe fe- nannte, Salaninier (scbol. ?en.). Bnstath, nach dessen beriebt übrigens diese vortheidigung auch auf v. 529 geht, fügt noch hinzu: jioionjia nqQCii^Viitv ä^XoX» Wie ich über die kleioheit des Lokren im ▼ergleicb inni TelaMoaier überhaupt denke» werde ieb bald sagen; ?on der „notbwendigkeit»^« daas sie hier erwih&t werde, kann ich mich nicht iiberseugen. „Notbwendig** ist hier wedef diese beschreibnng der noidv/iq nQocwjrwv denn diese gebt nach soast in der Bomtla bei einfiibrong der beiden nicht fia ins detail noch ancb die naebdricklicbe (dotcb yeigleicb der körpergrosse bewirkte) nnterscheidung Ton andern Aias; die bezeicbnung 'Ot/.^oc; AXit^ reicht in dieser bezichnng, wir

auch sonst, vollständig aus^^j« Hejne» von der oothwcadigkeit

84J Dass tlfj. Oili'us 8ohn mit S(»in»'m namt'nshriKic r nicht iHenlitcb sei, wird der KmükoY<*i *u seiner urspruugiicheu iorui wohl auch hei anifibmng: von Sslsmii und dessen Aiss binlinilicb tu erkennen ge- geben babeo: ich kann mir nimlich niefal denken, das» die erwibnnng dieses beiden (seines »tsinmlaodos und seines heerbaofens) von vorn- bercin so fin^tilKig iinH rn.itt gewesen i"! wie sie ans jctxt, zumal nach «b^lJ^ dt'« Ijenuhtiglun einschiebsels rf.">8, in Sj? yoi liegt; war sie nhvr einmal weilläufliger, dann enthielt sie, wie wir es bei den meisten an- dern heerführern des KaMoyos sehen, als nibere beseichnong des Aiss selbst mindeslcos noch dss patronymicum. Die neuere sritik war bis jetxt auf die dfirre dieser stelle «557) und besonders in der er- wihnung des beiden weniger aufmerksam ; sollte Eustaths albernes onn offftif nayv nufaitPiocf^i^ h notffn^^ tor ntgi top fMtynkov AtavTog Xf>- yotf ^QVWfitsyl liyioy ou loic fitui Trfvrrt Otfit^vynvdty ai (lydncrya-

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Ams 4er Lokfer io der XJUas.

des ferses gleicbfalln nicht überzeuoft . bekämpft ihn auch wegen des kmtus [| tog. ich mag diofeii und die andern von ihm fcüfigciKifc— tB. pMkte aieiik mdbr nb dk Ton Giutotb

Msbto kMiol»luital«u6 mk 5ft7 /ttr de» Ten sprechen Immo: genug, der vcrs ist da, wu er steht, nicht iialhwendig.

Die Veneier wie die kleinen achoJien berickten die mwwflwg 4m rmwu Milioe dM* alten $ die kleinen ackoiiea»

jene nni ^eeeai nnd rwei andern gründen: oi» nQot((ffjxi »fiflwVj avf» fotfo^ ;^Cj< xa« tt^ö^ oJdiy ötkoyil »ujÜu noXv fuCwVßt xai

|fwg ü^in^ V 489 leaM wir in den Vnneteni:

d«ifX^, Ol* (y<t(pw<; Tov d^iuQarrt ^nwva ^«Äxoüi'. Döss dies tiut den leisten punkt unsres verses zurückzielt » iat deuliick gesagt

Ifv liMMrrif.« So MMUroeklick let der widenjumob be- sonder» fifegen die rüstung des Lokrera. Unter den widerapre- ekenden ist auch Aristarch ®^).

leb nua dienen widenfmch eher ateigeni eis ibm entge- gentreten* In der tbnt nebt nea keinen gnind, wninn der dicb- ler in der beeebreibeng der gntee den Ainn noeb weiter fort- fahrt, und t£uäl4tths motivirung ist Spielerei. Der Telamonier ferner, ea iat wahr, iat gröaaer ala der Loiu-er; über, und daa int wiebtig» «neb grüMer ein die eodom oder wenignteni ein en« in Affgifer. Ttg i aklog ""Aiuthq dtniq ^ u lUyat; n,

tl^o)fog ^Aqy tl iüv xf(^(U.})y (vgiag wfi'Ovg^ fragt Prianuis in der teiehoakopie ; worauf Helena antwortet: oviq^ Atug iatl MtlfiS^i0$3 l^e( *Aj((Um, wie en mcb q 211 yob ihm beiaat; nnd ebende 288 engt Sektor so ihni: 1$^ rot &mMg ^«9$ /i*r<* d-og n ßtfiv n. Sogar die a&TLu icheinen aeiner grenae, wenig- atena doch seiues ktirpergewichts uad aeitier kraft zn gedenken, de er ^ 72d den Odjaaeaa in die höbe hekt (äpauft^), während dieeer ibn eer eio wenig von hodeo bewegt, eher niebt bebt (780 trfrqeer dT im^ir M x^pyog, Mi f a<«^v). Und

loyor ^X**'^ iintl*' rugi ttSy xrrra JaXafMPn rinran üchuld sein? Der verlast der weilereo austubruDg der itelle mag au» den moga«» nutb-albenientischeo haodel berrühreo.

88} Gf. Lehn p. 194. WoU» proL p. 270* net

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56

Atas 4er Lokrer io der Ilia«.

ga fällt den Telaoionier denn auch dus epitheton jufyuc zu, i H\9 MB, AKer, and dies Iml aaeb gegeo ters 528 uo«rer stelle be- zug, d0r üMar fimt 4iut k0ffer§rmB nMü m iknr nhüm m ier miArer MiM, er nenet Aiee grem, olme dabei w beetiaate persooen zu denken, die kleiner seien als er. 8o heisst er o 560: Ikiyui TfXufjKuvtog AUig: etwa zam unterscliiede ¥on ei- nen |i*Jf^d( TfiUi|ic^o$ Ata^l C^HMle ao Maat (iler ttjrtainde) Aaioi iikiraq /* 136, aicherlieb dacb aicbt anai «pfeambMe vaa dem zufällig ebenfalls "y^cxiog heissenden obeim Hekitora » 717; 80 heisst Nestor fifyag >l 501 , der überliaupt keinen namensbru- der bei HaUMr bat. Imaer ist das fUyag, daai dichter waitar ntebta ala epitbatan omani» oiebt aber apaaifioaB. Uad aa fm$t denn der dickter weder den febmoniet mU den fr4mrm tat asr- gleich mit dem Lokrer auf, noch auch diesen als den kleineren^ jenem gegenüber» Grade da» wo er veraalassuag bat die heldeo wa aatanahakleBi oad damai aaeb galegaabait, Taa daa grteaaa* abalaade gebianeb sa Baebaa, «ntarlilaat er ae. 8o in atail«B wie /j 171). 183, wo, obwohl yon beiden Aiiisscn kurz vorher die rede ist, der Telamunier schlechtweg ./ikig heisst (187 ^cil- M d^^i TtkoiMkno^ Shttftag Atng, wo die na- tanehaldaag dareba patraayaiieaBi gaacbiabt; abaaao t. 611; ^ An6 twr HwreMm hotffx&wr, ToTiy d' fyvuj nooc^ifv 'O tlijoj rwjjfvf AXag, alifm d' &Q Aiaviu. jf^ogifp^ T(Xaf$«ev§0v Mi fSg ^ 1^ ^fpoi i^Wfte dvee Atmpte aafocTMi^

xoi/;fv Y)?X»a 6r}g* uod im schluss von

ölt jiktg ^ Ji^iag Ttlaf^eiptn^'Yifnw aSns.

So aeigt auch der umstand, das« der dichter den beiden beiden 80 viele thaten ^^j im kämpfe gemeinschaftlich zutheilt, wie we- aig ibai ibra grSaaendiffereaa voraobwabi und sie in der aaaflib» raag featiabaltea aagelegea iat. Ba naebt aicb daa ebangaBaaate momeat besonders gegen das noX^ peUar ia nnaena varse gel* tend, vollends g'egen das bXtyoQ. Urul wa^ diese positive bezeich- nang anlaagt^ wo Ündet sich sonst hei Horner eine andeotoag

^61 Vgl. obea abseb« IV die tosamaiaasleltyay dar tbalaa 4as Lobrera.

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Aiu der Lokrer in 4tr IUm.

57

roB der karperkleiiiiieit de« Lokrers, es sei Ueno in 11. v Gti» im mmm das adMliatten feiiMiiiieii>^^), oder yf 766 xad' «fa

lifo dl lic »oIU/9«»tI^ov &vo( .^^Kbimo^)? Wer Ton «m, wenn er sich unbefang-en der lliaslektiire liing^ibt, macht sich vom I>okrer die YorstelkiDg eiaes kleinereo maones als di« ilbrigeD hMm nad, «dv die eiaee iKyog? Aül «aeai worto: dar TOB Jana aayaaaaate «^laiaeAiaa^ iat bei AoaMrkaio „klaiaer/*

Was deu gebrauch dea Wortes oUyog von einem mensciiea aolaogt» ao darf ick iko oieht als besooders auffallend argiveo, waii das ajaoa^MBy daa naa daiir erwartaa köBoto, iiMtqo^ liek aaeb n«r ainaial, aovial ick aaba, ¥oa paraoaea gfcbraneht Kai BaoMT fiadat, Ii. c 801« Ja ilfynq en^iot ao aack aack Od, * 515:

vvt di fk itav 6k(yog a xal ovniuvo^ xai «uumg if&mk§Mm äXdmcw (aagt Paljpkan ? oa Odyaaaaa). BMaar kUfe, wie Eaatatk wiadarkolt aiaint ^9) , iian aiatkaaNili-

&cben UDterscIlied zwischen dX(yog und fiixgug üicht lest und lirauckt daa eine tat daa andere. Vielleicht iodesa dock nickl ao gana praaiiaeaa, aaadara, ifaaigataaa ala epilkataa voa paraoaea, mit aiaer llir ana-wicktigaa aüaaeiniog : ick aieiae daa von ClaHie KU Od. l, 1. in dX(yog vermntbeten geringschätzigen oebensinn. Deaigenuiaa könnte auch an nnarcr atelle Ton Aiaa mit einer ge- wiaaea Teracfatung gaaagl aaia: »er irar wlaaig/* wftliraad Ii» t 80t Atbaae* objactif voa Tjdeaa sagfe: war kleia^ C^MUfi^

Aber auch wenn dktyog nichta anderea aein aoUte ala fMXQog, aebaiot iUyg Mfpf aicbt obne leadeasiiae beiauaebeag genagt zu aeia. Jlfai|iaa dl u l^r falvnm aal in /iM^ar ma ämu di- fiai;, aagt Baatatk sa II. t 1. 1. Maa beackte an dfeaer atelle die starke entgegensetzung ^ixghq fxlv tijv dlkä fia^rjuig, um her- aaa— litkien, daaa körperlicke kleinkeit einem homerischen beiden •Mit saai rak«e aeakgeiagC werdea könne. Sener kal aaek aeaat" keiae fceroea TOD karaen körper; so iat aaek Odyssena I^UifHf fAtP Mt^X^ ^yij^ufii^foyog *AiQ(i6aQ (11. 193^, aber doch

87) S. oben p. 10.

8H) Der gedanke eotspratjf^ , wie ich üben p. 4'"i vi rtiiuthele, aus Bacbahmuog der belreiiüudeu 6tt4ie iu der haraiatudruiuic, 89i P. 17.10, 33. 610, 17. 1642» 27.

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58

Aias 4tr Lokrer in der Uias.

wahrlich nicla schlecluhia kl

ilfttg dook «ucli Tydeuf selber nur für Athene fAtXQog ui aeouea foweMD loiiii wie OdjmeM liir Poljpbe»* Nur et» äieäter, 4tit 4m Akm M woH9$, utf ich, 4UhtH9 Um A*m kör^klMtmi m nnd verweilte dabei mit solchem nachdrucke nicht ein di( litrr, der ihn hochschätzte wie die llias es sonst thut: die Lokrer der historischeu seit stellten, trots der itberlicfermig» ilireo atenbeldee eidit lar »ckt kleiner soedern sogvr «gHSiier eli den Tel—eaier der'*) effenber, weil sie die kdrperkleiaheit für einea ttakel Uelten, TOD der sie ihn befreien zu müssen «glaubten.

Aivo^^ujoq^ heisst bei Homer ausser dem LoJurer aar uech Ampiiiee Ii. ß 8d0. Em wäre fdr um tob kleMie ra «rfehM, ob aad iu welcbe» Terhältuisse die seltseae belcleidoiig' des Ire* janischen bundesgenossen zu seiner thätigkeit und tüchtigkeit im kämpfe steht. Wir hörea indess oicht melir von ihm , aU dass er A 328 Mit eeioen bmder (Adnwl die dsmi UMm «i der ■teile) doreh Diomed ISillt und der t^mtä i«dffK bersnbt wiid; ('87 sq., wo Adrsst bekanntlich schon einoial ron Agaroennon eriegt worden ist. wird Amphioü nicht erwähnt und f Hl 2 ist ein ¥00 ihm verschiedener Ampliios gemeint : so bietet IIBS die er* wUinnng des Amphioe keiaeB aobeltepiukt > den liaoeapaaaer alt attribut einer bestimmten kategforie von käa^ifern ansnsehen, neeb

auch dafür, ob er dem, der iLu träg-t, zum rühme oder /ur sciiande gereicke. Noch mehr: Aias selber ertickeiot mit dieser wehr nur aa uaorer ateile; vargleiekl man aber eeiae abackaitt JV. er^ iSklten tbatea im kämpfe» so siebt man, dass er eineraeila eben so tüchtig, andrerseits auf dieselbe weise kämpft wie andere hei deo^ besonders wie der Telamooier. Hieraus müssen wir schlie- nen, daaa er sieb auch da, wo es nicht anadräckliek geia^ wkd, daraelbea aagfiffi*» nad was damit sasammeakilngt, Tertbeidigranga- Waffen bedient. Nirgends wird ihm auch in dieser beiiebnag et- was auffallendes und eiirenthtimliches nachgesagt. Ausdrücklich keisst es vou ihm (und dem i eiumonier) Alav%% MO^fftä v 201. 9 163; deu^l und comtaai kämpft er £443» flyi» vSS2; glaick- falls aomtaat kimpfead mais man sieb ika denkea { 520; arage-

90) Wie Euslath. tu Od. » 1. 1., die stelle in II. « nichbildeud,

91) Eustath. zu un<!erin rerse r »t 'Onnt'rrt' » AoxQoi y^ixif ttg rjjr.i fixuyag y#y(*«^^fVfrf Twy 6vo Aiavua» fj(oyns ov xam totf nonjw^m ty^-

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Aiv der Lokrar io der iliu.

fii«tete manaep tubrt er obwolü kh dieiea jMialU meht betoa- dM betaottB will 4 2^5; wm kli aber mwoU mmt »• terjpfetos^) wagen ab aneh aae aadarai g-runda henpariiaba;

nirgends, soviel ich sehe, tritt Aias mit pfeil und Ijog-cn aul. Wie komint er also an uosrer steile daxu X$po^ijuQtj<^ zu heiüven^

Nach fiaatelb badaijf Aiaa» wia wir aahan^ kaiaea abatnaii ^lan» wafl ar 5U»er fon Ivaagftngani mt, AUaia, ^eban wir auch den zosamroenbaog' der rüstung des führers mit der baaebaf- fenheit seiner maaneo zu: so folgt doch daraus, das« sie fuiis< giingar aind, aicbt aiaaMÜ daaa aie selber aiebt (Bfigapaanft, ga- adbwaiga daaa ar aa aicbl iat Dia \/^(moi ^ AmM naci 4 265 Ührt, siad aaeb wirkltah alabta aodan ab Ibas- ganger (274 rtb die beiden Aiassc 6i xoQvffffiüSrp^j afia di wifog (Imio nfi^wv). Wichtiger für diesen {>uukt ist der um- Staad, daa Kaatetk bai Tarteidigiiag daa irx^fß i»iMaa», fMUtt wie aeltaaaar lagik> barahrt 9^)« lab maiaa dia daai Aiaa ana aai* ner heimath mitfolgende truppen^^altung v 713 sq. :

706 wg rw (sc. die Aiasse) nuQßißauiu ftaSi Sciuaouf oJUjjiouy.

710 JUai Ivan* 9m^h al al aüxaoff ^sdl^psaia,

6mf6n fjuv itdpmr6q n xul ISqiMg yovvaS^ tnotjo,

ov yuQ cm4lij vCikCvfi fUfjkVt ^l%ov a^^* 7tl^ 9X9¥ dmttdag tMa%av$ wal f^UXm^ ^ovfa» 'iXt^r ilg ofb iaano mnot&oug' oUup int$m Srj t69* af fUp n^6^,

720 fnugvnyio

6i d* ont^tp ßaXXovttg ikdv&avov, Bm smaaiaMabaag swiaaban Aivo^ai^HiS nod diasar Stella beben aaaare iaterpretea nieht nbeMehea. Heyne spriebt aocb die mefi-

92) Vgl. p. 53.

93) Die stelle belist: Ihtt d!) 9n Inß^^gii^ jy, faKifCtu» yag Sc» n$C^p ^ex*^» udfof »dtiQov x**Aßof "dl« Ukn,

94) Eatt. I. c: *Hyx*ip dl» 99«|y» ixixatno napühpmf *al *Axm9^,

*ui o novißni v^^^ ^*

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60

Ai«a der Lokrer in der lltM.

ner ansioKl oaoh richtige vcrmiithung- nus, dass mr den Itnnem" pamer äft Ah§ äietmr 9t$U» 90r^km, Freilieh mmI« der mter* . poktw «ieb dabei auf melirfaciM eeeibiiietloii etitfeen. Der diel- fter ?on 1. 1. hatte die rüstunfi^ der Lokrer vorwiegend nega- tiv beschrieben. „Die Lokrer hatten keine ehemeii helme, keine ■ttbilde*'; daae aia abema paaiar battan, wird aiabt geeag^t; aaa aber koootaa aia daob nicht gaas ohna wÜkMi^amgmrw&B tüm, auaial soleba, die den kifffrer deekte. Da aaa Ibra aagviffiwaffa im pfeil und hog-en g-egeben war, so ertränztc man »ich für jene den iinnenpauier. Derselbe znsaniiiieoiiang liegt dem umgekebr- taa achlana sowahl das echalioaa «o ß fW: X$Pü^m^^i 9fW Sovr,Ti}g fj laSdn^g aia aoeb dea von Clarka aa aaeiar atalla bai«

gebrachten nl lo^orat Aiiovg d^wQttxug <^üQov(Jti' xu gründe. Nachdem man aicb so die rüstang' der Lokrer vervollständigt hatta» lag as» iadeai aiaa aiaa baaiabaag dar röetaag daa fibiaia aaf dia aalaar Maaaen la granda l^gta» aahai aaah -Aiaa daa lia- nenpanzer sozotbeilaa. 8a, ilaak' Iah aih», warda Aiaa aaai X$vodwQr^^. Ich setze hierbei voraus, einmal dass die stelle in y, obwohl sie nkht uobedcnkiieb ist^^), älter ist aia ß 529» andrer- •aits daea die caaMiatloo der altaa^aiaan^awapItM achlme ttacbta» weaa eie dea tiaaenpaozer, waii ea ia apterer aait von bogen- schützen getragen wurde, auch schon homerischen bügea&chutzeQ beilegte 9^).

Dam iatarpalatar fan ß 528, 29 koaata dar aaiitaad, daee die Lokrer aa aaehdrieklich aar bageaecbitaaa gaaaaat w«rdaa,

nicht anders aia willkommea sein. Hielt er sich für berufen, Aias den Vorzug körperlicher grosse so gründlich abzusprechen, so koanta ar aach weiter gabaa nad Ihn dao ämr pwnMiekm la*

«

95) Vgl. Hes« Sc. Herc. 25: Jongoi ^ ayx^if^^X^*)' Pee>en. I, 73, 4 oad besonders^ II. d 274 (sebel. y 713). Sodaaa ist die breite

and ausführlicbkeit in der beselireibttDg der Lokrer aoffslleod.

96] Irh nenne den Äohhi«« üewR^t. Nimlirh, dass die bogen<tcha-> Uaa bei liouier ki-inc siitiUe fuhroii, ist, wie ei sich schon ron sel- ber Tprsteht, auch dtullich gtsagl II. ö U3, ^ 267, o 474. 7h ; (ia><^ sie aber auch ohoe erzpanzer sind, ist, soTiel ich sehe, aus keiaer Stelle ausdtacklieb zo eninebmeo. Vielleicht kaan maa es daraas scbliessen, dsss Teukro», als bog<«usebttlte , voa Hekior dareb einca steinworr nag ^fiov, o9t xltfi^ dnofQytt auj^ha n <r^&6( u , fiaUcttt di ynlott'v ffTTty tnil solobfr vehtmpn?. getroffffi wird, das» t*r aus df^m küinple gelraijt'ti werden '/ AH »q. Daun iiiiiBs man wieder an-

oehuien. dai»a derselbe Teukrus da, wo er d^o bogca niederlegt und

tan Speere greift, ohae erspaasar ia dea kaa^f gebt, e 474. 479«

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Ami du iMkfw in dv Him*

6t

pf€rk9it^ wie aie sieb im na/ikaittfi£, bewährt , Terweigero. Man criaam »cli» wie eelioa im BMer, obwebl alcbt eiaige lie^ toeii loadera aneli Apoll iui4 Artenw 4«« liogeD fftlu«ii, neiireN

freilieh schwierige stellen die kuust tlea üchliUeo im zwei- Uiluifteii Uchie eracheinea liisaeo. Hq JI. 6 24t und | 47tt das mIwb iX9i/x6ig «üd «jumUiW axof^io» offenbar ale eckeltwort ge< bfinehte l^^aiptt»^ das die alfeea wenigsteoa äliKvrwiegead voo herleiteas X tgioia tmd ttiga (Aristarcb =r xo^tp) dyXai Be- ben Awfiqif-Q^-^^ ) und nnQ^fvomnu» Ein l^igenscliuss ferner ist es, darch den die oqxIwv avyxvotg geschieht, tlaoz deutlich ist der wieMicbe nebeMÜiD bei Softhoele« Aiaa .1120 a.fefdiff^ Ipmiv •m iff/^$M(f6v fpqonlv wd ausgesproeben wird die feigheit, die ui <ier bog-enführun^ ^'^R^ Kurip. Herr. Kur. 159 (sagt Lykos rau llerait.ies) ovnoi u<ml6^ icj^i j>^«$ kut^^ ^c^i O^d' Ad;^-

jF9C MdutMP ^ ^Hf^fifu^h*»

äitm BWi geradbemoa spoi bageosabütsflo aiacliea, daa kaaate»

ang^eisichts der thntsache, dass er nirgends als solcher , vielmehr mit aagriflttwafieo wie aodre heldeo iiu Uomer uuttritt, der iibel- walleade iateiyeUtor aiebt wage^i die hexiebiiog aber diurcb A*^ »«Mffft aadatitea lUwfte er na a^ «ber ala daai beiden laviel ich aebe, oirgeoda aaadrielctich ein ebcmar panzer gegeben wird.

Vers 528 und 5*iÜ sag^' ich, sind eine dem Aias feindselige interpolatioa; eine lotcrpulatioo, weil gegea alles sonstige horoe- , riedbe wiaaeo; eiva feiadaeligei ufeii wndef Icörpaii&ieiiibeil' diese» ^adaa aaab dar liapanpaaier dM bj^ldan «vn-fttluBa aagedicbtat

V. 530. Schal« A. xai "EXXtjfag ov6inon (X^qxiyj uXk' ^Af^-

SüJm §Uaw mUv GiCCtiXkig, $C o2wjra4^( "ßXXipia^ Uyn*

*Mvgfu66vfg xcAtuvn mä'ßXhivsg Mtä^jiX^'*^ Die baaierkaag

über die enge bedeutuiig von "EXXtfvtg und ^EXXm^ hei Homer wird in den acbolieo wiederholt, zu 648, i 395. 447, Od. 6 726, X 496, 80. Vgl. ancb so Od. a 944» IL » 478. Hierauf grün- dete aicb die aleaandriniaebe ▼erwerfnng des verses. Schal.

\. zu II. ß 529. 530. a^tiOhiiui ufA(p6ik^oi> ^ und zu i 395: ^ d^nkTi, OH liiv 0(najJuy oviwg Xiya fiövrjv^ it;v 6t vXr,v tjtruQoy Mt9 üvwg aoAaa^drqr. pod^u oay tfacCra »iy^^iff d' IxlKo^ie

97) So wird ß 27ü «lurh J Ihm si^'S h n t »

9oj Vgl. iodc** liuslalbs miUhciluag uuleu p. 7ü.

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62

Ama der I^krer in der llias«

JluvÜJjflvaq xai ^^^aiovg.t Uoter deu verwerfendeu ist wiedemn AriitMch: «tliol. AD iH * 195: ^A^uqx^^ nuq' *Oful^ 0itm$

ptümpf ^ßOiidii 4mk miI 'SXk^fag t9^g

mv^xoXovt^r OmnnfStSrjf ««rl ^ttt7 ini^ef v»$f0r »^rx^^!^ ^ Die kleinen Bchoiieii sugco za unserm verse noch : tptvSog Mal j6 »iyx^n ixittaaro /JupiXkipfag,* Hieher gehört endlich das scholio» va der bekmaten etelle det ThneyMee 3 MuiMm Tot^ |i^/ti)rim»^ ^¥6fAairtv (se. *£!Ui;t'a^ "Ofirioog) dM «Im

lautet: io ;^u(/j ""Ey^iiri <f' ixixuaio llaviljjivw; (LA av "KUj^Fagj

Üieeelbe Verehrung für Aiae» die der ken der Ilim beieiigt, bat, et Hegt %m tage, eiiek dieeen ▼ers dikcirt. I>mn, wst Ba>

nächst heiu vcrliahuLsä z.u 529 anlangt, so wird er mit diesem dcstu unverträglicher ersclieineo, je überzeugter niao von dessen Aws gerichteter teadens ist. 8e eind inter|HiUti«NMii tmi eerfcAMsiMr hmd^'). flielllr spriehC avek der MStaadi dm weder mit oUyoq noch mit P^i'O^u^^^ das lyx^fl ^* ixittourto rwirt harmonireo will. Mit dieiiein nicht, weil ein derinassen gerühm* ter lanaeokimpfer vom liaoeopanzer niekt so überwiegendea ge- braaek «acken koaate, data era daker eatlekotee epiMietoo ge- recktlerttgt wire. Mit jeneai alebt, weil io ffiehtige laaaeof&k- rOBg grössere körperkraft zu erfordern scheint, als man einem oUyog beizulegen geneigt ist: man beachte auch in dieser besiekaag die atorke ealgegeaaetioag « 801 /UMr^g Iqr fJ^agJ dXXa jukoxn^f'f ferner wie der'laaae gnde der kCfperftek

grösstcn männer immer iiie ^stärkste Wirkung beigelegt wird: so der des ]ffW^fog AUtg q 24^. 260 sim. oder des Menelaos y 344 iq«; so ist Agaaieaiaoa eia jc^aw^p^g ^M?*^ f 17tf siai.

Vera 580, sagt' ick, aeoge voa verehr nag d4e dicbteva für den liOkrer wie oncXklige andere stellen der llias. Genauer ge- sprociien, er thut es iu noch höherem maasse, und eben dies ist der grund, weshalb ich ihn, wenn anders er eine iaterpolatiaa ist, für eiae imilemuöte, weil dm Addsa Uber gebikr mMmotlemdt

99) Ick forebte nicbl kesondsrs, dsas man dieser vemothaag das

fti^i uasrer rerse entgegvnhaiten wird. War 530 liier, so koante

dif» spSlprp intorpolalion ihre /Hth.?! Hcm f/? jcnf» tofsps leicht bvd— tiklisrh a ( ( onioiliren. SlanH ila;^i'^('n öJl^ iuiliin^ürh ohne fyx'^'l t^' ixfxnojfi da, so lautete Tiulieicht nicht unpassend ökiyo^ Tat t-r^y oder okiyog fia qv^y (diftag) Tielleiclit auch fand das fity aeiu öi iu ei- aem aackfolgeaaea (verlaraaa) vane ihnlicker tiaaesart.

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Aim der JLakrar Im dar 'JliBs«

ittw^lslM halte. - So iMck kk nftniieb Aias «ii kiaipler stelle: im «Iw üiM bier in . besag auf eeioe tilebtigkeit im laasen*

kanpfe ertbeilt wird, ist ubertriebeu Wäre diese (auch nur

10 dem fiiiiae, deo Clarke dea werten giebt ittoce» ka$ia§ miilmtämB p§riä0 imimr ommn gjiaiiawi, uiohl aber pkm 9t omaiae MMN^at M^perairaM fmn» ) eiae so hervoriageade eeke am Lekrer, 8i> würde der dichter ilini hieraus wohl ein epitheton ur* ■aas entiehnt habeo. fc^s ist dies so wenig der fall, dass ihm das piidikat i^^ldMuto^ l|X<«ff*ai^ (das freiüeb ttbetkaupt aiebt im eiaigBlar vorkdmmt), iii{f|Mffi)£» aa?iel iekseke» «irgeada artkeilt wird. Nor einmal lieiest er doo^ixXviog ^^^); iadess gerade aa der stelle, wo er ausdrücklich duvi^i käiiipft $ 443. 6. Ohne frage kämpft er aueb soost aeeb vieifacb mit der laase; besoa* dan hafrargakabea werde» aeiae tbatea mit dieser waffe aifgvada. Seiaa kaupttüektigkait liegt einaMi ia seiaen fiissea; iboea daakt er CS, wenu er grosseres äogar aU dio trsLea lieldeu leistet 2f 520 &q. Also, wie schoa die kleinen Scholien sagen: ^c£ds$ ans i^i? d' IslRiMlsa Jamm^tniQ'' ^^'').

100/ Ich glsobe den baupizweck dieser ganzen unlersucbuog, den osckweis sweier^ eiasnder cntgegensteheader soffittaagen nad gesin- naagen aasrer iliss ia betreff des Lokreri, nicht tebltgsader tror sagen iagea xu kdoosa, sIs wenn ich dem

V* 530: ifX^ d* hhtqm» IfoyäUym nai 'Jj^moii

dss

Mi» 'd^yUmf

sns ^ 483 gegeaaberttelle. Oder wird msa mir Toa confer?sti?er seHa die sossramenttellang etwa toh

l^odcr der ' Aya^ii^voroq agtarna) und

OUfußaqii, xvpot öfAfuci ix^y , xq9e(fi^y d «id^eae/

«

d^^ioß 6 g ßafftXfvi! [cc 225 sq.) f ni2eg<*nhaltrn wollen? leb roeinersfils bekenne, dass ich dem dich- ter wubi diese eilravaganzen in Achills munde, nicht aber jene des idotnencns verzeihe. In der ganzen frage der sonderung und Zer- legung der homerisebeu gedickte ksite leb nberkaupt dafür, dsss wir dem dickter der tcbansten und tionigalen partieen einen grösseren beweis onserer liebe und rerehrung geben, wenn wir ihm nüekterae aad aamolivirle erfindungen absprechen, als wenn wir wollen tif phcidis coeant immilia , ut §erp€nie$ ambug geminentur^ ligrihus ngni, tot) J6q9 beltsaatKcb a=: ivxoi, iyx*ht ▼gl* beteaders q 525 iq* tos) lieber die steigemng dea lobes, die tn der Terbindneg flcrr-

dUfswr aal 'Ax*^^ ^«8^» *^^^0 ^^^^^ P*

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AiM der Lftkrar in der Ilm»»

PragM wir mun^ warum die a/lm den yers verworfen haben, io botet die utworl wiederhol!: 'jfijüüyvtg beieiehMt l»ei B»mm die Tbenaler oder die beweiMM» einer etadl Tlieesnlieae Bg erlielU, das^ das wurl liier den kritikern eine von diesem suu- utigeu homerittclieu 8|»rachgebrauche ak»w«kliende bedeutung xn haben lehien. Welehel SchoL A. meerai veree engjk: miI *EiÜi9i¥mg MinvH d^xir» iAX* l^yi(€»g f Jatmovf (Bnatoth netsl hiuz.u : ''yi^uiovc) d. h. "E'/lrjvtg sei hier io dem sinne gebraucht, den bei Uomer sonst die oamen ^^qyüoi und Javml haben i. ee beieiehae mik firiechen. War diee oan bei den Alevandtineni die auffasMingf dee wertes ao nurer stellei no eotnteht eine sweita frag«: waraM faneten sie da» weit hier ne anf and wamn nali-

mcn sie t's nicht vielaulir in drr (aiistosslusen und) £>'ewuhn)ichen engeren bedeutungl Ich üode den t^rund aar in der Verbindung dee werten mit dem : nul '^aievg« Der name '*Axa$o$ näniliah, sahen sie, heaeiehnet hei Homer aieht eiaea v^oa dea'£SUipK ▼•r> scliiedencn, ihnen entgegengesetzten theil der (ilricchen, etwa die Pelupunuesier sonst wäre nichts |>a8sender gewesen um die geeammtbeit der Griechen anstndriiekea ala'ßUiiMXf ual W/cuovg *^^) > nondera die Grieebea ^lAerAiNfPl und laf^effamml (ia welchem sinne sie auch Haraxa^oC heissen). Daraus folgte ihnen nnn, dass "EXkiing hier nicht bios die mannen Achills bedeute ^ wäre dies eine Verbindung des tbetls mit dem gansen, ~ aoa* dem mit *J^atof gebtancht (and ITarlU^p^ eine aaeh

aaalogie voa napaxatof mit nnhomeriseher bedentnhg gebildete form ) wäre. Diese ausgleichun^ der bedeutuni^; nun hielten nie für den fehler des verses und darum verwarten sie ihn. Sa liegt Aristarchs argnmentatioa klar lo tage ^^^) ; unsre billigung derselben hängt daroa 'ab, 1) ob wir eine vethtadan^ wielBUf*

tfig xul 'j^)((tKjf in dem sinne des iheili wtd des tjufizcti für nnzu- lässig erachten , was die alten gethan zu haben scheioeo, da sie au dieser erkläniag nicht griffen» wie auch 2) davon » ob ww die enge hedeutung von *EJJL^vtg hei Homer für dermasaen belo^ stigt hnlten, dass eine nebeneinandersetzung der beiden namen als zweier tynonyma uostatthait erscheint.

103) Vgl. die p. 61 cilirten stellen der Scholien.

104) Vgl. Hejoe.

105) Wir inris<<pn Harum Heyne's bemerkirfi|f ru (Ion «cholieo un- srer slelle : Vfr/>a tarnen Ansiarrhi auf male acce^a tt$t V%dtl^W% Mi torum Mcnicntia prave eaeponU» zurückweisen.

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Atei dflr Ukm der' IHm:

Jhä dtr letpredMnf^ letttenr fniff« den weg m

ebnen: alferdingü eiächeiiten "Lk).i]isg und ^ Aj^uioC hei Homer »yn- oojm gebraucht, und zwar merkwürdiger weiie in eiaem vers, der den alten, aie Jem v«rdimongMrtiMll sptnehcoy oiclit mir nicht entging, flundeni den ein eognr nie b«leg fftp din enge Mentmig von 'E^lrjvtg citir^n. Es ist ß 684 :

kaum bedarf es ehies wertes, um zu crfcliren» wie es kam, dnaa er jene nnaiehf der niten nnbeirrt üeen. Hier nSmUeli \Bt*j^^[mot m\ßkt in eeitien lonsligen weiten ainne gebmneht; ea beieiclinet

Lloä die mannen Achills. Ebenso en^- ist die bcdcntunt^ von * Axculi / 75 '^^). An 'Ekhii«; xut ^AxftioC in diesem ajrnooymen sinne und gleichbedentend mit MvQfuS^vt^ konnten die Alexen* driner liei ß 580 nntürKeb nielit denken; denn wie konnten sie anneiiflien, der vers besage, Aias der Lokrer zeichnete sich unter den Mynnidonen aus/

Vielleicht ntao» sag' ick, (fmgn 2) ist die bedentung von'Ek^ hing nn nnirer stelle eine weitere und nwnr eine so weltn, dnsa sie 4en »eiferen sinne Ton '^et»of eongririrtt Die lltna leistet der vermtitliunfif koincn vorsrlnif», da sie die*E!W.fjvfC nur noch an der genannten stelle Ö84 kennt; wo sie aber den namen des landes nennt, dn waltet über den umfang der bedentung kein iweifel| if/ *eSUflc^a Tc 0&(n¥ Te » 395 ; 0&lr}v ^EXkädu «dUi^^MUX«

S* {^tz6(tti¥) h 478; (—0?) 'jE/Urid* ohia {valfav, turfnqim) MwqpMn90w nr 595 $ *£:Uada KaXUyvvu^xa » 447. Nickt grö* sner ist der nwetfel bei Od. X 496 ^i^ ^Ekkdlfa u O^fn^ n (dem rm Torhersrehenden satie noXi<Hv (itm MvQfnd6v«fff§v entspricht). Srliwieriger ist der nauie des landes an den andern stellen der Odjssee (den namen des ? olkes kennt dies, soriel ick weiss, über- kvnpt nidit): o 844, d 726. 816, o 80. Isinier hcisst es kier$ *£Uddbi jrol ft^or "'y^gyog. Wie ist 'ßiliig in dieser (der llias

S gl. Hojne W , '.]'<>. Die i rlJnrnng ricr schol. ABLV zn dem fer^i: ' .ä)(aUd(t xukkkyvftnyfrt , Tf,v nuc u y ÜÄkijyu) y yr^y 'A)(tttida ff« MakXtyvyauca ial ebenso falsch wie die des ichol. \ zu A^yos in demselben Tcrs: 'AQyos, r^y tcca liatf, Far 'Axatida xakXtyvyatxa keust es ß 683, » 447 "EkXdifa xalltyvytxixa (vgl. t 395. , und dn^s 'Jq. 7«f mnoßotoy der Pelopennos- sei, sagt seboa Antlarck an C i^t fgi* sm * 246. fJeker t 329 s. p. 67.

riiM^ 8«pfl«.M. if. ■«« I, 5

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M

AiM dn UkNT im der Uim.

innideii) verbindiiBg ventelMDt Die anlwort käegt wiedeni« Too den «nDe »b» den wir des iweiCen Aeil der ?erbiiid«ig geben io7).

a) Wäre Arg-os liier «las pelnssfische , so wäre es erlaubt, *JSiAäg daucbco wie AUDst bei Homer zu versteken : die verbin* dong beieiehnete naeb II. ß 68 t. 8& Tbeetaltee. Al- lein ee iet elTenbar, daw sSnuntliche OdjiaeeilelleB die dev- tijup: zurückweisen: die eiätcu drei, weil Peoelope unmög'Hch von dem xAiog dgv ihres gatten in Thessalien reden will, die vierte» weil Menelaes de« Telemacb ebeaao wenig dai vorbabea einer reine in dies land inaiBnirett kann«

b) Yennelien war eine «weite erUlmng des andniclca. Nto- lich 11. 0 ^7Z betet Nestor:

f ßo^ 4 *otä nSwa u^ia noiiiir^

Die Scholien (BL) erklären *!//i^;^o$ hier: thiv lijv ' E/UAtdu. Ist dies richtig , su lä&st sieb« diese weiteste bedentnng auch in dea Odysaeeansdrnek snbatitniren. Dann könnte *JSUada nie* fi4co9 ^jiQy^g 9,gaai Griechenland" bedeuten i und swar ao, dasa beide nanien nia sjnonymn nebeneinander stehen. Hieraus erhielte *£7.- Xug und "E^lrjvtg die gewünschte ulljEj'emeiiiste bedentung. Wenn nicht alles trügt, so hüben diejenigen Alexandriner» die des Odjaoeeansdruck verwarfeni 'A^/a$ in diesem weitesten eiane ga* noninien , dnrans für *Ekku^ ebendenselben gefolgert nnd die tct- bindung eben darum als unliomcrisch verworfen (schul. A zu II. k 395 j. Aber warum sollten wir nicht eonservativer seia dür- fen als eiet Wamm sollten wir nieht sagen dürfen: wenn *

nnd^JSSUffs; bei dieser Brklimng YQn^J^yag einebedentnig erhült, die sich nicht etwn ein% sondern enge fünfmal bei Horner findet, so erscheint der sprachgebraucii von hinlänglicher autori« tätf um ihn dem dichter nickt absprechen zu dürfen y und die vier Verne der Odysaee und nnssr ß 530 der iiku tmd w^Ukm adll? Allein kiergegen ist, nbgeneben dnven dass es fiberkevpt als eiuc i»eLr relative echtheit eines verbea der llias anmeweUeo werden muss> wenn er lür seine spräche stutzen aus der Odyasee zn eatuebmen genötbigt ist, da der aonstige ipracbgdbraaeb der

t07) 'AQyog io dem siune von 11* <f 5'^ aim. kommt, mein* iek« hier erst gar nicht in betracbt.

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AiM der I^okrer in der Jlias. 417

IliM ilm sogar zuwiderläuft m bedenken , wie die vorausse- tinug , vuu der aus wir die weiteite bedcutuog fiir 'iSUd( er- «ckloMeBy nänüieli, das« "Aq^o^ = »ganz Griechenland" sei, kei* Mtwags fest ist. iL S72 mimgß nicht, "".^^^ >n dteaeM ainue n Die Mymidmii wenigstana brauabaii nicht mitge- meint zu sein, ila sie erst in n von ihrem kriegähemi zuai käm- pfe eothoten werden. Was die UDgewöbnlicbe Interpretation des woHm acitena 4er achoKaattn befördiertey wenn .nicht t ertalasatej war affenhar 4a8 bei ^yi^yog seltene epitbeton tiMMP^ow, wih* rend ^ ylqyog im sinne des Peloponnes sonst durch Irnroßoiov be- zeichnet wird *^^). Die vertbeidi^er der weitea bedeutung werden aich vielleicht aber auch anf swei andere atellen bemfen» JL * 246 mi t 320« Jene lautet:

^t^ok hl Ti^^, inäg^'j^ Qy*og imnoßo loto*

Wm andere:

nQiy ft€v ydg fioi ^vfjbog iwi in^&titctv itja)jitij olov ifti ^(Gicd^a^ un^^Qyfog lirnoß6io$0

Anffallend! *ji^o^ Uai6ßotw, daa wir aoeben die hene- riflche beaeichnong för den Peloponnes nannten, wird hier von Achill

g-ehraiicht , als wäre es auch seine heimatlij dort von Odysseus, «ia wäre es die der Grieciteo ülierbaupt. Die ueuere Interpretation h«t aaf gmnd vorzugsweise dieser stellen "jiifyog auch = »igaus Griechenland" gesetzt '^'). Die alten scheinen in $ (s* das sehe- liuo nur an den Peloponnes gedacht zu haben; wie sie die stelle in 7 rerstandettj iüt leider nicht gesagt j auf Thessalien^ wie Enatnth thnt, werden sie sie schwerlich besogen haben. Was nnn snnichst die letztere stelle anlangt, ao macht aie schwierig* keiten, man mag sie erklSren, wie man will. 1) An sich ge- nommen wurde ' Aqyo^ luuöfiojov allerding-s auch blos Achills liei- aMib bezeichnen können, da diese nicht nur den n&meu ^ Aqyot; fährt, sondern auch rosse hat; aber man wird gegen die erklA* rang misstrauisch, erinnert man sich, dass andre atellen (/ Vgl. die note p. 65) grude unter diesem namen den Fe-

106) a. Hejne s. st.

109) VgL KOppaa an tU6, Hejne zn den stellen nnd lom. IV> f. 44^

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Ama iier Lokrer io iler Itias.

loponnes dem Mvrinidonenlandc entg'e^nstellen. 2) Andrerseits kann der uu^idruck eben diese bedeutung (nr Peloponnes) selbst- vmtändlich hier nickt habeo. Aber enek «laie Achill hei dee woften an Grieeheeleoil iberheapt dcnkee loll» iet nicht ohne he- 'denkee'? tt würde dann „Grtechetthmd<< lefne helMth «eSBra, wahrend er sonst, soviel Ith sehe, immer nur seioes engeren va* terlands g-edenkt, a 155. 169, * 863. S95, nlZ; wie er et deno •ndi gleich wieder SSO tkat. Die interpretetie« endeni •teile (t 246) hSugt ten den QMfaefr*^ ^ vorhergehenden vcrse geben. Meint Odyssrns niclit l*ios sirli uud die kämpfenden Achäer, aoodern auch die Myrmidonen mit ihrem flihrerf dbwehl dessen drehnng nech hause tnriicksnkehren erst 856 sq. erfolgt, schliesst ihn Odjssens dodh an unerer stelle in don befürchteten Untergang nicht mit ein : nicht noi seiner selbst wil- len soll Achill zu den watien greifen , sondern um der übrigen willen; so nahe dosi redner jene motifimng seiner bitte lieget > so dnrchavs fern hilt er sie« vgl. 277 sq. 301 sq. Hiemw folgt fär ^f/lh die engere bedeutnng ond als« ancb fiir*>^^/o( Imioßoiov derselbe umfang wie o 372 ^'^j.

c) Bs liegt nach dem eben gesagten nichts nüher als an v«r»

suchen , ob der Odysseeausdruck steh mit hülfe dieser engem be- deutung von ^'Aqyog erklären lätiät. Also in ^EXkuda xui fiicov ^Aqyoq sei ^'Aqyoq gleich dem Pelaponnes. Nehmen wir sodnBB *£!Uac im sinne der llias, (• 895 sim.; cf. p. 65) also = Mymii- doneniand. Die Terbindung lautete also : „Thessalien und Pelo- ponnes/* (icnügt die erkiärung( ich gluube » vollständig. Die beiden landernameo ergänzen sich, so ungekünstelt als luüglichj an der bedeutung i,ganz Griechenland** die in den vier Odya* seestellen überall gleiehmftssig passt. Dieselbe interpretatlon ge< beo auch schon die Scholien zu 6 726.

Diese erklärung des Odysseeausdrucks also ist die richtigre, Sie kann niemandem willkommener sein als den conservativen; denn sie leistet den dienst» wenn nicht alle vier, so doch

m

110) Ich kann mich der huiweisung auf die lusiere ihnliofahcil der beiden stellen nicht enthalten:

f^Mt» iW T(pM|r» lade 'Joytoc hm9ß4m9 dloy ifä ^iöHt^M dir* "A^Y^ fnatf/ftTtsfo

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mv i^MKefeniDg, gegen du ▼«rdamungsurtliMl von wboi. A

■B IL i 395, zu befestigen. Aber, wäiireiiii i»ie dies that, kommt m dMbir«|i9 dm 'ikUa^ in übereiniiinflMiag mit dwa ionstip

lU) Di« vier itellen heitien: 1) 9 342 toi /4f fidlum na^ümt» nMo^ iUamor*

«Mf^oc» MV «iUer t^ifi »90' *SXld^«t Mal /ii^tß^A^f^g* t) # Ttt IDUfl» f£U»' 411^ fw« lOlAd^fH iäiM»

narroifjg agfT^m xtTtnfffjtyoy iv iftvantfriy

ifj^kov, jov xXios tv{)v xaxf E'Kkada /.(tl fxioo y 'A Qfo^'

3) if 814—816 =r 724—726. In alien 3 steilen «(irichl l'eaelo^e.

4j $5 TelemacK zu Meneiaos:

ijdii vvy tlnont/unt qiktiy is Ttaigida yalay * 9(f9 yaQ fioh ^v/uog lildtiat ohtad* Utia^M.

JUenelaos zu Teleuiach: T\ll(ftaj(\ oir» ir^ lyotyi noXJSp XQ^^^ Mtid* '

UfMfOP P90t9f ^

90 §t^ iHUtf i(faq^d^gm af 'Ella da xai flki99¥''A^f^$t .

äüuu'd* mf^Q^aniav ^iiCofÄm,

^ Telemach zu Menolaos:

ßovXo/Ltrti TjJrj yila^ah tff tj/jntQ.

Pelrachtet man die^e steilen, so wird uiau finden, dass der rers, der deo in rede itebenden auidruck emhill, nicht in atlen vieren gieich«* ■itjiig entbelwiieb ist. Grammalifcli richtig und logisch dureh^at pa»*

mdt wann nicht nothwendig (man beachte fol^y xc^crJü/y) , ist 344 in d«r crten itdle. Entbehrlicher ist der Yen in stelle 2 und 3. In 4

dagegen «pHp ich nicht, wie er überhaupt fehlen kann. (Bekker ed.

1843 verwiilt ihn in 1, 2, 3). Nach schoi. A zu 11. i 395: ^ dinktj, ui* T^y ^iaccüiay ovrws ktyki uoyrjy, ryjy di oXiiP ^lUtQoyf oix oldty ovmf

wmhnfAniy. aSi' latiaw „hx^^H ^A-*' *ßllddu ««I ftiaop

'ji^yoc**^ IQ artheilen, hitte der alexandriniache kritiker (AriKtarcb? Lehn p. 233) seine athetese auf alle vier stellen ausgedehnt. Eine aot- dröcklirhr und begnindelo athetese findet sich indess in den Odystiee- scholien nur /.ur zweiten stelle: ntimioq u aii^o^. -/(d yuQ ngonnty ^ HQtP fiky noct* {ff&koy." xai ovx oidiv u "O/ntjiJüg rrjy xud-' r^uas 'Ek-' lidtt, «Ai« f^p ^tffa^LtnfP ojSia» kiyt» y«j "SlX^yue rovg hctsct mm mmt ifusirtti^ di »ni *HXldda, fiöyny yao «jy pni *Apk'^

Iii 'EXlada xaUt "OfUlQot, Zu cT 816 ist nichts überliefert Ztt 'aS44 '^ßilada tfiy f^tf^fJakiav (ff/di. 'HlXas yiiQ nvUg RtCGtiliftg „Kfivyov xrk,** n. 478). tial jpner Alexandriner nun wirklich alle vier versc vcr- worfenT Wie koaote er es zumal in o, ohne hier eine grössere athe- tese za autuiren, (was Bel^fc^r ed. 1858 wirklich that)? Und eikUi^ «r den Midimek da, wo er ihn flehen lien, wie wir in c) oder endera? Das wAmVum an a^lit mir auch durch aein &i6nmf nul %6 auf. Dasa der Ter« ao den rirbreiteten gehörte, beweiaeü dio varaehiedeMli les* «rinn, die na Ton ihm gab (a* 4* ichoL)*

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TO

AiM d«r Lttkrer in dei^ IHm.

ffw ipnehgvbmneke der lliaa niimti der verMtliMig» «i* kitiM *fiUi7yf( in nosrer etelle anek eineii viel weiten mnn keben» ait

nichten entgegen; sie berechtigt uns nicht nur nicht, 'EkXfjr^ in fi 530 !=r *AxMo( zu setzen sie weist Tielmehr auch ihrer* ieita dnranf kin» dasi et nur in der engsten bedeutung genoa- nen werden kdnne.

Polff^en wir dieser maknnng, indem wir'EUiyMx; irei)*>^;ifa»ov^ unter der redciigur des theiU und des gamen [oder der species und des genug) zu ?ersteken verancken (frage 1). Der Lokrer seick- nete sick im Innsenwnrf nne „unter den Hellenen (i. e. den man- nen Acbille) und den AckXem/^

Wir begegnen der zurückführung von homerischen namen- Verbindungen auf dies echema bei den alten häufig ; und zwar so- wokl Ton Verbindungen firtlicker namen wie 11. ß 615 fioim^cc- (ndr u Mal 'WaSa (sckol. und Bnst.), fliid. 625 dovX^to *iE^*- ra«r &^ Ugdtuv (schol. z. m. und zu 743; Eust.), Od, 362 Kvnqov llatpov (schol. z. st. und zu 11. d 47 ; Eust.) , II.

47 (sekol.; Bnst) ja sogar das eken vielfack kesproekeue ^EXkdia sa^ ^w^'A^oq wird so erklart Bust 305 , 30 («lao Aq/og = gr^^oz Grieciieoland , ^EX}.ug = Thessalieuj; als uucli von Völkernamen, IL tft 74«^ 2iS6>eg OaCnxeg di (sckol. und Bust. !• st. und Bust. au Od. d 84^ > 2*dov(wg *ai ^ß^ftßaifg Mta Jhßi^^ Od. 6 85 (sekol. B.). Hieker« gekört auck die ver- bind ung TQwdg u «ol *ExTo^tt II. ¥ 1 (sckol. z. St und zu ß 641 i EuBt. z. St. und zu Od. 6 84, 11. ß 643), Olvrjog luyfäX^- to^ t4li( Jk^da/Qog II. ß 641 (schol. z. st. und an v 1; Bust). Wenn nun die "fOUUfyf^ und I^om^ bei Homer, . demtli- eker noek als manches der ebengenannten nameapaare, siek wte tbeil und ganzes verhalten, so ist nichts natürlicher als 11. ß 530 diese anffassung zu statuiren. Wirklich that dies auch Eustatk, und swar» wie er wenigstens berichtet» nickt okue alexandrim* ecke nutorität><>), p. 277, 5: i6 JFmmnPog ^ mrä ^

to Uawi/Jap^ag xal ^Axatovg ävii jov QtffaaXat^g xai* Aftytfovg^ |»a AmdHu^ff totg SXotg ^Af^yUoig wvg in^ ""Ax^^^^^ ^^o^»i^ pmtg U$mg 'Skhpmg natu T§r» tfox^p»

112) Disi unter dipipn Alexaodrincru ausser Zenodol suck Ali* lUrck nickt c;ewesen ist, lehrt schol. 395.

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Aias der Liokr«r io der lüu.

71

Es ist für uns gldchgiiltig, dass einige der ongefülirten bei- i^tkt fiUsdiych m dett alten unter da» tchem Moog Mit ü l&ty gezogen werden» ne WelMlir mter das der apponHo fmIMm fallen, wie II. & 47, Od. & 862; ebenso, dass manches der aogefahrteo oameopaare für die b omerische zeit oder wenig- stans kenntniaa vielleielit gar nickt unter dies verkältniss fiel, Mdsn der eine na«e erst in spHterer leit eine «siehe eusdelK snng erUelti dass er nnm nadem dns Mar bildete, wie PMninea ZQ Sidoo *'^): die ätatuimog des scbema ist, nicht minder als für die spätere Jitteititnr, für Homer als richtig zuzugeben. AUein, wie es scben anffiiUt» dass Knstatli In seinen reieUiclien snmmenstellungcn der entselnen bomerisehen Beispiele (p. iOlZf 15. p. 1600 fin., besonders p. 305, 24] unsres fulles nicht mehr gedenkt: so erregt es zuerst anstoss, dass Homer sich dieser (edsr einer ibnliehen) Terbindnng bei bezeickonng des Hellenen* beeren ni^t üfler bedient hat. Bs bedarf kaum der erwihnnng, dsss dnn eepniative ferfaXitnisB des theils ond des gnnten jenem 'üneriialb dieses einen yorzuar , eine g-cwisse prävalenz vor *len ihrigen tbeiien beüegea wiH. Gleich mui als kennte der dichter keine Wllkersehaft» der er innerhalb der Grieohengesaninitheit die* sen vnr«vg Tindisiren wellte, sehen wir ihn an nneihligen stel*

l«a die iresamintlieit nur mit Oiueiii (der ilrei) namcn bezeichnen: wird hieran festgehalten , so häuüg auch iDoerhalb des Tro- jsnerheeres einselne theile seiner snsaainiensetiinig geschieden Warden. Nor nach den einseinen mMnnem nnd naeh den rossen, die im Argi?erheer sich auszeichneten, wird /? 761 sq. gefragt, nicht aber nach einem der zahlreich genannten Völker. Die 'EX- hpftg npeetell werden ß 680 sq. nicht anspruchsvoller und mit grö- tssrer veriberillcbnng eingeführt eis ihre verbilndetea* ^Aber sie ■nd es doch, (kann nun sagen) die auf der höhe der gefahr Ton Mestor zur rettunsr herbeigerufen weMen X 796; sie, die Fatrnklos vooAeiull sich erbittet ;r 38, deren kampfbegier gerühmt wird ibid. tOO s. w.t** Bs ist weikwürdig, wie der massenkanpf der M^raHdonen nieht Mos doreh die eigenthisillehkeit der homeii« ::chen Schilderung vor dem kämpfe ikrer hsroen ^ sondern auch vor den kampfesleistungen sei es einzelner sei es des gros des iiysifhsifw überkmuft anrilektrttt. 0ns hanptfetdienst der er-

113) Vgl. «nm. 78 auf p. 44.

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n

Aiü 4m Lolutr it 49 IUm.

folge gehfirt Palvakloi, tbeilwme muk #lni6 Mb «tttoi 278

sq.: cf.41); durch ihn aber ermannt sich das ^anze Arg-iTttiieer mit all aeioen fUhrero (yoq «b); er Ix iiehU nicht nur seine «diMr» ioadieni dit gaoie beer 372. ^ Die HynMomm Umiw siir torgeerdaetes 506.546. „Aber ihr andieii am kämpfe (k^aat» maa

weiter äug^eo) steigt in (U;r ful^e; denn 5(>4 heiiist eh ausdrücklich

M¥^§^^44v9g Mal *j^x^*^^^' lUektig; bitr kaken mr die 6> gur des fUQO^ «al Blov idebt aar ¥«b daa Giiaebea gabmackt» ■aadani die TerbinduDg iat aaek der eaebe aacb dieselbe wie ß

530, und ohne trage steht sie da, Uu fiiyaXvvri wvg MvQfAtdovag (worte des scbel.). indessen Patroklas ist es wi^eram nart deatea laialiiag auck ia dar falga kenrartritt; aadef« Ji jnaidaaaa Warden aas aiekt als angreifead aad aiegaad, saadera als aaga- gfriffen und erlegt vorgeführt 570. 594; die erzalilunjr des kam- pfes wendet sich gleich wieder andern Ghecken zu 003 sq.; die M yraddaaea trelaa var dam gaiammtaa kaaia wieder sarück 592. 698. 729. 731. Tfi4. 770| am kampfa am die laicka ihtaa filk- res (q) seheinen sie sieh kaum zu hetheiligen; seine genos»tu Automedon und Alkimedon 426 sq. richten oicht viel aus; den ansscklag gibt nur Achill selbst <r 215 sq.; erst bei dar tadtaa* klage siad die Mjrmidaaea wieder tkilig 854 ; sie tkiiB anch wai» ter aar antergeardnataa r 278, (p tp, «s. Wie weit nnter iiieseu uuiätaude» die hervarliel>utiir der M^miidonen ir 564 ge- rechtfertigt ist, lasse ich dahingestellt; was der diebter d»mit wallte» war anek dea altea nickt klar (s. d. sckoL); aar ganög« aber eiiü&rt nick aas diaiar ikrar im allgemaiaaa aiekt karroitm- genden rolle, warum die bomerische dicbtung die Verbindung " hjpig xai ^Axfuol nicht zur stehenden phrase ge^teoipelt hat« j^ber die 'EUsjyc^ sind treffliche lanaeakämpfer; so Ackül seUmt (s 217). Patraklas, Paisaadraa (ar 194. 5); ikia aasdrttokliclia aeanung aa marar stelle ist alsa darek diese kaatakaag gerecht- fertigt.'* Ich möchte eher sagen „cntschuldisrt" als „iferechtter- tigti*^ denn ick vermisse die beiege auch dafür, dass Homer duick kerrarkakaagaa dar art aiaa aekaa oknedies^kaekate aasaeiaknaag aack steigere; vt begnügt siek daa ükertraffsaaa tkail ia aeiaar allheit zusamuieuzufabtien, ^^ie t, 12-4 xiauCio 6t jtdvTug* /^^u tot»^ iyX^^P (Tydeusj, oi 535, x b08 uud an vielen andern stelleUi aus daaea iek aaek ^ 289;

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Ahis der Lokrer iu ü«r llias. 7$

bcioideni Verrofliebe.

Diese warte nämlich «enthalten ein lob des Tehmonierg Aias [aas Hektors munde). VVir baben nuu oben absclinitt Iii beiläufig geaeben» wie die llia«p aeweit sie deo Lolirer veriieiT- liclit, ibo mit den TelMonier gern gleidweilig «iftreleii mad eigenscliaften und handlung^en der beiden beiden eine zienilich weitgehende Übereinstimmung herrschen lässt. Mau hat ferDer^ nod wolil mit reckt» »iick in des Lokrers Femeiaeneni wort Odjss. S

eioeo enkleng an des des Telamooiers 11. q 634:

2tt^g «f ifiTtrig nävi l^m* i^jtMV d* avTwg nuüLV inuöia ninin

iiiJ^ äyti, uvioi n%q (i. e. ohne Zeus) ipqaQw^iöu /la^iiv

gefenden. So nmi scheint mir an das dem Telamonier 9 1. I.

gespendete lob anf seine ianaentncktigkeit , damit auch der Lo- krer solchen Vorzugs sich erfreue, die Interpolation 530 sich angelehnt sn haben. Und wenn der auctor derselben schon in der MCÜ# Ton der sonstigen mittheilong der llias ahmweichen sich nicht scheute (s. oben p. 62), so diirfen wir ihm sntmnen, dass LT auch in der ausfuhiung sich «lavoii zu entfernen keinen anstand nabio, sobald er seine absiebt dadurch besser erreichte. Gleich also ab könnte er die yemnglimpfnngen des Lokren in 528 nod 529 nur dnrch entgegensteliung der nachdrücklichsten T<*rherrlichung puralysiren, griiF er zu der pomphaften Verbindung Jlavi/J.r^yag (nicht blos "EXkrjvu^) xai "^^xutovg: er überschritt da* durch das maaif, welches die homerische dichtnng in derartigen fcrgleichangeo hilt» wenn er die namenverhindung als gti^ Mai 9X&P nahm (p. 70 sq.], er verging sich gegen den homeri" :»€hca Sprachgebrauch^ Vicrwi er sie so synorivm fasiste (p. 65 sqO' Welcher von beiden verstoü^en ihm in Wahrheit zur last fillt, ist selbstverständlich mit gewissheit nicht so entscheiden.

114} Vgl. Soph. AI. 767 (worte des Aias):

xgdwH wnan^cati' iyti di Mai ^^X^ M%i9mv niaw^ intmamaf Mkhf/'

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74 Aioi der Lokrer io der Uias.

Die nenbildiiiig IIa v iXhf\vi(; nach analogie von /7a v afoxol spriclit für die iuterpretatien Aristarclis und Zenodots ^^^j.

^ , IIS) Wae dagegen Thacjdldea enlanfl, so musf er JEar/AAvmK ioi eiigM Ümi Teratattden haben; denai nur floit dieser Terninibiuig ver- trigl 'Ü^h^ ieHi woH I, 3, vortlbigetelil, data wir seine bekanDlaebaft M dwi veiMe alelit il»«rbaapl betlreilen wollen,

<l i . -,1^1 ' \ ■■

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PLATONISCHE FOBSCflUNGEN.

Von

FEANZ SliSEHlHL

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it

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I.

Die güterlaTel am sddiisse des platonisehen Phikbos.

Die gritertafd mm «nde dt« .PInlebos fk 66 A ff ist aner-

Icanntermussen eine der scbwierig^&tea stellcu in ailcu plataiiischeii tcbrifUu, Hnd so bat sie deon auch eine reihe von erklarungen •rftilireii, welche £Mt eile dercb 4m ■umeedmag 4ei dieloga «eihwenüg liervergerafeo werdeo nmeiteii «ad vea deaea docb M eiherer betreehtaiiif ketee einzige dieeem leMrauMnlieiige vollständig' entsprechen will. Nur die von Asi^) ist ganz will- kiiriicb und Bach aioderiien kategorieo gaMacht, uad aie brauobt Mer hier «ü se wea%er In hetraeht gesegoi aa werden» ab •ie bereita wvm IWnMsnW*^^) genügend widerlegt wetdea iat.

Oah ergeLuisg aller voraufgehenden betraclitunu^en wird p, 6t A ^ 64 A dahin gezogen, dast zu eiocx richtigen mir aefcmg der aittUchen giiler den nenaohea die geMiaMlIieU der erkeaatahee «ad der relaea ISate die bestaadlkeila abgebea. 8e- fbrt aber wird dies p. 64 C, wie schon p. 61 A, mit einer un- erwartetes Wendung nur für das gebäuse (olxtj<Hi) des höchsten gntee erklärt, und ebea ae unerwartet kommt es, weaa nocb farkar dm richfigkeit «der wabriieit (H^&mk) eelber ala elp aetkwandtg biasamtkaender beataadlkeil geferdett wird, p. 64 s^ernde als uIj dieselbe nicht schon lo jener obigen Verbindung ftelber gegeben wäre. Das ineinander von form und iobalt wird eine kier in ein aebeaeiaaader ferwaadelftf aad dai aalüaUeBde dieeer ereekeinnng icb windet nacb den geaetsen der platoniaekea dntntellnngsweise, wenn man erwägt, dass dies eben eine my/Aen- ariige bebnndlung der sache, und dass diese hier, wo wir ea nickt •it der idee nia aoleker, aaadeia ibier enckeuMing lai .nit^

Ij HaloDS leben und ifhriflcn . Leipzig, l81ß. 8. p. 297 f. De PUloni« Phiiebi cuiimüo, Berlin, 1837. d. p. 30 U

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78 Platonische forscbuogeD. 1,

liehen menscheolebeo zu tbun haben , gnnz am orte ist. Denn fler nytho« hei Piaton iit ehen die forai fiir daa werdende and gewordene. Könnten wir daran nocb sweifeln, eo helebrt nna doch Piaton eelher anidrOcklieh, daie wir in den ganien ichinaea des dialog^s nur eine ,,güttiiche eingebuog^^' und seherische ah- niiog« zu erhliclien haben, p. 61 B f., 64 A, ö6 B. Gerade dieie aeine eignen andentungen aind aber biaher noch ?on nia- Banden heaebtel worden, und daher könnt ea, daaa nan Tiel« fach in der gütertafel nur flüchtige audeutungen" oder „einen mit UDTerkcnnItnrer eilfertigkeit hingeworfeaco entwürfe* oder „keine erschöpfende litonng der frage" gefunden bat

Parn and inbalt ?atbaltea sieb nna in jener nifcbnag wie allgemeines und besonderes, idee und ericheinuDg, Ursache und Wirkung , seio und werden , nur dass die in die mischung eioge- gangene idee ebeo seibat nicht nehr die reine idee ist« Mm nnaa aieb aar erinnera, dass beieita AS C ff, die last $k «iae jfiytatg erkürt wurde, und aaeb die blosa nensfMirtg erkeanteiaa kann eben als solche nichts anderes sein, ünd dies verhältniss ist denn auch aufs deutiichste in den werten ausgedrückt, dass nnr durch daa eleaiettt dar wabrheit die niecbneg in waMeift werden Und als gewordenes aein kaan, p. 64 A* Wird aber ebea auch Doch in dieser gxstalt die mischung als blusses gehause des guten bezeichnet, so erklärt sich dies daraus, dass in dep ganaen dialog daa „bMiste gut** der etbik in der weiaa geancbt wirdi dasa dadurch die grundingen zer beafeiainaag der idee den guten selber gefunden werden, wihrend ihre eigentliche con- struction dem „Staate'* vorbehalten bleibt. So bleibt hier die be- trachtnng ^^an der schwelle (foif Trqo&vQotg) des guten" stehen« Daan kennt nun abcTy dnaa die wabrbeit, anab aeihst ideal be- trachtet, nedi kein vollkonnea enispreebender neednick lilr die idee des guten i«t , und so führen denn die tols^eiiden erörterun- geo, wenn auch nur in springenden» bloss dogmatischen und Uft* bewiesenen andeutmgcn den kenra jeeee gebäuaes aocb elwMs ttSber.

Fasst man bloss die erörtcrung' des höchsten gutes an sich ohne jenen tieferen zusamnenhang ins auge , so fehlt ihr nur neck eins: nach angäbe der veesebiedneo hestaadtbeile nnaa meli

3) Ijiandis gricrh.-röm, phd. 11, a. p. 49i. K. F. Hermann ^p«rK. a.Sjrsl.def pUt. phil.p.5v^i. Vgl. auch hitter getch. der phil. 11. p. 463.

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Plfttonische forscliungen. I.

79

der verschiedne wertli derselben entwickelt werdtn, und zu dieser gütertat'el leiten noch sofort bereits die folgendeo worte durch ilio nach ten n§uumtw iBnerMb der nioeliVDg p. 64

Uitterw Dasi 4kB isgleicli fiaXuri ah$ov n. i. w. bt, kmnu nos mA dtai «nge^felnMii TeHiintiiH» il«r wslirlieic in den Widmi mn* deren elementen der niisciiung^ nicht üherrascheo , im g-egentheil kaio nach demgelbeu das ufttoimny eben niir in dem fkdki^i tihw beetehen. Wolil aber enrertea wir diese frege, naeli dea »jaWfenor und atuw^ wenn wir von jeaem tieferen iniannen« hange absehen, auch einfach durch die „Wahrheit'^ bearitwurtet oad Biitbin überhaupt nur eine dreigliedrige tafel zu finden. StetI deaaen treten aber aodi maii (fnit^op, ftnQtdv^) nad ebea« Msa (^/ififr^) and twefteaa adiaaheit daiwiscben« and endlieb werden sebSnbeit, ebeniaaas nnd wnhrbeit als die drei Amnea (Ulfa) des guten verbunden und in ihnen die Ursache erkannt, kraft deren das höchste gut eben dies, gut, ist: p. ö4 66 A| wikread die wakrkeit allein im Torigen kanptsiicfalieb nnr erst als die des mms dieser niseknng, nekr als vtrftiiHfaf dena ala iicef/fiirsacbe hervortrat. So finden wir denn innerhalb dieser be- sonderen mischaag dieselben beiden raomente der uii(a wieder, wckke ia einem Mherea gmadlegenden i^scbnitte (p-2ft B 31 B) diaaelba nllen (v/ifinr/J/Mver insgesamait gegeniberaa den tag legte oder richtiger die aufliebung der causa efiiciens in die causa iaalis» und je enger dort das ftitQOV mit dem Tfi^ag zusammen- klag (p. 26 D), desto weniger kann maa anek aa dem eagea auaaiaiankaage dteier stelle mit jenem ahigen abseknitte swel* fein, noek sich liber die plötilieke einschiebung des /ulr^oru. s, verwundern , wenn man anders hier nur nicht täiscblich eine streng dialektische entwicklung erwartet.

Darauf wird nun, am den werth anek der beiden materialea faetaren in bestimmen, gefunden, dass die einsieht der wakrkeit, ebenmäääigkeii und Schönheit verwandter ist, als die tust: p. 65 A 66 A, und nunmehr folgt denn die füofgliedrige güterta- Mf im welcher I da die eiaaelkeantnissa nnd die reinen Ikste die fiarte nad füalte stafe ansmaekea, niekts nüker an Hegen sckeint« als die annähme, dass die drei ersten eben nur andere ausdrücke filr ebeomass, Schönheit und Wahrheit sind. Man muss sich da- ker wandern, dass SekieUnmmeher welcker inerst diese aasickt 4) PlatOBS werke II, 3, p. 139 ff.

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•üfiliilltei aie mkkt auf dMMo waorlMiieii mmmwMktmg 4m

dialogs, sondern vielmehr auf die vorbereitende steltong desselbea nicht biuäs zum Staat, sondero auch zum Timaos begründet hat. Doch ist eben desshaJb d«r eioworf ^j» daaa der PUlebos damit UwBB liir Mcb aeUiftt «i aeui aaMro« irirde. mdir Mlwinter ila treffend, und «Im iat zum wenigpiten aMh SthMermMliM meinunsr durchaus nicht gewesen ^1, als ob Platon hier in <ien scbluss der uotertiuchung plötzlich ganz neue , aus dem veriaufia denalhen gar nicht harsulaitenda noaMota hineäigaMhauiggalt •od dia arklämag hiavoa knofitigaa «üterflaohangan vathchaltaa hätte. Vielmehr findet er ausdrücklich und nidit fifani aik im* recht innerhalb dieites Verlaufes selbst das gute im menschenle» haa in aoaaniroenhanga mit daai iai gaaanaitao weltleben beban- dalt und die vollstündiga arklAraog hiaton mim in dar tbaA thaila in dan Toraufgehenden diaiaktitahaa dialogen, mit danan |fiaiali* falls ja aucii er «leii Piiiiebus und derl'hilebos in seinem antange «leutiich sich selbst in beziehung setzt , theils im Staat und Ti- nloi aathaltaA sind. N«r aber giaht er diaaasi gasiahtsf nokta aine ?ial an waito anadahnung, indam er dia drei ersten giiadar der gütertnfel als die allgemeinen und eben detislialb vorange- stellten mnmenta des gewordenen guten überhaupt und nicht bioas in der sittiieli-aienscbiiehan sphira batraebtat wissen will, wna na sieh riehtig iat, aber nach dam von ans entwickelten snaamnieii« bange des dialugs hier nicht in betracht kommen kann, und was auch die fünftheiligkeit der tatel au stelle der erwarteten drei- theUung nicht im oiindestan erklärt. Der richtige gedaake, wdk eher dabei la gründe liegt, daaa dia allgesieinen nnd famialco Bonente des hSehsfeen aittliahen gntaa ?aa dea etnselaaa, ma««* rialen, psycliologiscben bestandtheilen desselben nbstract getrennt und ihnen, wenn dies einmal geschieht, auch noch der oatur der snehe Tarangeatellt werden, war vielmehr emt selber an rechtfar» tigen nnd dann bereits anf die obige schaidnng der wohrheit t«« der einsieht und reinen lust zurückzubcziebeti , wie Wir im vori- gen getbao haben, und gerade ciiesen |mukt behandelt Schieier* maoher im gegentheil fälschlich als eine an sieh gaaa klare ascke. Dock aieht aian aueh von dieser mangelhaftaa begriiidtiiig

61 DrendeUnhirgt a. s. 0. p. 29 f.

6 Wie i rriger weise ßadkam ia seiner snsg* des Phlfebos, London 1066. 6. p. XV giaobU

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FlatoaMM fonclMnigM. I*

81

•bfHM nicliii irwfcaadw itt, woi— «rhallto, dtmB •beBMM,

«cituahek und Wahrheit viua obsteig'cnde linie und zwar gerade ii dieser folge kiiAen fe^her im g^egeatheil ergiebt sich aua <i«ielhM 4h ibtwttgiKg, 4«m it« gir mbt veneliMBe JUMMit Mitltfi btgnitt ote Mmo» lOBden mir «ia «uirMk Ulr 4w Mm 4m gvtoii idbar in dmii fwaebMmen ftmetioBen mwA beziehansren sind. Dürfte miin , weno der ziisammenhanp;' dieser Cslel ffiit jeoeiD ahsatze wirklich der hier aogaooBnaene war«« tmA aicht ^ an ScbleiMMcbtr tadelo» dMi «r swiadMii dar a^ alaa aad swaitea itnfa keiaaa oatendbiad aafpaba» da van Plalaa selbst das i^fegenseitig*« Verhältnis^ von eheomass uod Schönheit dort aicbt deuüieber, soodern nur als eine relaü^e ideatitäl b«- widiaat wird; ta aracht daab abaa diasa baiaickBaag dia neblige Wt diaaca attaBaMahaagaa awailalhaft. SeklaiarMaciar Mk dia aalbal, «ad ilui trilll dabai oaarittalbar jener tadal aai aa weirifr^r, als er sich mlmehr seioerseita bemüht den unterschied wirklich aazugebea» der in jener relativen ideotität steckt, näm- IM ala daa aiaar waaawtiiebaa aad aiaar Uaw UaankaaMaadaa railkaMMaMt. Aber ala aaeh weit aeUi«aMMr aaataaa iat ttua wirklich entGfaDg'eii, daas nämlich Piaton vorher mass {(jlUqov uod ph^icr) uod ehenmass (^ufifitTQCv) otcUt bloss als relativ, son- dara ala acyaeübia aiatriai aatat aad dagegaa biar ia awai ata- §m vartfcaUt «id dar awatlaa 4leaar aCafaa Mar dia lelitabalft beigiabt, wddia ar dart fialaiehr ailt aiaia aad abanMia aar relativ vereintfirt und za&rleich als eine zweite form des guten laadriirblirh daoebeogeatellt bat. Freilich sdieiDt damit Platoa aetbar aiaan oaaaflailwbaa mUmfnA bcgaayaa aa babaa» «ad aadaffaraaki aebaiat daab gaiada 4§r naiataad» daa« aaah di««ar aaffasäUDg die Wahrheit mit dem rovg and der tpgorrimi vertauscht sein würde, günstig filr dieselbe zu sprechen, da Piaton uomit- latbar vosiMr bai dar vafglaicbaag der arkaaalaiaa mk der wahr- Wt faaagt iuit» daas d«r aowg «atwadar dasaalba mit ihr oder daeb da« Hw iMIcliate «ai, p. 65 D, «a daca aiaa «iaii ?aa aeneai wundern ronss . diese stelle vuq Schleiermocher nicht %u gaastea aeiaer ansicbt geiteod geaiaelit au aekea. ladeaaeB ba>

7; Wenn ja, so eher ia der aaigekelirtea« S.a. uod Jahns Jabrb. LX\. p. 139 f.

ö) Mit Trtndeletiburq und taähum s. S. O.

rktWagM. %mffi Bd. II. Ucfi 1. ^

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82

fsgt Mllek dimr nudniefc in tiHniB»eiibftii§pe «nk weiter niebts, als daM varDunft aid erkeDUtaiM dar waMait wait aft-

her stehe als seihst die edelste und reinste lust, und bich von der Wahrheit ebeo nur wie daa sobjecl vom object uoterscbeide. Bbaa dieser aoterscbied aacbt ja aber, wie bereits gpaieigt, der> nassen das priacip dieser gaaiea an^rdaaag' aas, daas eben bie^ aaeb die wabrbeit weaigsteas mit den sieiMeAljeAea wtvg aeail^«- lich ▼ertausdit werden konnte. Doch vielleicht weist jene ohiice benerkung über das gegenscitig^e verhäitniss beider zngleicb tie- fer greifend daraaf bia, dass der gettlicbsy ideale vovg mt aei* nen gegeosteade aias, dass Gott oder die idee des gutea, wie später im Staate aasdrücklicb gelehrt wird» die absolute erkennt* Biss und das absolute sein in sich vereinigt? Vielleicht ist das wirblicb beabsicbtigt; allein der absolute göttlicbe rov; kann naeb allen abigea» das sab Scbleiemacber eia, biw ancb nickt gearaint sein, soadera nur der „in die niscbang eingegangene,** nnd ganz davon ahgtäehen, konnte jener, der oben p. 28 C ff. als die absolute causalität bezeichnet wird, nnmögiicb, das er- kaaate er nicbt ninder, erst die dritte atelie erbaltea. Allein was wir uns unter diesen in die nisehnng eingegangenen rtmf, der docb nneh nickt der nensebliebe sein soll, so reeht eigent- lich denken sollen , darüber belehrt er uuä nicht. Nach seiner voroussetsuog } dass die drei ersten momente allen gewordenes dasein genein sind» ktente freilieb necb aa dea Mkiniglicben mH^ des Zons p. SO D , d. i. an den der weltseele gednekt werden, uud darauf führt uns in der that äciue erläuternde Le* merkung über jene mittelstellung des poug „zwischen den all^- neinen nonenten dea gewordenen guten und den den nenaÄn eigenthiinlicken/< dnas er nänlick ja «»Mck den dingen die r«nli> tit erst sobringe/^ I>enn darauf Best sieb niebt ebne weiteraa^ erwidern , dass dies eben nur vom absoluten geist i^^eltc , denn im abgeleiteten verstände trifft es allerdings auch von der weltaeele an. Aber die weltseele ist das köebste alles gawofdenan nnd verdient daber glaiebfells nicbt erat den dnttan plals, und aa- «(ierdem ist nach dieser ganzen constmction dies dritte moment \ ja gar oicl>t anders als die beiden ersten ein aligemeines, d. i. den dingen nnd den nenscben geneinsanes, so dass darehnua

9; Mil Ti cniUlenburs a. a. o. p. 28. Derselbe verütebt p. 24 ia , p. 30 I) (uit uorecbl den höchsten gdUlicbf» tmvc selber.

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88

Mit M begreifea Mbtf wie et biermeb dock zugl«ieh ei« swt- MkM iea Allg«MineD und d«a ipMiell BMtcfaliehra gnteo fvr- seia Mit, nod ween ja, wo würde einen veneitder die- ser art nicht eine mittlere, sondern eine caosalc, liöhere stelle eiDKuräuDieo sein ^^), Daau kommt nun aber die nacbgcwieseoe nelmUbnrkeit der verameetmaog Ten jener yigeaeinianien^ beden* tnng der drei ersten neniente fiberluinpt, nnd endlieii ieft eile and jede ätdiog ^Ctg bereits an die erste stufe weg-gegeben, während doch scbüoheit and Wahrheit eben so gute «tuüprüciic wie das fihfw enf dieielbe babeo» so d ass es ToUstindig unerklärt bleibt, wie trotzdem das sebSne Ton Piatoa selber in aweiter Itnie aaf- gefttrt werden kenn

Wesentlich iQoJificirt erscheint die gkidjc i^^rLindauffassmii^ bei Steinhart '^), welcher dieselbe xuoäebst wirklich auf den üben angedenleten ansnnnienbang dieser stelle sNt den vemnfjgeben* den nbecbnitt begrttndet bnt. Ferner aber besebrinkt er aucb die drei erateo grade nit reebt enf „das sittliebe menscbeoleben.^* Wenn er aber in ihnen die Wechselwirkung des guülicheu und menscblieben,'' in den beiden leisten aber das bloss meoschlicbe findet, so ist dies ein iMtsebritt» indem jenes erstere eine dnreb- ane naplatenisehe nnaebanangf ist; denn eine einwtrknog des menschlichen auf das göttliche würde der der erscht'inung auf die Idee analog sein, und etwas dem ganzen Systeme widersprechen* 4aren giebt es niebt Endlich aber sncbt er die obigen sebwie- rigkeiten biemaeb ao nt beaeitigeni dnss »«fiir die nenscbliebe erikenntniss die sebMieit besonders in ebennaas bembe,<* nnd dass ,,dris mass seihst, als dus hegrenzende , tiir uns ein aijstra. cterer begriff sei als der des ebenmassea, weil jenes ein blo- •aar |wnkt, dieses dagegen ein ferbilltniss Ton tbeilen in mn* nnder nad son ganien nt» niso eine einbeit in der auianlgfnl- tigkeit darstellt*' '^). Allein so feio nnd treffend oamentlieb diese letztere bemerkung auch ist, so räumt sie doch offenbar wmw sinsn tbeil der entwiekelten scbwierigkeiten kinweg* deren

le) TrttMtmimrg s. o. p. 28.

11) Otcaer pnakt iit von mir sebon in Jabns Jabrb. LXX» p* 140, aber in ungenügender weite bsrforfeboben worden*

12) In //. Müllers ubcrs. IV, p. 659 f.

Iii) Aehnlich antcT«?rheidel schon TrendeUnburg vom modus tpse (lo (UtQov) das cv^/AtTQoy als id tantum , quod modus ad aequabUem paräum €0HceiUitm revocaoitt zieht aber daraus den tcblnss, dats jenes die idee, dieeet die snefaeionag saL 8. u.

6*

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ToUes gewicht auch feiteioliArt nicht ermesse d hat. üod noch wenigw glicklioli kt^ irem m in d«a roüf mimwuita ^mkätk 4m M^ttMUMh« vMmft erkeaBl «mI «M darauf Wroft, dM ne als nusfluss und abbild der g-öttlichen noch immer die gleich»

siibjectiv gewordene Wahrheit vertreten könne. Denn dies •chlMait eben den bereite ugadeatetmi widersprach ia wkky daas der hier ia betradit iLoaaieada vtmg aiaaial iibar dia iperiierli Maeehlteliea aHHaeala «riiobea nad daaa fciaterliar do^ wiadar als die äpccilisch-menschliche crkenntoiss bezeiehnet wird.

Eine andere, etwas unklare aiodifieation Yeraacfat Badham tadaai ar glaiclifaya aach die aialaa atafaa aar ab dia aUga- aiataaa hediagaagaa des etttlicb-Measehlicliaa gnlaa» wie ala ia- aerbalb deeealbea gegebea sind, aaffisset. Allein er spricbt gaoc so, als oh im vorrg-eii aichL :^chonheti, ebenmasü und Wahrheit, sondern mass, ebenmass und Wahrheit als die drei formen alle« gataa beaeicbaet wifaa, and Abersiebt alaa Tolieads dia aban daria, dass deai atcbt alsa ist, liagaada scbwierigkeit. Jaae drai allgemeinen formen eräcliemea uuu deiunacli hier m bc^^liinrnter hesiehuog, oämlich in subjectifer fassung als gegenständ des ■aaacbUebaa strebeas, aad dia eaaerataraa gastaltangca » waM« aia dadatch aaaebMi» sallaa für die baidaa arrterea dareb daa baigegebaaaa aasdrieke lAiiqtw «Hl md^w m. arstaa «ad mm^ ßMV, Ixnvdv f liXiov iui zweiten trliede bmieicbnet, im driuen aber der mteiucklieke 90v^ aad die menseUi9k$ y^r^«( geradem fttr dia wabrbeil gasatel acia, weil das itrebea aaeb wabrbeil Itv aaa lediglich daa aaeb etkeaatabir ist, aad ar baraft sieb wiili* lieh auf jene obigt^ zuhiunnicn Stellung beider p. öj D. Den un* terschied der beiden ersten glieder bestimmt er gerade umgekehrt als titeiainrt: das erste sali alles daa aarfusaa, was aiaagaga»- •aitiga aagaaiaiiaabait aofwaist, das xwaila dagagaat was vallas- dat aad barmaiaeb ia sieb selber ist* Daraas abar ergiebt sich für ihn die folg-erung-, welche, wenn dies ganze ricbtig^ wäre, das von uns geltead gemachte bedenken, dass im vorigen die drai foraiaa das gataa keiaa abstaigaada liaia aasMachaa, allar- diags basaitigaa wifda, dass diese drei elassaa aaeb hier kaioaa rangunterschted bilden , sundi-rn nur ein unterschied der priorität dem gedanken nach aater ihnen statt findet und der umfang der spbüreay in welchen sie sich darstellea, ein abaebaiettder ist. AI- 14) A. s. o. p. XVtli.

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PUtoaitehe famduiugen. I,

lein tcboB die art, wie er dies in begründeo Mioht, ist ganz so. ab ob ci mtk hitr im die fpStU und voUko—a heit dtr gWMiB- tm «mkainvagiwelt und oiebt Ti«l»«hr mdi Mioer eifoeii er kttmg Uosft mm dw dee eittlielMii lebe«« liftsdelto, denn jodet ding in der eranzen weit, sapt er, ^ebe fin hoispiel vou «lem /mi- jQiW io der einen oder andern gestalt, und die innere voUea- deey der etoieldkge sei eiit ein beeeederee ergeboios devoo. üecli deen oied aber dieoe beatiamnagea ie eieb lelbst bodenklidi« denn man kann in wuhrhcit und vor ullein nach platonischen g'rundsätxen nur tagen, dass die innere angeinesenheit (des gan* loe) der geg^eeieitigee (der tbeile) k§ämgt^ wibrcnd wabr- baft emiMdM Mgebebrt die letstere dueb die entere ist| Md so iat rielwebr die eratere alt das wabriiafite pHm deakee and vielmehr §teinhnrU uuffassung die richtigere. Oder sollte die erste stufe die gegenseitige aagemessenbeit der tbeüo» die Bwoite die jedea fbeilt ia aieb selbat attaaiaobeat Daea wire eotb* weedlif beidee aeeb die dee ftmnm ia sieb aelber Teraamoatellee srewesen. Und nun betrachte iiiaü die aus<l rücke. Warum soll ^iQkor mehr oder eber aU ^vf^imqov und treibst jrcwUii' u. s. w. eiee ^tgmueUi^ eaffemeinabeit aasdriickeni SoUea eediieb die drei ecetee glieder keine abeteigende reibe bilden, ae tritt da- dvcb an die ilelle des anfgeiiohenen widerspreclMi mit deai rori- gen ein nicht minder schlimmer innerhulb der tafel selbst, denn damncb aribwte folgerecht ja auch von dea heideo letzten glie- dera mter aieb so wie im fcrbältaiase an jenen ein gieiebea galian, woTon nber, wie neben benMikt, im vorigen p, 65 A H6 A das ausdrückliche gegentheil erhärtet ist. Ein vorzug vor ätetohart dagegen ist es, dubs Badham, der gleich ihn den lovg nnr nie den »enieblicben anffasati den wideraprneb, daaa er treta- d«i jetnt nnter den feraalen elenMnten nnfgeAbrC werde, wo« nigatena an beseitigen veraoebt Der ¥ovg tritt nämlich nach ihm gewioaermufi.sen zweimal , zuerst an dritter stelle in formaler he- dentnag aU der alleinige ort der wabrbeit f&r den menachen und Bodnnn nn vierter in materieler auf, nnr dnao er eben deiabalb bier niebt nocb einmal wiederboH» aondem dureb die nnterarten vertreten wird. Und hiefür beruft tiicli denn nun Radhum, ähn- Ucb wie Steinhart für die von ihm dem vovg eingeräumte Stellung, daramf , das« der geanmmtnmfnng des rov( in den Mbern allge* metneren grondlagen der betracbtong p. 28 C 31 A gleteb-

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Platonische for^tchuagen. 1.

snm in der schwebr zwiscbeD dem g^öttlichtn und mensrhlicheD gehalten ward, und das« die eintheilung, welche der der ffdopaS (p. 31 B öö A) «QtepiMb (p. 55 B 59 D)» ndit mm wtmg, wfldier lie nicht mlieM, ioodetn d«n Imi$/m» gWMCht wurde, gerwie wie hier ao rierter stelle ; uod dass hierin wirklieh etwas richtigt'ii ü^gi, kann iiUerdiogs nicht rerkannt werden.

Ist nun hiernach die ansieht jedenfAUs onhaltbar, dass ehea- mtnMi sehönlieit und wabriieit di« enteo glied«r der tafel bilde«, so bleibt nnr noch die aanebme übrig , dass sie Tereint in jedeoi gliedc ilcrsciben, aber nai:li verschiedenem mu^bbtübe wirkeo. Die* i^en richtigen weg schlug suerst Trendeienburg ein» iadem er dieseii terein m erstee grede »ef eeieer bücbstea deekbven stufe betmebtet wissen will, d. b. als die idee des guten selber sewmt den übrigen, ihr inbirireBdeB ideea. Ja, er bebaaptet so- gar, wenn iiuiii alie glieder der tafel, auch selbst in 8chleierma* eher« sinne» dem gewordenen einreibe» so verlören alle diejeni- gen stellen des dialegs, welcbe von den ideen selber bandelat ihren aweek '^). Bs genügt dagegen anf das oben dariUiev g<e- bagte zu verweisen, welche hedeutung die Untersuchung über das höchste gut, die den inhalt des Philebos bildet, für die volleii- duag der ideenlebre selber hat» nnd die gründe» welcbe schon gen die art» wie Scbleiemiacher über die beeti»Mte hier in rein stehende mischang Ton Inst nnd einsieht hinausgeht, sprechew, schneiden daher erst recht den noch wetteren schritt in dieser richtung ab, den Trendelenburg thut *^). Der zweite grad kann hiernach nnr noch die geinaBteischelningen dieser idee antfcnl ten, nnd die beigefugte pnrtikel av soll eben anf diese rollstte* dige wesensgleichheit beider stufen hinweisen, die ausdrücke «t- dtoq iCfwOtg, welcher vom ersten, und yivta, welcher ?om zwei* ten momente gebraucbi ist, aber eben diesen bestimmten untere schied der daseiasforni aadeuten. Wäbsead nun die beiden er- sten stnfen sein nnd erkenntniss noch in sieh vereinigen, so noll die dritte zwar wiederum die idee des guten, aber nur nach dar

f5) A. a. o. p. 16—26.

16} A. a. o. p. snm. 54.

17) Ebenso llrnnann a, a. o. p. 690 f. aiini. G48. rpl. anm. 656.

18) Es ist daher aulTallend, wenn Trendelcnhurg bei seiner pol*»-. inik fregen Schleiermachen berufoog auf das vorhallniss des Philcbo» Euin Timüos nicbl bemerkt, dasi, wenn dieser gesichtspunkt wirklich nur ein von süssen hineingetragener wire» dies bedenken seine eirno «rklirnof noch mehr als die MMnmmtikmrt treffm werde.

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hiiliwa aaito hm, d. h. Uom ab quelle der MeeicUicbeB erkeaDt-

Msa betrachtet, sein, welche letztere selber daoo dea fiertea grad bildet, so dass sieb dieser zam dritten wie der zweite zum ersten ferhaltea würde. Und in der that, man oiusa zogestehea, daaa ali^ diagi 80 eine bealrauatere unteracbeidaog' der vierten atnfe von der dfittea gfegebenaein würde ala in jenen drei aadern erklümngen; aber freilich iatbclion nach dem firesiii;teii ilire sticliiiulii^kcit zweifel- haft, denn jedenfalls ist diese bcstimoiuug des rovi mit der Schleier* Mehera sieailich dieaelbe and leidel daher nach an der gleichen anbeatiBiaiÜieit. Eigenthnmlich Ist Trendeleabnrg dagegen» wie er aaeb gegea Sehleiemaeher henrotlieht ' erat die begröndung hiefür, dass nämlicli Platon erst die vierte reilu; der ^fnr/r) itvjrj larechne» ond dass mithin die dritte noch über der inenscblicbea seele nnd efkeaataiaa stellen aiiisae. Und anch die unbestimmt- beit in der definition des fwg iisst sieb wenigsteaa mit den mit» telo dieser ansieht heben , denn in Wahrheit ist derselbe so kei- neswegs eine „leere abstraction** ^^), sondern eben die idee der erkeaatniaa als integrirendes momeat der idee des guten (s. o.j« Allein jene deatung des ^Imjfii oii^g ist unrichtig. Trendeleobni^ bnt ibeneben, dnss der nneb im f&nfifcen gliede wiederkehrende ausdrock u i^f y^x^9 uvTfjg ^*)(fj(t' auf tiiieii frühem abschnitt des dialogs ziuückweist, das« dies kein anderer als der eigent- ücb fsycbalngiaehe» mit p. 31 B beginnende sein kanUf dnsa wir dnrf wMerbalt denselben ansdmck wiederfinden (p. 32 B. 83 C^^ und dass er daher auch hier den gleichen sinn bahea mnss, sa dass die tfmxtj durch ihn nicht dem lovg, .sondern vielmehr dem lUy^er entgegengesetat wird« ^diich hat Trendelenburg noch laemt auch vairc und f^vifitg im dritten gliede wirklieb au un» Ceraebniden gesucht. Jener soll mehr auf das erkennen, diese

nuf das hancichj bi'ziig haben ^'). Allein im ganzen dialog kommt das tugendhafte handeio gar nicht als solches in betrachte so»* dem wird offenbar als uamittelbarea moment des erkennena aa% gendhen nach sokratiscb-platoniscber weise» an dasa gar niekt darnach gefrtigt wird , wie jenen, sondern nur wie dieses sum höchsten gute stehe.

Ausser den schon geltend gemachten, dieaer anffaasnng mit

19) A. a. o. p. 2b rmm. 53: Tgl. p '^b anm« 49«

20) Wie Bntlhatn a. a. o. p. XV U mmol.

21} Eben to Brandit a. a. o. 11, a, p. 423 «nm. ggt$^

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dmi vortnfgekMitei gemdamoie« bedüikM loit aber MMb ale

keineswegs die angeführteo sehwierigkeiten beMtr, Ja sie fiikrl theilweise aur noch oeue rätbsei herbei. Womit erklärt sick die akweickeode beoeaiiaag der beides ernten glieder» weon sie dock l^en das gleicke» aar als idee aad ale eraekeiaaag» aiadl Sckaa* keit and wabrkeit eollea ia keidea eatkaltea eeiai aad deck wM die IcULere gur nicht erwähnt nnd die erstere vielmehr lediglich dem iweileo gliede zugerechnet. Auch die p&rtikel av bexeick- aet» ae wie sie daitekt, vielaiekr dae eiatretea einer aeaea art aad aiekt die wiederfcelaag der altea, vgl. p. It B'*). Ba^ aber let kieraaek das ganae akkt elae geiadlinig, seadera sekraa* benförmig absteigende Stufenfolge, und dazu passt das fünfte glied nicht.

Aekaiicb wie Steiakart aad Badkas aa SekMeraaekar ?er. kaltea tick RUter^^) aad Mkr**) aa Tmdeleakarg, iadeai aia

viclmelii iVsthultea, dass sich in der ganzen tafel nur um ,,deD besitz iit6 uienscken** haodie. Daher ist das erste nonent oack •kaea vielmekr aar „dae tkeilkakea der ricbtigen aisekaag tow y,luet aad eiasiekt aa der ewigea aaCar (otlipg ^«K) dea bm- esea oder der idee** ia speeie der idee dea gateo, dae de« eilt^ liehen menschenleben „eingeborene mass," ,,das idettle in der meoschlicheu nutur überhaupt, von dem alles wertbvolle and wakrkafl wirklieke iai lekea keretaaiaily" daa awaita das «ig)a> saaiate eneugniss** kievoa iaaerkalk dieser aisekaaip ader „4ia einbildung der idee in die Wirklichkeit*^ innerhalb derselben, mit einem worte die durch jenes theilliaben hervorgerufene barniOBt- scke beeckaffenheil won ikr» aad Ritter erinnert mit reokt dar—, daas p. 20 C ff. aiit aeweadai^ ekca derselbea kier ia aweitar atalle gekraaektea aasdrtteke die aUeiaigea aaspHleke der ai»- stekt wie der lust auf das höclihte gut zurückgewieson und viel- mehr eine miächuog von beiden verlangt wurde, weil keine von keidea lar sick eia tAser aad iaurdr für dea aieasckea sai*^). Die dritta stelle kaMt aof die raiae pkilasapkiscke (kesaer 4lm- lektische) Wissenschaft, -die vierte auf die sonstigen, einzelnen keaatnisse u. s. w., und auch diese unterscheidaag ist, wie Ritter

Td) Alle diese einwürfe kst Aadkam e. s. o. p. XV f. «it reckt

erkebeo.

73t A. n. o. p. 463—465.

24) Philosophie der Griechen I. 2, p. Zdl f. fl, 2, p. 55^ ff. Ebeoso so auch tctiou StaU6aum opp. IX, 2, p. 77«

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I

FltitoMSclM forfcbungeB. I. 89

ficbtig bemerkt, auf gniad von |l« 57 K ff. schon p. 62 A ff. fifhcnitet. Di« art d^gpegmi, wie «r 4it «oflmtMi der hMn Miee Sflieder ab beeeaderer BoaMate erkürt , weil atelicb die pUlofofdiiaebe wisieaaeliall an eich aielit pralLtftcli eei (p. 02 A ff.],

ijt nicht zutreffend , denn dafiir hätte ja die Iiinzutügung der vierten stufe genüget. Wir kabea die richtige« Erklärung hiefiir htieita ohea aach Sekkhrm^cker gegehea, aad Zeller sftiut da» mk iberola, iadea er aach Maaagabe aeiaer aaffMeaag der fflter- tifel im t{^e£rea&at£ gc^gcn Schleiermachrr die fornuileu uiumeote 4es höchsten guteu auf die iwei ersten glieder derüclben he- MhiiBlit. .fim des köchate gul,*< aagt er, ,,aaek Platoa aiekl ia eiaer eiaaelaea tbitif^lt» eeadera aar ia deai gaaiea aller Bitargeaulaaea tkltigkeiten besteht, so ist die erste bedingaag des- selben die harmonie des menscliliclien wesens, Terinöß^e deren es damai angelegt ist ein solches ganzes zu erzeugen, und eben disae ist ia dea awei ersten bestiaiMBgeB dargelegt» daaa erst keMaea die eiaaeiBen guter.**

Ctewistf konsit diese auffassung nach allein bisherigen der Wahrheit ain nächsten und verfehlt sie weniger, als dass sie sie Beck aicbt velUtiadig erreicht aad aeek naoche rtttbsel zurück- lisst. Deaa waker kaaiait es saaiekat» dass Platoa Terker iti- ifo> (oebst ii(xQhov) und l^vftfxtigov desi mi)Ufr gegeattber Terbia- det, hier dagegen trennt und vielmehr ^vfßßtiQov und xakvv ver« hudetl Sagt doch Zelier seihst, das erste stück der tufel sei veHbar ^ 64 D ff. aoek geaaaer als die vereiaigaag vobjnuUo^;» tspytuffa aad dA^^na besekriebea werdea! Uad weaa diese be* baaptaog aaek aack den obigen aiebt ganz riebttg ist, se fera jene beschreibong Tieliiiehr der idee des tauten selber gilt, so ■osB sie doch allerdings auch auf die erste stufe als die eigent- Kska paiaiia dieser Mee ia der sittliekea spkttre aiekr ab aaf alla folgendea etafoa aaweadkar aeia. Zar kebuag dieser sekwie«

ligkeit kann nun vielleicht S^U(faum$ ^^'j au&leguüg die uege wei« SM, weiche^ obwohl minder klar und innerlich zusammeustisinead, deck Taa der Terigea isi gaasen aar daraa abweicht, dass er die eaefdaaag dieser götertafel aaaiittelbar aaf die p. 23 B ~ 31 E dargelegten faeterea aüei daseias an begrüadea sucht und in ydem giied« der ersteren unmittelhar einen der letzteren in der hesckriakteren Sphäre der sittlichen besitsthüner des stensckea 26) A. s. o. i>. 70^83«

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PlatOBiichtt fonelmogeB. I

wMerlittdel. Denn 4att Jedlei diMer glieder onr ok ein MidMt

begitztbam zu betrachten spä, weist er richtig auch noch aus dem von Platoa selbst g-erade im anfang dieser tafel gebraacbteo aus* dnick xpifM, ^. 66 oacli, welche« wort offeDber Mteb ra n^A- iw in ergänien lei. Du nun aber jeaer fectoren rar vier nwA^ greift er noch weiterauf die kategorien and no/Jjx p. 14 B 20 B zurück. So gewinnt er folgende reibe: 1) ideales iv oder atuo¥, 2) reales h oder ivftfjtKfyofjiivov, 3 5) psyebiscbea alrioi^ undajRf^oy = itMd» lo der tbat doiitet noo Plitra» wie wir oeigten nod aneh Ritter» aber ohae diese« gesiebtspaakl weiter zu verfolgen , anerkannt bat, p. 64 V, den zusammen- hang mit jenen vier yivrj p. 23 B ff, und die identität des ersten aoBieotos der tafel mit der oltfo oder idoe dos gotoa isi abgo- loitotoa siaoe biolaogiicb ao *^), Aber fiir das aoch wolteio la- rückgchen auf das $p oad noXXd feblt jede solcbe aadeatang, und es kann ein solches auch tilrht titatthaft sein, da sich jene kategorien lediglich auf die streng äialehiiscke eintheiluog bexie- ben, wäbrend die hier TOigonosiaMBO gliodonnig aieb aas als oiae den nifthUehm Terwaadto ergab, oad eben dioser noistaBd ■acht eine reine anwendung jener vier yiyr} gleichfalls unmöglich. So ist denn auch die Unterscheidung eines idealen und realeu ly aus dem gleicbea graade aicbt platonisch , weil die obige oiatbeUnag des h ia nMd lediglich aaf die ideea beiqg hat« aad würde folgerichtig überdies aaeh eioe glelehe gliodernng der noXkd ver- Inngen. Meint ferner Stallliaum, die reine idee des guten könne aucb schon de&sbaib in der ersten reibe nicht ?erstanden seia, weil der measeh sie aar vavolikoMioa la «riKoaaaa Tonadgo (Staat Vi, p. 2^08 f.)» so ist damit aichta gesagt, daao die maaaciliefca crkeuutniss ist ja gleichbedeutend mit der philosophie» und so würde sich hieraus das onding ergeben, dass überhaupt von der foiaaa idoe dos gatea alrgoada ia der plataaischea phtlosopbie die ledo sei. Heisst es hleraaeh, die onto atn0i aoi dia idea des gatoa (aaawt den flbrigen idoea) ia so wait, ab

27) Daniil prlffÜRl sich Badhnms ciowurf a. a. o. p. XVII. Seiuo tihrigen einwände ircffen nur ÜsaUbnum» darsleliung in seiner 1. aufl. : die in der 2. hit Bsdbsai offeabar gar nicht sagesehea. Lelstoro, wie wir sie hier darstellea, ist eine haehsl glacUiche modificatton dar Stereo, die Stallbaum offenbar, Irotsdem dasa er es p. 369 nicht wort haben will, durrbnns mit rüc^sicbl sof die eiawfirfe TVewdjfew^wjs s- a. o. p. '^Ö— 30 vorgenommen bat«

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Ol

m in Miieblkhe wkeiHitiHM tritt, wo iit dies ttker^ im mit d«r gfMcMsilt «nfgistelltwi ricftftigtu bMtfaMiiii^, w «i die pmuie diMP Mee in der riebtigen mseliinigf von er-

keflotniss nod lust, ja k^'inLswog-s ohne weiteres g^Ieicitbedeutend, da im ersten falle die reine last ja ganz ausserhalb bleibt. Nichts imtm w«oig«r liegt dieier doppeibesHaaiong etwM riehtigei n grroade» d«aa es hängt dieseihe mit der guten, StsllbaM aaa- schliesslicb ungehörigen beobaclitung^^) zusammen, ditss der mensch« liehe vovg, welcher die dritte stelle einnimmt, eben wieder in Boch mehr abgeleiteten sieoe ah(a istf wie p. 31 A gelehrt werde.* Aher in noch heetiaeiterer enweedaag auf die albere besehaffeeheit der hier io rede steheadea aiiaehang sagt Platea p. «3 C ff., was StüIlLüum nicht beachtet hat, dasselbe, indem er CS der erkenntniss und Vernunft zuschreibt, diejenigen lüste ■it eich an veihiadea, welche aiitibr vereiabar siad. Mit aadeta wertea» dieee richtige aiischnag der erkeaataiaa mit der last aetl sdhst eme bewasate, auf der erkenntniss beruhende und durch sie hervorgerufene und geregelte sein. Dort wird dies sogar nicht eiamal aahestimmt deo erkenntaiisea üherhaapt sugeschriebeai seaden gerade de« p€vg «ad der fffimfi$g hm eigeatliebea siaae, wie aie hier das dritte glied der tafel bilden , denn die wahrhaft selbsthcwii^ste erkenntniss, die erkenntniss der erkenntniss ist eben nur die der idee oder die dialektik. Kta 11 bäum hat nur über- sehe«, dass ee eia greseer uaterachied ist» ob wir, weaa wir es aacb aieiit rellstihidig venadgea» dach sa gat wir ea ebea bte* ■ea, die idee als solebe an erkeaaen saebea oder ab wir sie eben selbst nur nach der bestimmten seite ihrer manife- Station in vnterer erkenntniss oder in irgend welcher andera spbire den erMbeiaeadea daaeias ia betracbt aiebea. Dies häagt aber wieder damit aaaammen, dass aacb er ^ glaieb Ritter überhaupt das richtige verfaältniss der ersten giicder xu den letz- tea als der formalen zu den materialen oiomenten noch yerkannt bat; deaa weaa die letsterea alleHi ia betracbt koauaea saUtaat so war der raa ihm aagegebeae graad, weasbalb der meaacblicbe wüvg Dtcht die erste atetle erUlt, weil aikalieb die Idee des gutea för ihn selber vorhild und zweck ist. nicht befriedigend, schon wml dieser leiste gegeastand seines strcbeos nach dem eben be-

TSi Die tncb ron fFcbrnMaa PIslonis de sammo boao doctrias. Berlin 1^. 8. p. 94 gebilHsl wird.

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Fluiwmtk» fonchttiigeA. I

nierkteu in wahrlieit doch vielmehr die reine idee des guten sei- Wr imd ktuieswegs Uom nucü s«it«o iturtr »anifestatioD in ihm ist Kitt« teliliMm folg« dmw T^rkuniag kt 4mi Stall* himm 4im «weite itttfe, w«lelie w m fibrtgen glmcli Ritter mmi Zelier richtig ula die durch jene panisie der idee herTorgcebrachte vullMduDg des raeaschiichen seeleoleheos bezeichoet, alt £u/uf»*- cya^ivm «iffMit» 4»»a itduth würde Me ebe« •nfhörea mm UoM foraiBlw dMieal sv teiiiy dbiw db«r viebiebr mk 4mm mm diitlelit nnd reimr loit gwiMhte» Uktm »Mvt «MUiMtnfallca, SU d&ss der Widersinn entstehen würde, diestä leben sma sich selbst und seioea einxeloeo hestandtbeilcn bestehen zu lassen. StolibMm dantoUunip Hteift daher encb wirklieh hert m dm- aellea m. So erklirt er eudrieUieh, der eieMchliehe veSg er^ hidte euch nicht einmal die zweite stelle, weil das ganze höher stehe, als seine eleaiente. Die Wahrheit iut , dass die zweite etiife vielmehr das niffag (s. p. 25 D 26 ü) zam aUm» im der eieteii und die drei lolgeodee sn beiden dee {ii|ifMe}r^|ie-. reir biMen, sieh selbet eher oeter einender wieder nnnlog wie die drei tacturcn alles l^v/nfxiüyofjupov verhalten, wie dies letztere dMlhaum richtii; crkaoot hat, nur dass er selbst sich hinzuzu- eetien bewo|;en Inblty dass die reine Inet dee teif or (vgl* |». tl B f. ai A) nur in eo fem daratelle, «noHnns itfnd mm ßmiM Ufibm$ concordai iisque obiemperatj und eben so hätte aosdrück lieh anerkennen müssen , dass auch in der dritten und vierten ainfe dee alUtw nnd nifgag nngekehrt naeht frei vemubnifer iai^ wen engnr nach nileei obigen leihet noeh von der ersten wad nweiten gilt. Mnn dnrf eben nnr nieht vergeeeen, dese die kten des g-uten doch nur in so fern die Ursache alles ivfufj-ia/ofiritop, d. h. alles gewordenen daseins ist, als sie eben das niQa<;j d. h. eieh eelhat mit der geanmmtheit nlier ihr inhärirenden idee» , m i dne oMN^er hineinhildet» d. b. mit nndem Worten in eo form «In i alles gewordene dasein in den ideen inbärirt. Darnach ist dieser ' ganze scheinbare procese in Wahrheit nur ein setneverbeltniee in-

79) Und nicht das änuifotf snm mi^, wie W§krmaim a. s. o. | 90 ff will, dessen iiiilegonj? der ganfpn stelle «onil ira wp«"pnllich<*n ] mit deneo roo Rillrr und Zrllrr und ht^zToiiu n^iweite roo Stalibaum über- eiokomiul. Und freilich soii tl»» zweite giiud zu dem ersten , dem mu*'* das, yut «tlam eostsimiMlsai regit, aaeh naeh ihm nnr in so fem tmmqumm wtmmria «nftalrafs sein, als es itts ewdbrenü eanasnlMt sf feMmss»

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im§m «rkiiraii «M dit «bwtielmDgeii gamüJel o^r^o, wmm a*di mir dog^mititdiefl (s. o.) drei befttimmuDgea d«r idef des sputen selber, in ihr, für sich betrachtet, falleo die Meli iD der catua iui Iktgmkimk kwtimmmagn iler Ursache ili* m uümt nd d«r wvkmg ibnr rallMl mMiBeii Md eben ■» Mcb die mk der letetera f(«|febae telnifeee eller endero Meee in ihr, d. h. das nii^oiy das ^hoiov und das ^vfjtfjktigov ^ welche wir» fea der obigeo rtchtigeo bemerkung la^teinharta aiugebeody » m voe eiMuder anleneheideii, deie dae gute aJa «aei aeiner «Ibet eben aelae elgae eageweeeeaheit (fdtfmf) «ad aagleiefc wmk die der ibrigea ideea aMt iba ao wie anter eiaaader fdaa l^fifi€TQov) bewirkt. Bei dieser betrachtung^sweise niüssea also jeae drei momeote in eia» Yerbuodea und die acböoheit» weiche ent eiae folge des {v/a^Mifer ist, voa thaea relativ gaeeadert wii4ea, and «ie kana aacb dieeeai gaeaea lataauaealiaBge aielile taderea eein als die mit diesen Verhältnissen unter den ideen mitgegeboe inbärenz der dinge in ihnen. Damit bekommt aber ' die wafcvbeit naaanbr eiae böbere bedeataag» als mb saver Im b«^g auf die hasaadwa «iaebaog vea eiaiiciit «ad reiaer laat bette, aie wird jelat aaai bfiebaiee ewawaaieBfasieiideB wiiia» be- stehea uod erhalten aller dieser besonderen selten des iohärenz- verhältaasaes oater den ideen, wird mithin die noch jenseits ibrer eller ücgaade vennnielaaag, eise der des wMw eatgagaagesatate fei. Oaiaae ebea eridiii ai aieb « daia sie ia 4er beaehHIaklea sfMpe der gitertalel gar nicht wieder aasdriieklkb bervortreten Ivann, sondere eben nur unter den formen des f/Jr^op, f^rfttop, ivfäfuef^^, »a3u6p und was weiter daran hängt ; ja eben daau dieat die aiaeebiebaag dea absdiaittaa «oa den drei fenaea dea gataa« M aa die atelle der wabriielt, die aaeb daai Terigea aa die spitze der tafel hätte treten müssen , die aber, so zu sagen, zu theoretisch tar den hier geltenden praktiecb-etiuscben Standpunkt der betiaabtaag «t» jene aMbr piaktiacbea «oaeate aa aalaca

30) Weoo StaUhaum a. a. o. p. 77 meint, die wahrbeil werde in der laial aiabt besoaders erwibal. well sie «wie nunrime adii müüi- ftnda est, qualis in^st in h&mo rtMra ar/o, so ist das also an sich richcif , aber ein gleiches könnte mao Ja mit demsefben recht auch ^om raass und der ^rhönheit sagen. I^s fragt sich also yiehnehr, Wimm doch, obwohl dies der fall ist, trotzdem diese hier geradeso snfgefolirt werden und jene oichL

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PUtonische forsclHUigM, 1.

Eben weil aber aacb von diesen momenten daroaeh hier keines m seiner idealen rehiiieU mtkw whmt&n kamii begrtift m äUk ma/Af dm liiar 4m (tf|i|tct|^ von (h^vt und §di^§w den mmd yMauhr mit den ualör sneannengebraelit werden nemte. Die beiden ersten stufen verhalten sich nicht analos^ wie idec und erscheinung, sondern nur analog wie die idee zu ihrer parii* •ie in der emeheinuig oder wie die idee ale vimcbe ihrer eolbst M der idee alt Wirkung ihrer Mlbet'*)» beide« oher eben eolher nur an einer besonderen erscbeinung angescbant, so dass schon in der ersten stufe nicht mehr die reine einbeit der idee dca gu- ten» sondem eben ao schon die vielheü der übrigen ideen in tQ9r und f$itQ$op nie nnesgeheod erschebt: Mtl ndrm im6ca toMMu» poft^w fj^F ^dioy i;Qr^6d^ui ijvCiw, ood SO ollee eben schon mit der endlichkeit behaftet ist; und so miiss denn das fvfAfUtifOv vollends bereits als out die letztere besogea aogeseheu werden. In den allen liegt nnn aber dae uwahre» njtbaecbc dieeer gansoo betrachtnag» und dies setnt sieh fort, wenn nan erwägt, dass die erkenotniss hier eigentlich nnr nach ihrer prak- tischen Seite in hetracht kommen kann, und dass es eigentlich ein Widerspruch ist, wenn die dialektik selber ein moment der pink- tiecMttlkhen lebeosgüter eein mII. Ehen detshnlh nneeto die gnnie hetrachtnngsweiee «o gehalten werden, daea sie glnehm sich in sich .selbst auOti^t und über sich hinausweist, dass die ethik vielmehr die dialektik als ihre höhere Wahrheit oHenku-t vnd dae hlichete gut nur ali voratnfo aar anlliodang der idoe deo guten eelher in ansehlag könnt. Daher jene pldtnUehe Scheidung der fornaleo Ton deo natoriellen elonenten , daher die eben so plötzliche Unterscheidung des vov^ und der ifgofijctg von den schon als solcbeo nehr praktischen {s, p. 62 A ß,) einzel- wiiaenschnlten^ d. h. es wifd die dialektik eben hienit wirklich ttber den bereieh der ethik erhohen, ün eo wnigor darf ahcr dem ausdrucke (fQoyrjGtg selbst mit Trendelenhurg eine prakti- sche bedeutung gegei)en werden, sondern iovi ist eben ao wu noter deutsches „iremanft^^ die erkeontnissArs/^ des nenecbeo und dagegen y^orqoi^ aeine erkonntaise eelher. Aber Piaton denkt iich die entere nie ohne ihren idealen, aus der intelleetnellec nnschauuog iu der präexisteoz mitgebrachten inhalt , uud so isl

31) Dsrnsch ist neine ungeaaoe ansdnicksweise Jahns Jahrb. UX, p. 140 f. in beriehligen.

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PlatiittMie fondmagvo.* 1. 95*

mgg das btnitmy f^dwifing 4äM diiearsiffl mnieiit Mera dia«

lektiielien denkens. 80 gpraill aber dies dritte glied gleicli den beiden ersten und formalen gfleiehsam docIi wieder über die biosse „siscbuog** biaaos, io die ideale wohrbeit, io den zusamneiibaBg mit den ^öUUekem vovg selber biaeia, aad aia gewisses riebtigas gefttl dieses Teriiältntsses war es abaesweifel, welebes Scbleier^ ermaclier, Steinhart, Badliam , Trendel nbur^ bei ihren aufiaissun« gen dieses dritten gliedes der tafei leitete. Wir aberhoffen dies fablea aaaaiabr ia aia begreifaa Terwaadell aad für dea voa Bad- bsM bloss als Ibatsacbe aafgafÜbrtaa aaistaad» dass dar p§lig dardi den gaaiaa dialog gleiefasaai ia dersebwebe iwisebea dem gSttlichen und menschlichen c'phalten wird, eben damit auch den wirklicbea gruad gefunden zu haben,

VoB bier aas lisst sieb aber ancb das obige ^Qljif&m das cod. Bodl. geg^ea die aafeebiaagea too Hmrmmm^*) aad Bad^ ham als die einzig richtige lesart erharten. Es ist durchaus sBsogeiien, doss es weder für naf^tÜLXiifivak oocb für tlAi2;if^ya» ge- btaodit sein, soodera aar dea sina liaben kann, dass die oiasd* aaa idaaa sieb gleicbsam aas freier wabl Ar die dtSiog eataddedea and sie* ia sieb aufgenomaiea babea, aad ebea so richtifif ist es, dass fiir ihr verhaltniss zu derselben, welches ja in keine bestimmte zeit fällt, vielmehr der uorist iA/ffd^o« das rieb« tiga taaipas an saio sebaiat* Alleia alles dies aaififieblt geradoi baiai racbfaa Itcbia basabaa, diasaa aesdrack; daaa as aatsprieht ebea den raTtbwehen cbarakter des ganzen, dass die Ideen selbst bier onter die zeit gesetzt und gleicbsam als freitiiatige einzel« Wesen persönlich handelnd aafgefilbrt werdaa, aad auch der aoast kwiidiga aaadmek» dass ma saldbas yob ibaoB glaaben arass

WfilCe^p), passt Tortrefflieb aa dieser aiytbiacbea lÜrbaag. liie uidifi)^ ipniCig steht allerdings im g-egfensatz g('£<<.'n das ytvhui; im zweiten gliede, und in ihr liegt allerdings auch „die wahrheif * wkt iabegriffea^^); aber dieser gageaaata wird durcb das blosse jf^Oi^ daraalbaa dergestalt - wieder anaissigt, dass dareb das •V w «nirtifc av ytviuq aaeb das erste noaient bereits sa eiaer fSfid gemacht werden kann. Wenn dagegen Hermann auf die suigUcbe ändemng id^ir^a* oder <v^^<r^iM binwies und Tkomp-

32} Pfftlnnis opp. II, p. Xli.

33) A. a. o. p. XV f.

34j J rendeUnLw^g a a. o. p. 20 ff. Staiibaum a. 9. 0. p. 77.

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$m omI fgigi^^ wUlM vorgMchl«^ babtt » m

iMt 41m MMMt MhM IbebtaBd Meh iM, ^ata d«r Itl»

lere auch noch die vul^ate jotuvra j^gr^ statt des XQ^ loiuviu der bestoo Uandachnfteo sich aozneigoen ticb geiiöthi§ft siebt, lodeni die «onttivetwB hkmmk folgeode Mio würde vöftgCw dUtw

M§A ndvm ittUi/a uueShm ie* Itrrft Aber* so «ototdit Mch mm ^ttnz falscher sinn. IVjrd denn hier nach der ul'dtog tpvfftg ire« snciitl Gewiss nicht, denn es iat sof^^nr durchaus zu leugseii» daae dieaer amdnMk jeaala beatiul die idee dea (piteB beteicl* •M köDiiie'^), ist vielneiw eine g«u VDbeetinate beteiek- nung- idealer natur und beschaffeobeit überhaupt, deren gute absieht •ich BUS dem obigen treüiich erklärt, wahrend bei dieser änderuog die webl dertelbeo ganz atöread nad iweeklos sein würde. Ks wild Ja aber abaeUa bier, wie mm fiberflnai denelbe Badkaai aaeHceant, aneb gar aieht die idee dea gvtoa, aeadera die ata*

fcntol^'e der sittlichen f^üter aufsresocbt. IVlan müsste sich aluo an das nii^l anklammern und geltend macbeo» daas doch diese ata* leafalge ebea eiae atafeafalga vaa eraebeiaBagaa jaaer Idee aei aad aoaiiC aaailhenid die latatera aalber aieaKara. Alleia aai 4ia idee aus iltfea eracfceiaaagea ni erkeaaen iat es nicht der platonische weg in den letztern von oben nach unten, sondern vielmehr von aatea aach oben zu steigen. Derselbe gruad gilt gegea die vea üerwaMa laatgabalteaa mlgate agfja^ftt, wogagaa aieht aiaaoaebea iet» waiMi mfthom [ee. gnjftm lats] m^l f^iTgov ungriecMaali aeb

sollte, um so mehr d«! doch tjvgrjC&at it irtgt n selb;^t nichts an- deres ist» als ^vgiic^fu n o r x. i. und eben so das dQtja&ttk nach der Taa Heraaaa aalfaat fegeboaa erkliraag^ yleichfalla aaf das albai jia^ » anrilekltlhrt. Uad aallla wifUieh laMdrio aieht Ar vai- uSf trm atebea kfaaen, aa würde vlehaehr jenes in dies m ter- waadelD wohl keine allzt] schwierige Änderung sein.

Dagegen steckt in der beaeicbnung der reinen freadcap. #6 C fif( ^^e^C uiviQ imtgpf/tag wirklich eia febler$ den« daaa aie aieht aelber imeniftm heiaae« kianea, aah bereite SrkkitmFmmtktr, und man muss sieb wuoderu, dasa Hermann den überlieferten teEt

35) Bei BaHkam s. a. o. p. 104. Mj Wie fioffham im Philo! t. \, p. 341 will. 37) In stiuer fUi^^, p. \V1, wo er gerade dies gegtn Tr^mdsUn- bürg geltend mscbl.

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■UUMriadcrt l^i^ebaiteo Uat. ülaUbaum woUte to ilev 1. a. all« ite w»H»» .Ml iliff w«i%«tMs bfMifmc ^ giaineM boniti IPIB« TrmMmkmrg wir— le dagegeo ntnil 4«b «vfMdarli- eheo ainri^ indem cf gegen Stallbaum bemerkte, daas nach [i, 51 C nidit bloM die o^^i^tff«^» soDdern auch die hmtrSiftAt eine fMlIa ffeiMr ftawlMi Mi«i» ja aaek der aator der wln die der leleleaea aei mit hSkat eiiadea > ae data aaaigliek hier >dja et* fieren gcoanat, die letxtern aber -iUiergaugeo werdea koBotea. J^r «clilug daher auf gruod der corrector imcrtjfka^g im cod. Ve* •ML S vor : näg di nit^Muf mok. itmmij^m^ hmfUfog^ Leieli» tat md* diaeeei eioae .»eck keaatr eatapreeheBil war adko« der yeraeklay vaa Wekrmmm ^) ta$ fUw kn9tijfMa*g, täg ii oMif«* atciv ijwofilvag. Aber es bedarf, wie Badham erkannte, nicht einmal der eiaiiigiuig von Jtk^ fUv, sondeca dies kann aus lug 6i im ge« deakea eifiaat werteii aa daia aar die- leitkta aad aaeweiÜBl»

iit. Nun ist aber noch die interpunction in alleo ausgaben ver- iuäkxtf deaa da die aia^^iug eine dem korper und der seeie ge* «aiaeaaM eiregaag «ist, eo kÖBM» weaigateDa die Uir aaMagea 4ea oder Mella%eadea raiaea liiteakkt aU alleiB deraeela gafcSng' beaeickaet werden^ r^^ ^^^9 ai^i^g bäogt alio vielaMbe ¥oii imer^fiai^ ab, und das koouaa iat nicht hiater, sondern vor diaaa warte lu setxea.

So glaabaa wir deaa aackgemaBa sa kakea» daai eiekdia* aar gaaaa akedbaitt aaek der jadividaaliiit plafeoaieeker deak* lauü tiürbtcliungüweKs«^ .scIiwcrUch anders gestalten konnte, aU I^MCkakea ist Pla4oo oiutket bier allerdings seiaen lesera etwee SM y aker efe ieli dea aiekfc der eiaiige laU dieeer art

II.

Die zeit der haadluog in der platonischen repubiik.

i. Glaakon ond Adeimantod im platonischen Parmenidee.

Die entsebeidung über die eett der kaadlung ia der platoai» aclieo repttblik bangt weaentlicb davon ab, wen wir uns im Pur-

38) A. a. o. 25 f. anm. oO.

39) A. a. o. p. 95. aon. 104.

rWlvkfB», 8appl. ad. II. Hcfl 1. 7

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DitoidM Hilter dem Glaukon nml AdeiMiitos samnit ikrem BÜ%f- hndm Amüfkmä n deakM iMibts. Mhhi Sehlmrmackmr >) ailM m deBcbraa«logiiclm MhwMrigMiM «nitoM, üim Mk littfMi^ fMy «obdd Mtt ifl jencD beiden die bHlder PiatoiM erbKekt, ttnd vermutbete daher, dass Glaukoo vielmehr der mütterliche gross- Taler deiwlheii «ei» ron dem tick firttUdi MMt niekt erweim 1mm» dMt er WM knid«r AMMtttM uwl timtm -kalkkrvdtr Aa» Cipkon frebabt kabe« Alleia da dIeM aaMhaM) nfh wkk Malt seig'eii lagst, nur aus der 8cjlla in die ^arybdis hineiofuhrea würde, ao kabeo Au^) und K. F. Hermßim^) eiae andere vermn* Ikaa^ a^ifMlallt, waichat a«ak emmmm ♦) wd Makai«^) kai^ gatratan aindf daM aiailicfc 4ar klar ala aaier dM AaHpkoa aeiclinctc Pyrilampes mit dem gleicljnamigen mülterlichen obeim Yen Piatoni inutter (Ckana. p. 15S A) 4imlba peraon iiad daa» aM atiafaäkaa GlairiKaD nod Adaiüaatai mm aina» hUktm ikt ganMT gatliB aiitk» MgakaiMtkata laHata va» JaMr aaiaa, lab idkit baba aiicb ^) aafihifliak diaaar anaalNM angeafklaaaaa , iwiseben aber nach g-enanerer Überlegung ein^^cäteKen müsseD, dasi jene ckronologisckaB sciiwierigkeitcn, au dana . keaaitiguiig diwatte arfkadM tat» w9mB$ekk^ im dar ikar aadarwaiti^ gMm arad , «ad Jaaa in gagaatkail 4mA jaM «naakaw aar naM «i4 grössere Schwierigkeiten gebildet weHen. Können wir die ui> apräagliche angebliche unterredaag das PanaeBides, Zeoao, kratM nad Ariatatalaa iai kMwa dM pyikadarM trals 4mm dni> kal, ia waMMa Plalaa akaiaMliak dia Mit> diiaiHeB aMMH^ nicht wohl später, alt awischen 450 und 445, d. b. etwa dM 19. und 24« jabr des spiitestena 469 geboraen ^) ^okratte« da darMlka kiar aaak ala aakr Jaag gaaekildait wM, aad -gaMMr^

Ij Platoos werke, 3. aufl. Berlin 1855. 8. II, 1. p. 7! f. 2} Piatons leben und irhriflen, Leipzig 1816. 8. p. 244 f.

3) Allgemeioe ■cbulzeiiang 1831. nr. 82. Vgl. geicbichte und tjtteai der plataniteken philoitopbie, Heidelberg 1839. 8. p. 'M f. 94 L •am. 35« 36.

4) In teiaer aat^, des ^naea« p. 861 ff. SuMSuvm kal iadttaaM

iatwischen di'pBf ansieht wieder aufgegeben , q. 5| In Hier, MütUn fibert. IM, p. 252 f.

0} S. meine genetische enlwickiung der platoniseheo pbilosopbt«, I. Leipzig 1865. 8. p. 337. anm. 496 n. dagegen II, p. 76 anm. 802, 7) Berliaer loaimarkaUlog 1839. p. 13— tS«

6) S. darüber Ztiller philosophie der (irieckea % anfl. II, p, dd. aam. t oebst Hermanns Praefaiw in Platonit opera II p. VIII.

9j S. Münk die natürliche Ordnung der pUtoniiokan aekriOam« Berlin 1857. 8. p. 60.

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ilie grossen P^MtiieDäao (p. 127 B) jeden dritte jähr «icr a^iwUtt «diMfft . mite , Ib Ol. v«fl^reii, M

hmimt 4b«Ii aitlite, ilok'avdi 4«i PjtlNidorM in «iMai glfithM

•der doch weoig^ höheren alter zu denken, zumal da er p. 12ü C ^lai^o^ dfi& fast vierzigjahrtgeo (p. iZ7 U) &1100 beisat, wa« hiliiitlicti «ft.Mdbft bUM dm Irmnd» aoiMltni Mi^b 4m lebit»

dtreb 4tn mte» Alkabiades p. 1 19 A beglaubigt wird, ümi eben so weni^ hiiüiert irgeitd etwas, sich die mebrnialige wieder* tnäbiuDg die«ei ADtamdoDg an den noeb aebr jungen {fHi^B»0¥ fk. m C>» 4ili» «tw« 16-4 l^9«hiilww ISjüMgva Aotifiiw» dtr ■iirtwr obMiiJiiidiNPeh «I» io pliil«fO|ilde wn ihmumUwriAUii ßfiiclieiDt IT^g^u volle jähre spater, aii^o etwa 407 uder j0 deokeo» d* ucbt blosii da« doa Pjtbodoieo« dabei ia dan mmd g«l^(ie «te a«C «neft la^gMii iMwiMbon v«iilrieb«M9 ■riiiiii 'toiwiat» mmIm «in ■•Idbir Mich imMIKcIi «i. 4m fwecke der ganzen art das hiadurcbgeheos von der weitervar» bcwlniig: des gespräcbs diircb eine reibe von haoden atimnit''). IN9tio%«Bde iNe4mnMhkm^ 4m Antipbon m 4m Jiiepbdba fällt Ml 4m Mit «ick 4m. inkmg^ An AiOl^»« Mgt» tea jkiriflM«l«|i damals aaak 4%m Wneklftidca P^^tiiadoros der jüngste m j«nar genoDsenschafl (p. 137 C) , später zu diesen gehört habe, und §mmitr m die meh dem tode des ^okrutes, da sonst &«|^|Md4W twi.iM^iW mim im 4ie phMoMipbi« (p* U# Hj äb«f jmm gj% tpti>h / nniciifaiiaiigft f Bdtrat—aBlbrt «ki nnirnttelbarMi tbeil* oebroer an demselben künde cin^ezogeD hätte oder sich doch voa ibm sonst wobl wenigstens dia aiittheiluDgen des Antiphon baite fcwtüligti IfMta ihnn wmm ämwmm dag«gi»B raiweii^

10) Dass er liebling des P> ihodorot gewesen, wir Sicltlfifrmacher a. o. p. 79 meint, iSsst sieb weuigsten» im Tulgärcn j-ifuit* des worts Sttt der lu btlracbl kouimendeB stelle oicht herauitlesen. Da IMatoo viatfaeb io faiasB dialaaea ttioa eigne persoa dnrcb die »einer oleb- iten angeh^i|^n nrastlireibt (wie ich a. a o. I, p. 337 II, p. 76 u. ia Jaima jakrb. L^XI« p* 378 f. bamarkt habe), so n6ehto icb fast die vermulhung wagen, data vielniphr er selbst in meiner jogend mit dem Pjtbofloroa verkehrte und durch ihn soerat mit der eleatisrheu philu- aopbie btkaoai ifard, wodurch denn meine erurlerungen a. a. o. I, p* 1 C noch eine kleine erginzung empfangen w&rdea.

11) ft. darobor ^faiaftaftia: 0. Ow Iii, 247^-353. Smmrikl a. i. «. 1, p. 330 f.

12} Vgl. SmMHmkt a. a. 0. I, p. 363.

1^ 3itfmnim*ä»^ raij>at<iaaa'i*<1aiwaaa. fsaynriiaa, Marburg, 4. p. 39.

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Platoauclie foncbiiBgcB« II

det, daM der wiederbericbt der sfiitzeo dialektik diofea g^tpii* cbea w«tti0r ta der aiir^DthnBlicbkeit dti Solmto» iit Mkm